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Cordyceps – Wirkung, Nebenwirkungen, Erfahrungen | Wo kaufen?

Überblick

Obwohl der Schlauchpilz Cordyceps sinensis in der traditionellen chinesischen Medizin schon seit Jahrtausenden verwendet wird, ist er in Europa noch weitgehend unbekannt. Seit er jedoch im Westen entdeckt worden ist, werden Cordyceps viele Anwendungsgebiete zugeschrieben. Eigentlich findet man fast kein Leiden, bei welchen Cordyceps nicht helfen soll. So finden Sie im Internet mehr oder weniger lange Listen mit den Anwendungsgebieten. Diese sollten Sie jedoch mit Vorsicht genießen, denn wissenschaftlich nachgewiesen sind die Anwendungsgebiete beim Menschen bislang nicht.

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Anwendung und Wirkung

In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) ist Cordyceps schon seit mehr als 2.000 Jahren bekannt. Die erste schriftliche Erwähnung von Cordyceps stammt aus dem 15. Jahrhundert. In chinesische Mater Medica wurde Cordyceps Ende des 17. Jahrhunderts (1690) aufgenommen. Zwar ist Cordyceps im Westen bereits seit dem 18. Jahrhundert bekannt, aber eine echte Aufmerksamkeit wurde dem Pilz erst in 1990er Jahren zuteil, als der chinesische Leichtathletiktrainer Ma Junren, die Erfolge seiner Läuferinnen auf die Einnahme von Cordyceps zurückführte.

In Deutschland beschäftigte sich die Gemeinsame Expertenkommission des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) / Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) Mitte der 2010er Jahre genauer mit dem Pilz und veröffentlichte eine erste Stellungnahme 2014. In dieser stellen die Experten fest, dass es Versuche mit Labortieren und Zellkulturen gibt, die Hinweise auf eine mögliche Wirkung von Cordyceps geben. Weiter wird in der Stellungnahme darauf hingewiesen, dass aussagekräftige und belastbare klinische Studien am Menschen bislang fehlen.

Nichtsdestotrotz wird Cordyceps mit vielen Anwendungsgebieten in Verbindung gebracht. Zu den behaupteten Wirkungen gehören u.a.:

  • antiinfektiv (antibiotisch, antiviral)
  • immunstimmulierend
  • hormonausschüttend
  • antidepressiv
  • blutzuckersenkend
  • antihyperton
  • aphrodisierend

Aus diesen behaupteten Wirkungen werden v.a. folgende Anwendungsgebiete „abgeleitet“:

 

Psyche

  • Müdigkeit (Mattigkeit), Antriebslosigkeit
  • Niedergeschlagenheit, Stress, Depression

 

Herz-Kreislauf-System

  • Herzhoher Blutdruck
  • Herz-Kreislauf-System (Blutdruck)
  • Herzkrankheiten und Herzrhythmusstörungen
  • Krebsprävention, Krebsbehandlung (ergänzend)

 

Weitere Krankheiten

  • Infektionskrankheiten
  • Erkrankungen der Atemwege
  • (chronische) Entzündungskrankheiten
  • Autoimmunkrankheiten
  • Diabetes mellitus
  • Hypercholesterinämie
  • Leber- und Nierenkrankheiten
  • Osteoporose
  • metabolisches Syndrom

sowie:

  • Anti-Aging
  • Allergien
  • erhöhte Ausdauer beim Sport
  • altersbedingte kognitive Verschlechterung
  • (altersbedingte) Abnahme der Libido, Impotenz
  • verbesserte Fruchtbarkeit

Auch neuere Studien am Menschen können die behaupteten Wirkungen bzw. eine Wirkung bei diesen Anwendungsgebieten bislang nicht bestätigen. Die Beschreibung auf verschiedenen Internetseiten basiert auf Behauptungen, die zum Teil mit einem Verweis auf Studien mit Tieren oder Zellkulturen gestützt werden.

Die nachfolgende Darstellung ist nicht erschöpfend und erfolgt in alphabetischer Reihenfolge.

