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Quinoa – Zubereitung, Rezepte, Kalorien, Wirkung | Wo kaufen?

Quinoa ist eines der aktuellen Trendfoods. Es handelt sich bei der Pflanze um eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt. In ihren Heimatländern wird sie schon seit über 6000 Jahren angebaut. Quinoa wird „Kinoa“ ausgesprochen. Sie produziert ein Korn, welches die Form von Mais und etwa die doppelte Größe eines Reiskorns hat. Quinoa schmeckt recht neutral, ähnlich wie Reis mit einem leicht nussigem Beigeschmack. Jedoch ist sie in vielerlei Hinsicht wesentlich gehaltvoller. Vor allem ihr hoher Anteil an Eiweiß und Eisen macht die Pflanze für Vegetarier und Veganer sehr interessant. Da sie im gekochten Zustand einen recht niedrigen Anteil an Kohlehydraten hat, ist sie für eine Low-Carb-Ernährung gut geeignet.

Quinoa stand jedoch auch unter Kritik. Ihre Anbauländer sind das westliche Südamerika, also praktisch vom am weitesten entfernten Ende der Welt. Die Transportkosten nach Europa und insbesondere Deutschland sind entsprechend hoch und die Ökobilanz entsprechend schlecht. Doch seit knapp 2 Jahren wird Quinoa auch erfolgreich in Deutschland angebaut. Noch kommen zwar 95% der weltweiten Produktion aus Peru und Chile. Doch andere Anbauländer, unter anderem Deutschland, holen auf. Wenn heimisches Quinoa einmal flächendeckend zur Verfügung steht, dann ist die Ökobilaz auch wieder in Ordnung.

Zubereitung

Quinoa kann als ganz normale Sättigungsbeilage zubereitet werden. Auf eine Tasse Quinoa kommen zwei Tassen Wasser. Das ganze wird für ca. 10 Minuten gekocht und mit etwa einem halben Teelöffel gesalzen – fertig. Es ist wie Reis, Kartoffeln oder Nudel zu praktisch jedem herzhaften Gericht anwendbar. Ebenso ist Quinoa im Salat eine sehr gute Ergänzung. Vor allem sein hoher Gehalt an Eiweiß und Eisen und sein niedriger Anteil an Kohlehydraten macht es für eine moderne, bewusste und ganzheitliche Ernährung sehr interessant.

 

Warum muss Quinoa gewaschen werden?

Quinoa bildet zum Schutz gegen Fraßinsekten einen leichten Film aus Bitterstoffen aus. Diese sind zwar gesund, schmecken aber, wie ihr Namen schon sagt, sehr bitter. Für das angenehme Geschmackserlebnis ist daher ein Abwaschen der Körner vor dem Zubereiten empfohlen. Es genügt, die Körner in ein Sieb zu geben und für einige Sekunden unter warmes, fließendes Wasser zu halten. Dann sollten die Bitterstoffe verschwunden und nur noch wohlschmeckendes und sehr gesundes Quinoa verfügbar sein.

Rezepte

Bunter Quinoa-Herbstsalat

Im Grunde lassen sich alle Salat-Rezepte in welchen Bulgur oder Kuskus verarbeitet wird auch für Quinoa anwenden. Geschmacklich sind diese Getreidesorten dem Quinoa sehr ähnlich. Wir haben für Sie dennoch ein Salatrezept heraus gesucht, bei dem Quinoa die beste Wahl für die Beilagenquelle darstellt. Wir nennen diesen Salat „Bunter Quinoa-Herbstsalat“, da seine Farben perfekt zum ausklingenden Sommer passen.

Zutaten:

  • 1,5 Tassen Quinoa
  • 6 Esslöffel Olivenöl
  • Saft von einer Zitrone
  • 6  Oliven
  • 1/3 Tasse frische Minzblätter
  • ¼ Tasse frische Petersilie
  • 2 Karotten
  • 1 große rote Paprika,
  • 1 Teelöffel Kurkuma
  • 1 Teelöffel Bienenhonig
  • ½ Tasse Rosinen
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Das Quinoa wird gewaschen und 10 Minuten gekocht. Anschließend lässt man es abkühlen. Wenn Sie roten und weißen Quinoa verwenden, erhalten Sie einen sehr schönen, farblichen Akzent. Die Oliven werden entsteint und in dünne Scheiben geschnitten. Wir empfehlen grüne Oliven, schwarze gingen aber ebenso. Die Minzblätter und die Petersilie werden klein gezupft. Nicht hacken, dabei gehen zu viele ätherische Öle verloren! Die Petersilie aber sehr sparsam einsetzen, sie dominiert sonst geschmacklich sehr schnell. Die Karotten werden klein geraspelt und die Paprika in Streifen geschnitten. Ebenso werden die Rosinen klein geschnitten. Das Geheimnis dieses Salats besteht darin, alle Zutaten so klein wie möglich zu schneiden. Die Struktur sollte noch erkennbar sein aber die Geschmäcker der einzelnen Zutaten verbinden sich wohl durchmischt zu einem spektakulären Bouquet. 

