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Braunalgen – Aquarium, Wirkung, Anwendung | Wo kaufen?

Überblick

Braunalgen werden als Medikament v.a. gegen Sodbrennen eingesetzt. Da Algen in den letzten eine besondere Wirkung zugeschrieben wird, werden Braunalgen immer öfter in getrockneter Form oder als Nahrungsergänzungsmittel auch hierzulande angeboten. Allerdings sollten Sie bei der Einnahme vorsichtig sein, denn Braunalgen enthalten sehr viel Jod, sodass eine Überdosierung leicht möglich ist. Diese kann Folgen für die Gesundheit, besonders für die Schilddrüse, haben. Deshalb sollten Sie sich genau über Dosierung bzw. Zubereitung informieren.

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Anwendung und Wirkung

Sodbrennen

Als Medikament gegen Sodbrennen kommt Alginat zum Einsatz, da es

  • nicht verstoffwechselt wird
  • eine physikalische Barriere zwischen dem sauren Mageninhalt und Speiseröhre bildet (Schaum- bzw. „Gelier“-Bildung) und dadurch den Reflux verhindert

 

Entgiftung / Darmsarnierung

Für Entgiftungseffekte von Braunalgen sind Alginate (Salze der Alginsäure) verantwortlich. Diese können Schwermetalle binden, sodass diese ausgeschieden werden können.

 

Schilddrüse

Da die Gesellschaften für Ernährung von Österreich, Deutschland und der Schweiz vor einer zu hohen Jodaufnahme durch Braunalgen warnen, ist ein positiver Zusammenhang mit der Schilddrüse nur schwer vorstellbar.

 

Krebs

Ob Braunalgen bei der Krebsbehandlung hilfreich sein können, ist wissenschaftlich bislang noch nicht ausreichend erforscht. So konnten Erfolge von Blasentang (Fucus vesiculosus) nur im Laborversuch erzielt werden. (siehe: https://www.pflanzenforschung.de/de/journal/journalbeitrage/pflanzen-fuer-die-medizin-algenextrakt-gegen-krebs-und-10481)

 

Zahnstein

Dass Braunalgen beim Menschen gegen Zahnstein helfen soll, kann nicht bestätigt werden. Im Internet gibt es zwar viele Beiträge zum Thema „Braunalgen und Zahnstein“, aber diese beziehen sich auf die Anwendung bei Hunden.

 

Haut

Nach der Internationalen Nomenklatur für kosmetische Inhaltsstoffe (INCI) hält ein Extrakt aus der Braunalge Durvillaea antarctica die Haut in einem guten Zustand. (siehe: https://www.haut.de/inhaltsstoffe-inci/inci-detail/21863/)

 

Braunalge Aquarium

Machen sich im Aquarium Braunalgen breit, dann handelt es sich im einem Süßwasseraquarium um Kieselalgen. Die Bezeichnung „Braunalgen“ wird fälschlich verwendet, denn diese Algen leben zum größten Teil nur im Meerwasser.

Studien

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (IBD)

Die Wirkung vom Fucoidan-Extrakten bei entzündlichen Darmerkrankungen wie zum Beispiel Colitis ulcerosa oder Morbus Chrohn, untersuchten Mageres et al. in einer Studie an Mäusen, die 2015 veröffentlicht worden ist. Im Ergebnis kamen die Forscher zu dem Schluss, dass Fuciodan-Extrakte eine akute Kolitis lindern können, und dass Fucoidanpräparate eine Option für die Behandlung von IBD darstellen könnten. (siehe: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26083103?dopt=Abstract)

 

Fucoidane

Fucoidane bzw. Algen gelten als große Hoffnungsträger in der Forschung. Allerdings steckt die Forschung dazu noch in den Kinderschuhen, denn ihre mögliche therapeutische Anwendung hängt nicht nur von der Algenart, sondern auch von den Fucoidan-Fraktionen ab. Das Forschungsgebiet ist daher äußerst komplex. Die EU förderte von 2017 bis 2020 ein internationales Forschungsprojekt zum Thema. Die Forscher hoffen, dass die EU das Projekt auch weiter fördern wird. (siehe: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/algen-fuer-die-augen/)

Inhaltsstoffe 

Makroalgen, zu welchen auch Braunalgen gehören, besitzen eine Vielzahl von Inhaltsstoffen. So wurden in den letzten 50 Jahren mehr als 3.000 Inhaltsstoffe entdeckt. (siehe: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23982267?dopt=Abstract, Leal et al. (2013)