 

Anti-Aging

Da Cordyceps Antioxidantien enthält, soll der Pilz Schäden aufgrund von freien Radikalen bekämpfen. Außerdem soll Cordyceps oxidativen Stress verhindern und die Haut jünger aussehen lassen. Eine Verlängerung der Lebenszeit, welche oft als Beweis für die Anti-Aging-Wirkung von Cordyceps zitiert wird, wurde in einer Tierstudie mit Fruchtfliegen festgestellt.

 

Atemwege

Der Rückgang von Entzündungen in den Atemwegen konnte bislang nur bei Mäusen bestätigt werden. Die Wirkung wird auf Verbindungen, wie Polysaccharide, Nukleoside und Cyclosporine, die entzündungshemmend wirken sollen, zurückgeführt. Ob sich daraus eine mögliche Behandlung von Asthma ergeben könnte, kann nur spekuliert werden.

 

Autoimmunkrankheit

Autoimmunkrankheiten sollen mit Cordyceps kontrolliert werden können.

 

Diabetes

Cordyceps soll dabei helfen, den Insulin- und Blutzuckerspiegel zu kontrollieren. Dafür werden zwei Bestandteile (D-Mannitol Cordycepin und 3′-Desoxyandenosin) verantwortlich gemacht. Diese Wirkung ist jedoch bislang nur in Tiermodellen erforscht worden.

 

Energielieferant

Cordyceps soll die körpereigene Energie erhöhen. Deshalb soll es die sportliche Leistungsfähigkeit sowie die Ausdauer verbessern. Dies wird auf eine Nukleinsäureart (Adenosin) zurückgeführt, die in Cordyceps enthalten ist. So soll Cordyceps die Bildung von roten Blutkörperchen anregen. Dies führt wiederum zu einem erhöhten Sauerstoffgehalt im Blut, wodurch mehr Leistung erzielt werden soll. Cordyceps soll aber nicht nur einen positiven Effekt beim Sport haben, sondern aus diesem Grund auch ein Stärkungsmittel für ältere Menschen sein.

 

Gedächtnis und andere kognitive Funkionen

Ein Einfluss auf kognitive Funktionen konnte bislang nur in Tierversuchen festgestellt werden. Für den Menschen ist ein positiver Einfluss auf das Gedächtnis und andere kognitive Funktionen bisher noch nicht bestätigt worden.

 

Herz

Da Cordyceps den Cholesterinspiegel senken soll, soll es dabei helfen, koronare Herzkrankheiten zu verhindern. Aber auch diese Wirkung wurde bislang nur im Tierversuch getestet.

 

Haarausfall

Cordyceps soll bei hormonbedingtem Haarausfall helfen. Wissenschaftliche Studien dazu gibt es aber nicht.

 

Immunsystem

Cordyceps soll das Immunsystem positiv beeinflussen, gegen oxidativen Stress helfen und Schutzzellen anregen, die vor Mutationen und Infektionen schützen. Aufgrund seiner entzündungshemmenden Vorteile, soll Cordyceps die Immunität verbessern und dadurch die Gesundheit optimieren.

 

Krebs

Dass Cordyceps Krebszellen abtötet, oder das Wachstum von Tumoren bzw. Krebszellen verhindert, konnte bislang nur im Reagenzglas bei Leber-. Lungen- und Darmkrebszellen bestätigt werden. In Tierstudien konnte bestätigt werden, dass manche Nebenwirkungen der Krebstherapie verringert werden können.

 

Leber

Durch die Einnahme von Cordyceps soll die Leber bei der Entgiftung unterstützt werden, da Cordyceps den Leberstoffwechsel anregt.

 

Lunge

Cordyceps soll in der Lunge schleimlösend und entzündungshemmend wirken. Außerdem soll der Pilz die Lungenfunktion stärken. Daher soll Cordyceps bei Bronchitis, chronischem Husten und Kurzatmigkeit wirken.

 

Potenz

Die Optimierung des Fortpflanzungssystems wird auf Polysaccharide, Nukleoside und Cyclosporine zurückgeführt, die in Cordyceps enthalten sind. Eine Wirkung ist jedoch bislang durch wissenschaftliche Studien am Menschen nicht bestätigt worden. Positive Ergebnisse konnten nur bei alternden Ratten festgestellt werden. Außerdem soll Cordyceps den Blutfluss verbessern, was sich positiv auf die körperliche Gesundheit auswirkt und letztendlich die Potenz steigern soll.