Der Quinoa wird nach dem Abkühlen in eine Schüssel gegeben. Nun nach und nach alle vorbereiteten Zutaten untermischen. Zuletzt kommen Honig, Öl und Kurkuma bis schließlich mit Salz und Pfeffer final abgeschmeckt wird – fertig. TIPP: Wenn sie es noch einen Ticken exotischer haben möchten, dann nehmen Sie statt Bienenhonig frischen Ahornsirup.

 

Quinoa-Müsli

Quinoa ist in der rohen Form eine recht harte und unangenehm zu kauende Zutat für ein Müsli. Man kann das Quinoa kochen und für eine Art Porridge verwenden. Für ein schnelles, kaltes Müsli ist die gepuffte Variante jedoch optimal.

 

Quinoa im Topf puffen

Quinoa-Körner sind recht klein. Sie verbrennen relativ schnell, darum ist das Puffen der Körner im Topf eine Sache, bei der Konzentration gefordert ist. Der trockene Topf wird auf einem Herd stark erhitzt (Tipp: Unbedingt Edelstahl-Töpfe nehmen! Emaillierte Topfe können durch trockenes Erhitzen beschädigt werden). Etwa ein Esslöffel Quinoa wird in den Topf gegeben und gut verteilt. Anschließend kommt der Deckel auf dem Topf. Nach wenigen Sekunden beginnen die Körner mit dem puffen. Dabei wird der Topf immer wieder geschüttelt. Das kühlt die gepufften Körner etwas ab und sorgt dafür, dass wirklich alle Körner gepufft werden. Die fertig gepufften Körner kommen in eine separate Schüssel. So pufft man Löffel für Löffel so viele Körner, wie man für sein Müsli haben möchte. Man kann auch etwas auf Vorrat puffen. Aber gepuffter Quinoa zieht Wasser stark an und wird dann klumpig und beginnt schnell zu schimmeln. Darum für maximal 3-4 Tage vor-puffen, nicht länger.

Man kann die Quinoa-Samen auch in einem Esslöffel heißem Öl puffen lassen. Das ist jedoch kalorienreicher und verändert den reinen Quinoa-Geschmack etwas.

Quinoa ist auch fertig gepufft im Laden erhältlich. Bei diesem Fertig-Puffquinoa ist jedoch häufig viel Zucker zugesetzt. Wer das Quinoa für eine gesunde, nachhaltige und ganzheitliche Ernährung verwenden möchte, der sollte es deshalb selbst puffen.

Fertig gepufft, lässt sich Quinoa zu praktisch jedem üblichen Müsli verarbeiten. Wir haben für Sie ein besonders bekömmliches und kalorienarmes Rezept heraus gesucht:

Zutaten pro Portion

  • 4 Esslöffel gepufftes Quinoa
  • 3 Esslöffel Naturjoghurt
  • Milch
  • ½ Esslöffel Honig
  • ½  Banane
  • 2 Datteln
  • Rosinen (nach Belieben)

 Zubereitung

Der Honig wird mit etwas heißem Wasser flüssig gemacht. Anschließend wird die Milch eingerührt, bis sich beides gut vermischt hat. Anschließend mit der Quinoa vermischen. Die Banane zerdrücken und dazu geben. Die Datteln klein schneiden und untermischen. Wenn die gepuffte Quinoa doch etwas zu matschig wird, kann man die Konsistenz mit Haferflocken wieder sämiger machen. Die Portion mit ein paar Rosinen garnieren – fertig.

 

Herzhafter Quinoa-Auflauf mit Lauch

Quinoa ist als Sättigungsbeilage und Lieferant für Kohlenhydrate recht vielseitig. Es lässt sich ebenso für süße wie herzhafte Gerichte verwenden. Wir haben hier für Sie einen leckeren Auflauf heraus gesucht, den Sie vegetarisch oder „carnivor“ gestalten können. Falls Sie beides bedienen müssen, machen Sie einfach eine Hälfte „mit“ und die andere „ohne“.