 

Alginat

Aus den Braunalgen werden Alginate, die Salze der Alginsäure (Algin), gewonnen. Für die kommerzielle Herstellung von Alginat werden u.a. die Gattungen Laminara, Ecklonia, Macrocystis, Lessonia, Ascophylum und Durvillea vom Meeresboden mit speziellen Trawlern „abgeerntet“. Nach grober Reinigung und Trocknung werden die Braunalgen an den Alginatproduzenten geliefert. Bei diesem werden sie gereinigt und vermahlen. Anschließend wird das Alginat extrahiert und aufgereinigt. Häufig verwendete Alginate in der Lebensmitteltechnik sind:

  • Natriumalginat (E 401)
  • Kaliumalginat (E 402)
  • Ammoniumalginat (E 403)
  • Calciumalginat (E 404)
  • Propylenglycolagina (PGA, E 405)

Algin trägt in der EU als Lebensmittelzusatzstoff die Nummer E 400.

 

Fucoidan

Fucoidan ist ein sulfatiertes Polysaccharid, das als Schleimstoff einen Teil der Zellwand von Braunalgen bildet.

 

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Jodgehalt

Getrocknete Algen haben einen hohen Jodgehalt. Bevor näher auf die Risiken einer erhöhten Jodaufnahme eingegangen wird, soll zunächst der Jodgehalt von Braunalgen anhand einzelner Beispiele dargestellt werden.

 

Jodgehalt von Braunalgen (Auswahl)

Die nachfolgenden Angaben sind Richtwerte, da der Jodgehalt in Braunalgen starken Schwankungen unterliegt. So ist der Jodgehalt vom Erntegebiet und dem Zeitpunkt der Ernte (saisonale Schwankungen) abhängig.

 

Arame

60 bis 80 Milligramm pro 100 Gramm getrocknete Algen.

 

Fingertang (Kombu)

1.200 Milligramm Jod pro Kilogramm. Bei diesem Jodgehalt pro Kilogramm enthält ein halbes Gramm getrockneter Fingertang 150 Mikrogramm (µg; 0,15 Milligramm) Jod. Anderen Angaben zufolge kann Fingertang aber auch zwischen 2.000 und 4.000 Milligramm Jod pro Kilogramm Trockenmasse enthalten.

 

Flügeltang

In Norwegen geernteter Flügeltang enthält 220 Mikrogramm (= 0,22 Milligramm) Jod pro Kilogramm Trockenmasse. Damit gehört diese Braunalgenart zu den „jodarmen“ Arten.

 

Hijiki

30 bis 50 Milligramm pro 100 Gramm getrocknete Algen.

 

Kombu

100 bis 500 Milligramm pro 100 Gramm getrocknete Algen.

 

„Meeresspaghetti“ (Riementang)

15 bis 20 Milligramm pro 100 Gramm getrocknete Algen.

 

Wakame

10 bis 20 Milligramm pro 100 Gramm getrocknete Algen.

Abschließend soll an dieser Stelle nochmals auf den Jodgehalt von Kombu Algen eingegangen werden, denn diese Braunalgen haben einen besonders hohen Jodgehalt. In einer Untersuchung stellte die AGES fest, dass der Jodgehalt von getrockneten Kombu Algen bei 4.600 Milligramm pro Kilogramm liegt. Werden zwei Gramm dieser Algen verzehrt, dann liegt die Jodaufnahme bei 9.200 Mikrogramm. Dies entspricht dem 18,4-fachen der maximalen täglichen Aufnahme von 500 Mikrogramm. Kommt es zum Verzehr von 50 Gramm, dann werden 230.000 Mikrogramm, also das 460-fache der täglichen Maximalmenge, aufgenommen. Bei getrockneten Wakame Algen (100 Milligramm pro Kilogramm) werden im Vergleich bei zwei Gramm 200 Mikrogramm und bei 50 Gramm 5.000 Mikrogramm Jod aufgenommen.