 

Psyche

Die Wirkung von Cordyceps hinsichtlich der Reduzierung von Stress und Müdigkeit sowie einen Anstieg der Energie wurde bislang nur an Tieren erforscht. Weiter wird behauptet, dass Cordyceps Depressionen und Stimmungsschwankungen entgegen wirken kann. Bei Schlaflosigkeit und Unruhezuständen soll Cordyceps für Harmonisierung und Entspannung sorgen. Diese positive Wirkung soll darauf beruhen, dass Cordyceps die Bildung eines Enzyms (Monoaminooxidase, MAO) hemmen soll, welches Serotonin, Noradrenalin und Dopamin abbaut.

Außerdem soll Cordyceps gegen Angst wirken. Dies wird aus der TCM argumentiert, da Cordyceps sich positiv auf die Nierenenergie auswirkt; diese also verbessert. Und dies soll wiederum die Angst legen.

 

Übergewicht

Beim Abnehmen soll Cordyceps helfen, da es durch die Steigerung der Vitalität den Grundumsatz an Kalorien erhöht.

 

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Erfahrungen

Die Erfahrungsberichte zu Cordyceps sind unterschiedlich. Es lassen sich verschiedene Themengebiete, unabhängig von der Bewertung, identifizieren:

  • Leistungssteigerung
  • Atembeschwerden
  • Konzentrationsfähigkeit
  • Potenz
  • Qualität (Pulver)
  • Geschmack (Pulver)

 

Leistungssteigerung

Ob Cordyceps der Leistungssteigerung dient, wird unterschiedlich bewertet. Die Erfahrungen reichen hier von „gut“ bis „Placebo-Effekt?“.

 

Atembeschwerden

Die Erfahrungen von Cordyceps bei Atembeschwerden dürften stark vom Produkt abhängen, denn nach den Erfahrungsberichten wird nur bei reinem Pulver aus Cordyceps sinensis von einer Besserung berichtet. Bei Produkten, deren Inhalt nicht eindeutig deklariert ist, wird berichtet, dass keine Wirkung eingesetzt hat.

 

Potenz

Zu diesem Thema gibt es nur vereinzelt Erfahrungsberichte, die jedoch positiv sind.

 

Konzentrationsfähigkeit

Eine geringe Anzahl von Anwenderinnen und Anwendern berichtet darüber, dass sich ihre Konzentrationsfähigkeit seit der Einnahme von Cordyceps verbessert hat.

 

Qualität

Bei verschiedenen Produkten wird kritisiert, dass die Angaben zur Herstellung zu ungenau seien, da nicht angegeben wird, um welche Art von Cordyceps es sich in den Produkten handelt. So werden Farbe, Geschmack und ausbleibende Wirkung als Indizien für Produkte minderer Qualität gewertet. Außerdem wird die Frage gestellt, ob das Pulver gestreckt worden sei.

 

Geschmack

Über den Geschmack von Cordycepspulver wird unterschiedlich berichtet. Das Spektrum reicht von „widerlich“ bis „kein Problem“.

Berichte darüber, dass Cordyceps keine Wirkung gezeigt hat, sind neben den positiven Erfahrungen auch zu finden. Diese negativen Berichte sind jedoch unspezifisch, wie zum Beispiel „keine Wirkung.“

Studien

Die Ergebnisse von wissenschaftlichen Studien sind in der Stellungnahme der Expertenkommission von BVL und BfArM bis 2014 verarbeitet. Die Experten kommen zu dem Schluss, dass Versuche mit Labortieren und Zellkulturen Hinweise auf die Wirkung von Cordyceps liefern. Klinische Studien am Menschen, die belastbar und aussagekräftig sind, sind jedoch nicht vorhanden. Nun stellt sich Frage, ob es seit der Stellungnahme neuere Studien am Menschen gibt. Dieser Frage sind wir mit einer Recherche in der Forschungsdatenbank „Pubmed“ nachgegangen. Das Suchergebnis ist als mager zu bezeichnen, denn es wurden nur ein paar Studien am Menschen angezeigt. Da allen Studien gemeinsam ist, dass sie aufgrund der geringen Teilnehmeranzahl nur wenig belastbar sind, sollen hier nur zwei Studien näher vorgestellt werden.