Sie brauchen:

  • 250 Gramm  Quinoa
  • 1 Stange frischen Lauch
  • 2  Zehen Knoblauch
  • 1 Pfefferbeißer-Würstchen
  • 250 Gramm  Cocktailtomaten
  • 100 Gramm Blattspinat, jung
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • ca. 0,4 Liter  Gemüsebrühe (Instant)
  • Salz
  • Pfeffer
  • 200 Gramm  körniger Frischkäse (3,9 % Fett)
  • 150 Gramm  geriebener Gratinkäse
  • 0,2 Liter Vollmilch

Zubereitung

Heizen Sie den Backofen auf 180° C vor. Waschen Sie das Quinoa mit Sieb und warmen Wasser gründlich ab und lassen es abtropfen. Der Lauch wird in Scheiben geschnitten und dabei gründlich gewaschen. Ebenso wird der Knoblauch geschält und gewürfelt. Die Cocktail-Tomaten werden im Ganzen gelassen aber ebenfalls gründlich gewaschen. Den Spinat waschen, abtropfen lassen und auf dem Hackbrett in grobe Stücke teilen.

Geben Sie nun das Öl in eine beschichtete Pfanne und erhitzen Sie es. Im heißen Öl wird der Lauch für 2-3 Minuten gewendet und aufgedünstet. Danach kommen nacheinander Knoblauch, Tomaten, Quinoa und Brühe hinzu. Das Ganze lassen sie einmal kurz aufkochen und anschließend unter schwacher Hitze so lange vor sich hin köcheln, bis die Flüssigkeit ganz verdampft oder aufgesaugt ist.

Die Masse mit Salz und Pfeffer abschmecken aber dabei nicht zu sparsam sein. Verteilen sie alles in eine flache Auflaufform. Darüber kommen der ganze Frischkäse, die Milch und die Hälfte vom Gratinkäse. Nun schneiden Sie das Pfefferbeißer-Würstchen in kleine Scheiben und mischen alles gut durch. Die Masse wird glatt gestrichen und mit dem restlichen Käse bestreut. Auf mittlerer Schiene für 30 Minuten Backen – guten Appetit.

 

Quinoa-Weizen-Brot (glutenhaltig)

Das Quinoa-Weizen-Brot ist sehr nahrhaft und zudem sehr lecker. Es eignet sich sehr gut für herzhafte wie süße Aufstriche. Besonders interessant ist sein hoher Gehalt an Eiweiß. Es ergänzt damit vor allem für Vegetarier und Veganer den Speiseplan um natürliches, nicht-tierisches Protein.

Sie brauchen:

  • 150 Gramm Quinoa
  • 380 Gramm Weizenvollkornmehl
  • 165 Gramm Dinkelmehl¹ Type 1050
  • 1 Esslöffel Salz
  • 0,375 Liter lauwarmes Wasser
  • 1 Hefewürfel
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • Eine normale Brot-Kastenform 30 cm x 11,5 cm

Zubereitung

Hinweis: Die meisten Küchenmaschinen sind mit Brotteig überfordert. Wenn Sie keinen Thermomix eine andere Küchenmaschine mit mindestens 1000 Watt Leistung besitzen, bereiten Sie den Teig besser per Hand zu. Sonst kann es passieren, dass Ihnen der Motor der Maschine durchbrennt.

Kochen Sie das Quinoa gemäß den Angaben auf der Verpackung. Sieben Sie das gekochte Quinoa ab und lassen es abkühlen.

Nun geben sie beide Sorten Mehl in eine Schüssel und rühren Sie es gut durch. Danach mischen Sie das Salz unter und verteilen es gründlich. Es dürfen sich keine „Salznester“ bilden.

Lösen Sie die Hefe in dem lauwarmen Wasser auf und geben Sie das Öl hinzu. Mischen sie alles mit dem Mehl, bis eine gleichmäßig durchfeuchtete Masse entstanden ist. Erst jetzt kommt das Quinoa hinzu. Rühren Sie alles gut durch. Wenn der Teig schon anzieht, kneten Sie ihn per Hand. Die meisten Küchenmaschinen sind mit zähem Brotteig überfordert.  

Geben Sie den Teig in eine mit Mehl ausgestäubte Schüssel. Decken Sie ihn mit einem nassen, sauberen Handtuch zu und stellen sie ihn für ca. eine halbe Stunde auf die Fensterbank.

Legen sie nun die Backform mit Backpapier aus und geben Sie den Teig hinein. Lassen sie den Teig nochmals eine Viertelstunde gehen. In dieser Zeit können Sie den Backofen auf 220° C vorheizen.