Da sich der Jodgehalt von getrockneten Braunalgen durch die Zubereitung (einweichen und kochen) bis zu 90 Prozent reduzieren kann, hat die AGES auch dafür die entsprechenden Werte berechnet. Bei getrockneten Kombu Algen mit einem Jodgehalt von 4.600 Milligramm pro Kilogramm werden nach der Zubereitung (minus 90 Prozent Jod) beim Verzehr von zwei Gramm 920 Mikrogramm aufgenommen. Kommt es zum Verzehr von 50 Gramm, liegt die Jodaufnahme bei 23.000 Mikrogramm. Die Werte für Wakame Algen (100 Milligramm Jod pro Kilogramm) liegen in diesem Fall bei 20 bzw. 500 Mikrogramm. Damit ist der Jodgehalt von Kombu Algen weitaus höher als die von den Ernährungsgesellschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz empfohlene Tagesmenge.

 

Empfohlene tägliche Jod-Zufuhr

2006 legte der Wissenschaftliche Ausschuss „Lebensmittel“ der EU die folgenden maximalen Obergrenzen für die Aufnahme von Jod pro Tag (tolerierbare tägliche Aufnahmemenge, UL) fest:

  • Erwachsene: 600 Mikrogramm (= 0,6 Milligramm)
  • Kinder (1 bis 3 Jahre): 200 Mikrogramm (= 0,2 Milligramm)
  • Kinder (4 bis 6 Jahre): 250 Mikrogramm (= 0,25 Milligramm)
  • Kinder (7 bis 10 Jahre): 300 Mikrogramm (= 0,3 Milligramm)
  • Kinder (11 bis 14 Jahre): 450 Mikrogramm (= 0,45 Milligramm)
  • Kinder (15 bis 17 Jahre): 500 Mikrogramm (= 0,5 Milligramm)

Da nach Ansicht der Gesellschaften für Ernährung in Österreich, Deutschland und der Schweiz diese Angaben auf Jodmangelregionen nicht anwendbar sind, haben die drei Ernährungsgesellschaften für die DACH-Region folgende Werte für die Jodzufuhr pro Tag aus allen Quellen als Referenzwerte erstellt:

 

Säuglinge (0 bis unter 4 Monate)

  • Deutschland, Österreich: 40 Mikrogramm (µg)
  • Schweiz und WHO: 50 Mikrogramm (µg)

 

Säuglinge (4 bis 12 Monate)

  • Deutschland, Österreich: 80 Mikrogramm (µg)
  • Schweiz und WHO: 50 Mikrogramm (µg)

 

Kinder (1 bis unter 4 Jahren)

  • Deutschland, Österreich: 100 Mikrogramm (µg)
  • Schweiz und WHO: 90 Mikrogramm (µg)

 

Kinder (4 bis unter 7 Jahre)

  • Deutschland, Österreich: 120 Mikrogramm (µg)
  • Schweiz und WHO: 90 Mikrogramm (µg)

 

Kinder (7 bis unter 10 Jahre)

  • Deutschland, Österreich: 140 Mikrogramm (µg)
  • Schweiz und WHO: 120 Mikrogramm (µg)

 

Kinder (10 bis unter 13 Jahre)

  • Deutschland, Österreich: 180 Mikrogramm (µg)
  • Schweiz und WHO: 120 Mikrogramm (µg)

 

Kinder (13 bis unter 15 Jahre)

  • Deutschland, Österreich: 200 Mikrogramm (µg)
  • Schweiz und WHO: 150 Mikrogramm (µg)

 

Personen ab 15 Jahren – 15 bis unter 51 Jahre

  • Deutschland, Österreich: 200 Mikrogramm (µg)
  • Schweiz und WHO: 150 Mikrogramm (µg)

 

ab 51 Jahren

  • Deutschland, Österreich: 180 Mikrogramm (µg)
  • Schweiz und WHO: 150 Mikrogramm (µg)

Neben diesen Werten stellen die drei Ernährungsgesellschaften fest, dass Erwachsene die tägliche Jodzufuhr von 500 Mikrogramm nicht überschreiten sollten.

 

Schwangere

  • Deutschland, Österreich: 230 Mikrogramm (µg)
  • Schweiz und WHO: 200 Mikrogramm (µg)

 

Stillende

  • Deutschland, Österreich: 260 Mikrogramm (µg)
  • Schweiz und WHO: 200 Mikrogramm (µg)

 

Risikoeinschätzung

Das deutsche BfR (2007) hält getrocknete Algenprodukte mit einem Jodgehalt ab 20 Milligramm pro Kilogramm für nicht verkehrsfähig, denn diese Produkte können die Gesundheit schädigen. Diese Ansicht wird von der österreichischen AGES unterstützt. Im Jahr 2010 veröffentlichte die AGES eine erneute Bewertung von Jod in Seetang, in der sie die Risikoeinschätzung von 2005 bestätigte. So kann die Aufnahme von hohen Mengen Jod zu einer Störung der Schilddrüsenfunktion kommen. Die Störung kann Über- oder Unterfunktion mit oder ohne Kropfbildung sein.