 

Immunsystem

An einer koreanischen Studie, die 2019 veröffentlicht worden ist, untersuchte ein Forscherteam die Wirksamkeit eines Cordyceps-Myzel-Kulturextrakts (Paecilomyces hepiali, CBG-CS-2) bei der Stärkung des Immunsystems. An der randomisierten, doppelblinden, klinischen Placebo-Studie nahmen 79 gesunde Erwachsene teil. Die Forscher kamen nach einer Verabreichungsdauer von acht Wochen zu dem Ergebnis, dass die Supplementierung von Kapseln mit dem Cordyceps-Myzel-Kulturextrakt bei gesunden Erwachsenen sicher und wirksam sei. (siehe: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30925876)

 

Kognitive Funktion

Ausgehend von einer möglichen positiven Wirkung von Cordyceps auf kognitive Funktionen, die in Tierversuchen oder im Labor untersucht worden ist, haben israelische Forscher, die Wirkung von Cordyceps sinensis in Kombination mit einem anderen Heilpilz aus der TCM (Ganoderma lucidum) untersucht. An der doppelblinden, placebo-kontrollierten Studie, die 2017 publiziert worden ist, nahmen 96 Sportstudentinnen und Sportstudenten teil. Untersucht worden sind u.a. Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung, visuelle Fähigkeit, verbale Funktion. Ein signifikanter Unterschied zwischen den drei Gruppen (hochdosiert, niedrigdosiert und Placebo) konnten die Forscher nach einer Verabreichungsdauer von 30 Tagen bei diesen jungen, gesunden Teilnehmerinnen und Teilnehmern nicht feststellen. (siehe: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29199566)

Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von Cordyceps sind bislang nicht bekannt. Dies mag aber darin liegen, dass Studien am Menschen nur spärlich vorhanden sind. Außerdem wurden mögliche unerwünschte Wirkungen bislang noch nicht speziell untersucht. Dennoch, frei von Nebenwirkungen ist der Pilz nicht. So wird in verschiedenen Fällen über:

  • Durchfall
  • Übelkeit
  • trockenen Mund

berichtet. Zudem kann nicht ausgeschlossen werden, dass Cordyceps eine blutverdünnende Wirkung besitzt.

Außerdem kann sich Cordyceps auf den Blutzuckerspiegel auswirken. Deshalb sollten Diabetikerinnen und Diabetiker vor Beginn der Einnahme mit einem Arzt sprechen. Wird Cordyceps zusammen mit entzündungshemmenden Medikamenten, wie Kortison oder Schmerzmittel, eingenommen, können starke Entzündungsreaktionen auftreten. Dies zeigte sich zumindest im Tierversuch. Des Weiteren sollten Patientin mit Autoimmunkrankheiten, rheumatoider Arthritis oder Multipler Sklerose vor Beginn der Einnahme einen Arzt konsultieren.

Die deutsche Verbraucherzentrale rät davon ab, Cordyceps zur Selbsttherapie anstelle von Medikamenten oder einer Chemotherapie zu verwenden.

Dosierung und Einnahme

Eine offizielle Empfehlung zur Dosierung von Cordyceps gibt es nicht. Im Internet wird auf verschiedenen Seiten auf die Dosierung in Humanstudien, die zwischen einem und neun Gramm pro Tag liegen, verwiesen. Diese können jedoch nur als grobe Richtwerte verstanden werden, da die Zusammensetzung der Produkte stark variieren kann. Deshalb sollten Sie sich an die Angaben des Herstellers halten und ggfs. die Dosierung mit einem Arzt besprechen. Soll Cordyceps zu einer Behandlung mit Medikamenten supplementiert werden, dann sollten Sie die tägliche Dosis in jedem Fall mit einem Arzt besprechen.