Nun schneiden Sie den Teig der Länge nach für ca. 1 cm ein und geben sie ihn auf die unterste Schiene in den Backofen. Die Backzeit beträct ca. 1 Stunde. Machen Sie vor dem Herausnehmen den Test mit dem Holzstäbchen. Wenn beim Herausziehen nichts mehr anklebt, ist das Brot fertig.

Varianten: Dieses Brot eignet sich sehr gut für eine besonders herzhafte Variante. Dazu schneiden Sie 100 Gramm Speck in Würfel. Braten Sie die Hälfte davon durch. Geben Sie gebratenen und ungebratenen Speck in den Teig und mischen Sie es gut durch. Bei dieser Variante müssen Sie aber das Salz auf höchstens einen Teelöffel reduzieren, da der Speck das Brot schon sehr gut durchsalzt.

 

 

Quinoa-Brot (glutenfrei)

Sollten Sie tatsächlich unter einer Zöliakie, also einer medizinisch diagnostizierten Gluten-Unverträglichkeit leiden, ist Quinoa der richtige Grundstoff für ein Brot für Sie. Achten Sie beim Kauf von Quinoa aber unbedingt darauf, dass sie wirklich die glutenfreie Variante bekommen. In zweien der vielen Quinoa-Sorten ist nämlich ebenso Gluten enthalten, wie in Weizenmehl. Die glutenfreien Sorten sind auf der Verpackung vermerkt.

Dieses Rezept verwendet glutenfreies Quinoa, Sonnenblumenkerne und Chiasamen. Bei den Chiasamen und Sonnenblumenkernen brauchen Sie sich wegen Gluten überhaupt keine Sorgen zu machen. Sie sind grundsätzlich vollkommen glutenfrei.

Dieses Brot wird außerdem ohne Zuckerzusatz zubereitet. Es ist damit auch für Diabetiker sehr interessant.

  • Für zwei Brote brauchen Sie:
  • 600 Gramm geschälte Quinoa-Samen
  • 60 Gramm Sonnenblumenkerne
  • 60 Gramm Chia-Samen
  • 0,25 Liter Wasser
  • 0,1 Liter Olivenöl
  • Saft einer ganzen Zitrone
  • 1 große Prise Salz
  • 1 Esslöffel Natron
  • 2 x  Kastenform

Zubereitung

Lassen Sie das Quinoa und die Chia Samen separat voneinander über Nacht in Wasser aufquellen. Das macht sie weich und vergrößert ihr Volumen.

Der Backofen wird auf 170° C vorgeheizt und die Backform mit Backpapier ausgelegt.

Vermischen Sie Quinoa und Chia miteinander und geben Sie die restlichen Zutaten hinzu. Vermengen Sie alles zu einem homogenen, lockeren Teig. Geben Sie den Teig in die Backform und streuen Sie ein paar Sonnenblumenkerne darüber.

Die Brote kommen für 90 Minuten in den Ofen, bis sie eine goldbraune Farbe angenommen haben.

Variante: Sie können auch noch 50 Gramm glutenfreien Mohn hinzu geben. Das macht das Brot noch gehaltvoller und sättigender.

Nährwerte und Kalorien

Das besonders Interessante an Quinoa ist sein breiter Gehalt an wertvollen Nährstoffen. Vor allem sein hoher Gehalt an Eiweiß macht es für eine ganzheitliche Ernährung sehr wirkungsvoll.

Pro 100 Gramm hat roher Quinoa folgende Nährwerte:

  • 370 Kcal, bestehend aus:
    • 12 Gramm Eiweiß
    • 6 Gramm Fett
    • 63 Gramm Kohlenhydrate
    • Außerdem:
    • 7 Gramm Ballaststoffe
    • 1,5 Gramm Mineralstoffe

 

Das sieht jetzt auf den ersten Blick etwas verwirrend aus. In dieser Form unterscheidet sich Quinoa kaum von den Nähwerten von Weizenmehl. Aber lassen Sie sich nicht täuschen: Quinoa wird praktisch niemals roh gegessen, sondern nur gekocht oder gelegentlich gepufft. Bei gekochtem Quinoa sieht die Nährwerttabelle schon ganz anders aus.