Der Hinweis, dass Braunalgen v.a. in Japan zu fast jeder Mahlzeit gegessen werden, also gar nicht so schädlich sein können, ist hierzulande nicht anwendbar, da die DACH-Region zu den Jodmangelgebieten gehört und mit Japan bzw. China daher nicht verglichen werden kann.

Dosierung und Einnahme

Die empfohlene tägliche Menge an Braunalgen richtet sich nach dem Jodgehalt der Algen. Werden sie für die Zubereitung von Speisen verwendet, dann sollten Erwachsene pro Tag nicht mehr als 200 Mikrogramm (Details siehe oben) Jod aufnehmen. Handelt es sich um fertige Nahrungsergänzungsmittel, dann liegt die Maximalmenge für Jod bei 100 Mikrogramm pro Tag.

Im Internet finden sich Angaben zu sog. Braunalgen-Kuren. Diese beziehen sich jedoch nur auf Nahrungsergänzungsmittel. Da während einer Braunalgen-Kur die Jodzufuhr erhöht wird, sollten sie eine solche Kur vorab mit einem Arzt besprechen. Keinesfalls sollte die Kur jedoch länger als zwei bis drei Monate andauern.

 

Einnahme von Braunalgen (Nahrungsergänzungsmittel)

Um den Jodhaushalt nicht durcheinander zu bringen, sollten Sie sich bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, die Braunalgen enthalten, unbedingt an die Dosierempfehlung des Herstellers halten.

 

Essbar?

Die Klärung, ob alle 1.850 Braunalgen-Arten essbar sind, sprengt den Rahmen dieser Webseite. Daher werden an dieser Stelle nur jene Braunalgen genannt, die sehr häufig als Lebensmittel genutzt werden:

  • Arame-Algen werden v.a. in Japan und China als Lebensmittel verwendet. Getrocknete und geschnittene Arame finden in der Küche in Suppen und Salaten als Beigabe Verwendung.
  • Cochayuyo (Southern Bull Kelp, Durvillaea antarctica) wird in der chilenischen Küche für verschiedene Gerichte, wie zum Beispiel Eintöpfe oder Salate, verwendet.
  • Fingertang (Kombu, Laminaria digitata) bildet an den Küsten des Nordatlantiks ausgedehnte Tangwälder. Kombu wird als Würzmittel oder als Beilage in Salaten, Suppen oder Nudelgerichten verwendet.
  • Flügeltang (Alaria esculenta) kommt in den Küstengebieten des Nordatlantiks und des Nordpazifiks vor. Flügeltang wird im Handel auch unter der Bezeichnung „Irish Wakame“ angeboten.
  • Kombu (Saccharina japonica, sowie andere Sccharina-Arten)
  • Riementang („Meeresspaghetti“, Himanthalia elongata)
  • Wakame (Undaria pinnatifida) gelten in Japan als Delikatesse. Hierzulande sind sie als Bestandteil der Miso-Suppe bekannt.

 

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Braunalge kaufen

Wo kann man Braunalgen kaufen?

Braunalgen in den verschiedenen Darreichungsformen können Sie einfach verschiedenen Shops im Internet bestellen. Im stationären Handel werden die Algen v.a. in asiatischen Läden bzw. Supermärkten angeboten.

 

Auf was muss man beim Kauf aufpassen?

Da die Aufnahme einer zu hohen Menge Jod zu gesundheitlichen Schäden führen kann, sollten Sie beim Kauf von Braunalgen darauf achten, dass der Jodgehalt der Algen auf der Packung angegeben ist. Des Weiteren sollten Sie nur Produkte kaufen, auf welchen Sie Angaben zu Zubereitung und Verzehr finden. Dies schließt auch die maximale Verzehrmenge pro Tag ein. Daher sollten Sie Produkte mit ausschließlich chinesischen oder anderen nicht lesbaren Schriftzeichen vermeiden.