Pro 100 Gramm hat roher Quinoa folgende Nährwerte:

  • 104 Kcal, bestehend aus:
    • 3,5 Gramm Eiweiß
    • 1,8 Gramm Fett
    • 16,68 Gramm Kohlenhydrate
    • Außerdem:
    • 3,0 Gramm Ballaststoffe
    • 0,4 Gramm Mineralstoffe

Damit liegt der für Teige, Aufläufe und andere Gerichte aufbereitete Quinoa deutlich unter den Kalorien von Weizen. Die Kohlenhydrate sind zudem im Quinoa recht langkettig, so dass der Körper einige Zeit braucht, bis sie zu Zucker aufgespalten sind. Das macht einen weiteren wesentlichen Unterschied zum Weizenmehl aus.

Quinoa kaufen

Wo kann man Quinoa kaufen?

Quinoa ist inzwischen in jedem Supermarkt, sogar im Discounter, erhältlich. Bezugsquellen für hochwertiges Quinoa ist das Reformhaus und ausgewählte Online-Shops.

 

Auf was muss man beim Kauf aufpassen?

Bio-Qualität sollte beim Quinoa selbstverständlich sein. Die robuste Pflanze benötigt von sich aus kaum Pflanzenschutzmittel. Nach Möglichkeit sollte sie gänzlich ohne Zusätze angebaut werden. Die Nutzpflanze gilt in Deutschland als „Neophyt“. Das hat den Vorteil, dass die hier vorkommenden Insekten diese Pflanze nicht kennen und deshalb weitestgehend ignorieren.

Quinoa hat leider aufgrund seines enormen Booms eine dunkle Seite bekommen: Es ist inzwischen so teuer, dass die Bauern vor Ort sich ihren eigenen Quinoa schon nicht mehr leisten können. Neben dem „Bio“ Siegel sollte deshalb auch das „Fair Trade“ Zertifikat auf der Packung zu finden sein. Doch auch damit ist die Ökobilanz von Quinoa nicht besonders gut. Wir empfehlen daher, soweit es verfügbar ist, Quinoa aus Deutschland zu beziehen.

Einer der Bezugsquellen von Quinoa aus Deutschland ist die „Bohlsener Mühle“. Man sollte sich sein deutsches Quinoa aber vorbestellen, da es schnell ausverkauft ist.

 

Was kostet Quinoa?

Ein Kilogramm Quinoa kostet in der 1000 Gramm Tüte ca. 10 Euro. Falls man auf den Geschmack gekommen ist, kann man den Preis durch den Kauf größerer Mengen durchaus senken. Vereinzelte Online-Shops bieten ein 9-KG-Paket für 53 Euro an. Damit kostet ein Kilogramm nur noch 5,30 Euro. Umgekehrt sind kleinere Gebinde zum Probieren etwas teurer. Eine 200 Gramm Packung kostet ca. 2,30 Euro, was einem Kilopreis von 12 Euro entspricht.

Das ist natürlich jenseits des Preises von Industriemehl. Ein Kilogramm Weizenmehl kostet in bester Bio-Vollkorn-Qualität nur ca. 1,25 Euro. Wenn sich Quinoa aus heimischen Anbau aber etabliert, kann man auch hier mit sinkenden Preisen rechnen.

Anwendung & Wirkung

Quinoa ist ein Nahrungsmittel. Es ist vergleichbar mit Kartoffeln, Reis, Nudeln, Hafer oder Weizengrieß. Es ist kein Nahrungsergänzungsmittel oder Naturheilmittel, sondern kann ganz einfach in die tägliche Ernährung integriert werden. Es wirkt daher aufgrund seiner Vielfalt an Nährstoffen sehr breit für den Körper. Es versorgt ihn nicht nur mit Energie, sondern auch mit Spurenelementen, Elektrolyten und Mineralien. Vor allem sein hoher Gehalt an Eisen und Kalzium macht es sehr interessant. Damit kann es Veganern und Vegetariern bei der fleischlosen Ernährung helfen.

Nebenwirkungen

Ist Quinoa gesundheitsschädlich?

Quinoa wird von den Anden-Völkern seit über 6000 Jahren als Hauptnahrungsquelle genutzt. Es sind keine Nebenwirkungen oder schädliche Wirkungen durch Quinoa bekannt.

Dosierung und Einnahme

Quinoa wird ganz einfach mit herkömmlichen Kohlehydrat-Nahrungsmitteln gemischt oder als Ersatz für sie verwendet. Es gibt keine Dosierungsempfehlungen.

 

Ist Quinoa vegan?

Quinoa ist eine Pflanze. Damit ist es vegan. Für Veganer ist es wegen seines hohen Gehalts an Kalzium und Eisen sehr interessant. Milch, die von Veganern ebenfalls nicht getrunken wird, kann damit in Teilen gut durch Quinoa ersetzt werden. Das Eisen ist für Veganer und Vegetarier besonders wichtig. Der Gehalt ist zwar nur recht gering, diese Konsumenten brauchen aber jede pflanzliche Eisenquelle, die sie bekommen können. Sonst kann eine Anämie drohen.

 

Quinoa und Gluten

Quinoa wird auch deswegen so gerne als Superfood bezeichnet, weil es als „Glutenfrei“ gilt. Da wir Ihnen aber objektive Informationen geben möchten, müssen wir hier ein wenig mit diesem Vorurteil aufräumen. Zunächst einmal: Nicht jede Sorte von Quinoa ist tatsächlich glutenfrei. Es gibt durchaus zwei Sorten, bei denen in den Schalen Gluten vorhanden ist. Falls Glutenfreiheit für Sie wichtig ist, sollten Sie sich deshalb immer mit einem Blick auf die Verpackung vergewissern. Was aber viel wichtiger ist: Gluten ist nicht per se „giftig“ oder „gesundheitsschädlich“.

Haben Sie schon einmal Pizza oder Brot aus Weizenmehl selbst hergestellt? Ist es nicht ein sinnliches Erlebnis, wie der zähe, klebrige Teig unter Ihren Händen zu einem hervorragenden Nahrungsmittel gestaltet wird? Nun, das Gluten ist genau das, was den Teig so zäh und klebrig macht. Es ist das „Klebeeiweiß“, welche dem Teig seine gummiartige Konsistenz gibt. Sie sehen also, das angeblich so böse Gluten ist ein integraler Bestandteil von vielen Gebäcksorten. Vor allem Weizenmehl bildet viel Gluten aus. Wenn Sie mal versucht haben einen Teig aus Roggenmehl herzustellen, werden sie den Unterschied schnell merken: Statt eines sinnlichen, anschmiegsamen und zähen Teigs haben sie beim Roggen nur einen wenig appetitlichen Matschklumpen in der Hand. Roggen hat zwar viele Vorteile – Ästhetik und Geschmack gehören nicht dazu.

Nun gibt es aber durchaus das Krankheitsbild „Zöliakie“. Das ist die berühmte „Gluten-Unverträglichkeit“. Diese betrifft aber nur etwa 2 Promille der Bevölkerung, also einen von 500 Menschen. Eine echte Zöliakie ist tatsächlich eine schwere Erkrankung, die bei den betroffenen Menschen sehr ernste Folgen haben kann. Im schlimmsten Fall lösen sich die Darmzotten auf und die Krankheit endet sogar tödlich. Bis dahin hat aber jeder Zöliatiker schon bemerkt, dass er bestimmte Nahrungsmittel nicht verträgt. Und wie gesagt, die Wahrscheinlichkeit, dass ausgerechnet SIE darunter leiden, liegt bei 0,2% – und dann würden Sie es mit Sicherheit schon selbst herausgefunden haben. Darüber hinaus gibt es noch die „Nicht-Zöliakie“, also die empfundene Gluten-Unverträglichkeit obwohl medizinisch kein Grund dafür vorliegt. Die Existenz und die Ursache dieses Krankheitsbildes sind noch sehr umstritten. Die Fachwelt geht gegenwärtig davon aus, dass durch die ungerechtfertigte Verteufelung des Glutens durch die Medien eine Art „Noncebo“ Effekt entstanden ist. So wie sich beim „Placebo“ Effekt ein Mensch eine heilende Wirkung einbilden kann, so geht das auch umgekehrt: Ein an sich harmloser Stoff wird durch die reine Vorstellungskraft zur krank machenden Substanz und die Menschen bilden sich ein, von einem leckeren Brötchen tatsächlich leiden zu müssen.

Unsere Position ist daher folgende: Solange keine medizinische Diagnose vorliegt, dass jemand tatsächlich unter Zöliakie leidet, ist Gluten ein völlig harmloser und natürlicher Bestandteil der Ernährung. Wir sehen unter der Bezeichnung „Glutenfrei“ eine Art irreführender Werbung, die Konsumenten von vielen leckeren und auch nahrhaften Produkten ausschließt. Die Benennung der glutenfreien Produkte ist durchaus sinnvoll, um den Betroffenen eine Orientierungshilfe zu geben. So wie es gegenwärtig gehandhabt wird, ist es jedoch nicht sinnvoll. Ganz abgesehen davon: Jemand der wirklich unter Zöliakie leidet, wird kaum glutenfreie Produkte beim Bäcker kaufen. Je nach Schwere der Krankheit genügt bereits ein wenig Mehlstaub oder ein kleiner Krümel glutenhaltiger Teig, um wieder eine schwere Krise auszulösen. Wer wirklich „glutenfreie“ Produkte verkaufen will, der muss auch sehr viel in Sauberkeit und Sicherheit investieren. Das kann man in einer gemeinsamen Auslage von „glutenfreien“ und glutenhaltigen Produkten mit Sicherheit nicht gewährleisten.