Beim Kauf von getrockneten Braunalgen stellen die Kombu Algen einen Sonderfall dar. In Deutschland dürfen diese Algen wegen ihres hohen Jodgehaltes nach Angaben der Verbraucherzentrale, die sich auf das Bundeszentrum für Ernährung stützt, nicht als Lebensmittel vertrieben werden. In Österreich gibt es ein derartiges Verbot nach Auskunft der AGES nicht. Allerdings empfiehlt auch die AGES beim Kochen auf andere (Braun)algen, die einen geringeren Jodgehalt haben, zurückzugreifen.

Handelt es sich um Nahrungsergänzungsmittel, sollten Sie sich auch über den Jodgehalt informieren. Bei werbenden Angaben wie zum Beispiel „hochdosiert“ sollten Sie vorsichtig sein, denn „hochdosiert“ meint natürlich auch, dass das Produkt mehr Jod enthält. Nahrungsergänzungsmittel aus Bio-Braunalgen sind im Internet erhätlich. Bei Kapseln sollten Vegarinnen und Veganer darauf achten, dass die Kapselhülle vegan, also frei von Gelatine, ist.

Darreichungsformen

Nahrungsergänzungsmittel mit Braunalgen bekommen Sie in Form von Tabletten oder Kapseln. Die Packungsgrößen sind unterschiedlich. Des Weiteren wird im Internet Meerebraunalgenpulver oder Kelb-Pulver angeboten. Wie bei getrockneten Algen sollten Sie nur Produkte verwenden, die auf Dosierung und Zubereitung hinweisen.

Was sind Braunalgen?

Braunalgen sind meist maritime Algen. Die meist braune Farbe dieser Algen stammt von braunen Fucoxanthin-Farbstoffen, die das grüne Chlorophyll überdecken (maskieren). In der wissenschaftlichen Systematik sind Braunalgen (Phaeophyceae) eine Gruppe der Stramenopilen (Stramenopiles). Da bei den Braunalgen Einzeller fehlen, werden sie zu den Makro- oder Großalgen gezählt, obwohl manche Arten nur wenige Millimeter groß werden.

Zu den Braunalgen gehören 1.850 Arten. Außerdem ist die Gruppe der Braunalgen äußerst formenreich. Nach ihrem Habitus werden Braunalgen wie folgt grob eingeteilt:

  • Fadenthalli (kleine, verzweigte Zellfäden)
  • Pseudoparenchymatische Thalli
  • Tange (komplex, vielschichtig, Gewebe- und Organdifferenzierung)

Braunalgen leben in Bodenzone der Ozeane, nur fünf Gattungen bewohnen das Süßwasser. In manchen Gebieten bilden sie sog. Tangwälder, auch Kelb- oder Algenwälder genannt, also große unterseeische Wälder aus den Tangen Lessonia, Macrocytis und Nereocytis. Andere Braunalgen wachsen an Felsen, Steinen, Seepocken, Schnecken oder größeren Algen.

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Autor

Autor

Herbert Havera ist Autor und beschäftigt sich schon seit mehreren Jahren mit der Thematik Ernährung/ Gesundheit. In seiner Recherche sind mehrere Stunden an Arbeit geflossen bzw. stehen wir generell im engen Kontakt mit Forschungseinrichtungen, Mediziner und Anwendern. Dank der wertvollen Informationen aus unserem Netzwerk, sind wir in der Lage stets fundierte Informationen rund um Heilmittel bieten, die uns die Natur freiwillig anbietet. Der enorme Vorteil von Naturheilmitteln ist, dass sie meistens frei von Nebenwirkungen sind. Dennoch dürfen sie nicht hemmungslos konsumiert werden. Wir klären Sie darüber auf, welche Tagesdosis unbedenklich, ideal und nicht mehr gesund ist. Denn wie Paracelsus schon sagte: „Nichts ist Gift, alles ist Gift – alleine die Dosis macht das Gift“.  Wir bieten Ihnen Informationen stets nach einer fundierten Recherche. Wir forschen intensiv nach den neuesten Studien, in denen sich die Naturheilmittel unter strengen Tests bewähren mussten. Und wo sich ein angepriesenes Mittel nachweislich als Mummenschanz und Quacksalberei entpuppt hat, lassen wir Sie das ebenfalls wissen. 

Letzte Aktualisierung am 18.10.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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