 

Kann man Quinoa roh essen?

Quinoa kann man bedenkenlos roh essen. Jedoch sollten Sie nur geschältes Quinoa verwenden. Die Schale von Quinoa ist sehr hart und schützt den Kern vor der aggressiven Magensäure. Das Quinoa fällt ungeschält deshalb praktisch durch den Körper hindurch und gibt nichts von seinen Nährstoffen ab. Die Schale schmeckt zudem bitter, was das Geschmackserlebnis von Quinoa etwas eintrübt. Geschält ist Quinoa aber ein sehr nahrhafter – und kalorienreicher – Snack für zwischendurch. Seine für eine kalorienarme Ernährung vorteilhaften Eigenschaften bekommt Quinoa erst nach dem Schälen.

 

Wie schmeckt Quinoa?

Gekocht ist Quinoa nicht so fad wie ungesalzener, gekochter Reis. Sein Geschmack wird als „vollmundig“ und „nussig“ beschrieben. Möchte man Quinoa ohne Zusatz von Gewürzen genießen, empfehlen wir es roh aber angeröstet zu probieren. So zubereitet, entfaltet es ein sehr angenehmes Aroma und der nussige Geschmack tritt noch stärker hervor. Dieses Aroma findet sich auch in der gepufften Variante wieder.

 

Kann man Quinoa in der Schwangerschaft essen?

Quinoa gehört zu den Grundnahrungsmitteln der Bewohner in den Anden. Es wird dort seit über 6000 Jahren gegessen. Für Schwangere gibt es deshalb beim Essen von Quinoa keine Einschränkungen. Manche warnen jedoch vor Resten von Sapoinen, welche sich in der Schale von Quinoa befinden. Diese können bei Schwangeren eine Anämie begünstigen. Die Wahrscheinlichkeit, durch das Essen von geschältem und gewaschenem Quinoa eine Blutarmut zu riskieren, ist aber verschwindend gering.

 

Ist Quinoa für Babys und Kinder geeignet?

Quinoa kann bedenkenlos zu einem Brei für Babys und Kinder verarbeitet werden. Er ist sehr nahrhaft und förderlich für das Wachstum. Selbstverständlich ist auch für Babys und Kinder nur der geschälte Quinoa geeignet.

Allerdings gibt es Stimmen die sagen, dass nicht bekannt ist, wie viele Bitterstoffe auch nach dem Schälen und Waschen noch im Quinoa enthalten sind. Wir möchten auch hier auf die jahrtausende alte Tradition in den Haupt-Anbaugebieten von Quinoa verweisen. Wer aber auf Nummer sicher gehen will, der gibt Kindern unter 2 Jahren kein Quinoa. Dann ist das Verdauungssystem des Kindes aber reif genug, um auch mit ein wenig Resten von Bitterstoffen zurecht zu kommen.

 

Ist Quinoa gut für Diabetiker?

Gekochtes Quinoa hat einen wesentlich geringeren glykämischen Index als Weizen. Es ist daher für Diabetiker sehr gut geeignet und dem Vermeiden von Zuckerspitzen zuträglich. Dazu trägt bei, dass die Kohlenhydrate im Quinoa langkettig sind. Der Körper braucht damit einige Zeit um sie aufzuspalten und zu Zucker umzuwandeln. Quinoa ist damit für Diabetiker ein besonders gut geeigneter Ersatz zum Weizenmehl.

 

Ist Quinoa gepufft gesund?

Gepufftes Quinoa ist per se nicht ungesund. Es ist nur nicht so gesund, wie das gekochte oder rohe Quinoa. Beim Puffen (und beim Rösten) geht das wertvolle Lysin und die wichtigen B-Vitamine verloren. Ansonsten unterscheiden sich die Nährstoffe von gepufftem oder ungepufftem Quinoa nicht voneinander.

Was gepufftes Quinoa aber bietet, ist ein vergrößertes Volumen. Die Müslischüssel wirkt dadurch voller und fluffiger. Insgesamt kann gepufftes Quinoa dazu beitragen, weniger zu essen. Außerdem macht es durch seine hübsche Optik das Müsli deutlich ansprechender.

Man kann daher nicht grundsätzlich sagen, dass gepufftes Quinoa gesund oder ungesund ist. Wenn es nur in kleinen Mengen untergemischt wird, ist es eine interessante Ergänzung. Man sollte aber immer genügend ungepufftes Quinoa dazu essen.

Geschichte

Die Geschichte des Anbaus von Quinoa geht über 6000 Jahre zurück. Eigentlich sind der Mais und die Kartoffel die traditionellen Feldfrüchte Südamerikas. Beide Ackergüter sind jedoch ab 4000 Meter Höhe nicht mehr anbaubar. Die robuste und wenig anspruchsvolle Quinoa konnte hier eine Lücke schließen. Sie ist vor allem in Peru und Chile für lange Zeit das Hauptnahrungsmittel gewesen. Mittlerweile sind wegen der weltweiten Nachfrage die Preise dermaßen in die Höhe geschossen, dass die ärmeren Bevölkerungsschichten dieser Länder auf andere Grundnahrungsmittel ausweichen mussten. Dennoch wurde die Quinoa im Jahr 2013 vom UN-Generalsekretär Bai-Kin Moon zur „Frucht des Jahres“ erklärt. Die UNO sieht in der Quinoa eine der Lösungen für eine nachhaltig gesicherte Ernährung der Weltbevölkerung. Vor allem ihre Robustheit spricht für sie. Dass sie inzwischen auch erfolgreich in Deutschland angebaut wird, scheint diesem Trend Recht zu geben. In jedem Fall ist sie eine sehr interessante Bereicherung des gewohnten Speiseplans.

 

Quinoa Pflanze

Die Quinoa zählt zu den „Fuchschwanzgewächsen“. Sie zählt nicht zu den Getreiden, sondern wird als „Pseudo-Getreide“ klassifiziert. Einheimische Verwandte der Quinoa sind die Steckrübe oder der Spinat. Die Quinoa ist eine einjährige Pflanze. Sie wächst krautig bis zu einer Höhe von 80cm. An ihrer Spitze bildet sie einen kegelförmigen Blütenstand aus, an dem einige hundert Blüten und später Samenkapseln gebildet werden. Ein Problem bei Aufzucht und vor allem Ernte ist, dass diese Samenkapseln nicht gleichzeitig sondern zeitversetzt reifen. Der Bauer kann nur einen Zeitpunkt wählen, in dem die meisten Samenkörner reif sind und muss in Kauf nehmen, zahlreiche, noch grüne Körner, zu verlieren.

Unter optimalen Bedingungen kann ein Hektar Ackerland ca. vier Tonnen Quinoa-Körner produzieren. Der in Deutschland angebaute Quinoa wird ohne Bitterstoffe gezüchtet. Importware aus Peru hat jedoch noch anhaftende Bitterstoffe. Die Pflanze produziert diese selbst zur Abwehr von Fraßinsekten. Diese Bitterstoffe lassen sich aber leicht abwaschen.

Bis auf zwei Sorten ist Quinoa glutenfrei. Jedoch werden ausschließlich die glutenfreien Sorten importiert bzw. angebaut.

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Autor

Autor

Herbert Havera ist Autor und beschäftigt sich schon seit mehreren Jahren mit der Thematik Ernährung/ Gesundheit. In seiner Recherche sind mehrere Stunden an Arbeit geflossen bzw. stehen wir generell im engen Kontakt mit Forschungseinrichtungen, Mediziner und Anwendern. Dank der wertvollen Informationen aus unserem Netzwerk, sind wir in der Lage stets fundierte Informationen rund um Heilmittel bieten, die uns die Natur freiwillig anbietet. Der enorme Vorteil von Naturheilmitteln ist, dass sie meistens frei von Nebenwirkungen sind. Dennoch dürfen sie nicht hemmungslos konsumiert werden. Wir klären Sie darüber auf, welche Tagesdosis unbedenklich, ideal und nicht mehr gesund ist. Denn wie Paracelsus schon sagte: „Nichts ist Gift, alles ist Gift – alleine die Dosis macht das Gift“.  Wir bieten Ihnen Informationen stets nach einer fundierten Recherche. Wir forschen intensiv nach den neuesten Studien, in denen sich die Naturheilmittel unter strengen Tests bewähren mussten. Und wo sich ein angepriesenes Mittel nachweislich als Mummenschanz und Quacksalberei entpuppt hat, lassen wir Sie das ebenfalls wissen. 

Quellenangabe

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Claudia Monika Haros, Regine Schoenlechner: Pseudocereals. Wiley, 2017, ISBN 978-1-118-93828-7, S. 6.

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