Des Weiteren muss Cordyceps, soll er der Vorbeugung dienen, nicht täglich eingenommen werden. Für diesen Fall soll eine niedrige Dosierung ein- bis zweimal die Woche ausreichend sein.

 

Kapseln

Cordyceps Kapseln werden unzerkaut mit reichlich Wasser eingenommen; idealerweise etwa 30 Minuten vor einer Mahlzeit.

 

Pulver

Cordyceps Pulver können Sie auf verschiedene Weise einnehmen. So kann es beispielsweise auch in einen Smoothie gegeben werden. Sollten Sie das Pulver als Nahrungsergänzungsmittel selbst dosieren wollen, dann sollten Sie mit einem dreiviertel Gramm pro Tag beginnen. Die höchste empfohlene tägliche Dosis für Cordyceps Pulver liegt bei drei Gramm täglich.

Idealerweise wird die Einnahme des Pulvers auf mehrere Tageszeiten verteilt. Soll das Pulver nur einmal pro Tag eingenommen werden, sollten Sie es in der Früh, zum Beispiel mit dem Frühstück, einnehmen.

 

Tabletten

Cordyzceps Tabletten werden mit reichlich Flüssigkeit unzerkaut geschluckt.

 

Wie schnell wirkt es?

Kommt Cordyceps als Nahrungsergänzungsmittel zum Einsatz, dann werden Kuren von vier bis sechs Wochen empfohlen. An andere Stelle ist zu lesen, dass ein spürbarer Effekt erst nach drei Monaten einsetzt.

 

In der Schwangerschaft?

Für Schwangere und Stillende liegen bislang keine Studien zu Nebenwirkungen vor. Daher wird empfohlen, auf die Einnahme zu verzichten.

 

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Cordyceps kaufen

Wo kann man Cordyceps kaufen?

Cordyceps Produkte werden v.a. im Internet angeboten. Da es unter den Anbieter auch schwarze Schafe gibt, sollten Sie sich vor dem Kauf genau über Produkt und Hersteller informieren. Im stationären Handel bekommen Sie Cordyceps Produkte in Apotheken.

 

Auf was muss man beim Kauf aufpassen?

Cordyceps wächst in Tibet und in China. In Europa kommt der Pilz nicht vor. Außerdem braucht er für sein Wachstum bestimmte Raupen, die ihm als Nahrung dienen. Dies macht echten Cordyceps auf sehr teuer. So soll Cordyceps zu den teuersten Heilmitteln weltweit gehören, denn ein Kilogramm Cordyceps kostet bis zu 80.000 Euro. Deshalb ist der Preis von Produkten mit Cordyceps ein gutes Indiz für die Qualität, denn besteht die Möglichkeit, dass ein Produkt zwar mit Cordyceps wirbt, aber nicht Cordyceps sinensis, sondern eine andere (minderwertige) Art enthält.

Künstliche Herstellung von Cordyceps

Da Angebot und Nachfrage von Cordyceps bereits seit langem weit auseinanderfallen, ist nach einem Weg gesucht werden, den Pilz zu züchten. Dabei wird v.a. das Mycel kultiviert, denn im Vergleich zu anderen Pilzen, stecken die Inhaltsstoffe nicht im Fruchtkörper, sondern im Mycel. Das Spektrum an Inhaltsstoffen gilt zur Wildsammlung als identisch. Es können jedoch quantitative Unterschiede auftreten.

Superinfektion

Wird Cordyceps nicht sachgemäß gelagert bzw. getrocknet, dann kann er von anderen Pilzen superinfiziert sein. D.h., dass andere Pilze und/oder Mikroorganismen Cordyceps als Wirt nutzen, und diese sind für den Menschen nicht immer harmlos. Besonders aufmerksam wird auf Aspergillus-Arten, die das giftige Aflatoxin enthalten, gemacht.

Angesichtes dieser Umstände sollten Sie Cordyceps-Produkte nur auf Empfehlung einer vertrauten Person oder im Internet-Shop Ihres Vertrauens kaufen.

Des Weiteren sollte Sie auf folgende Punkte achten:

  • anerkannte Prüfung der Herstellung des Extrakts
  • nachhaltiger Anbau
  • glutenfrei
  • lactosefrei
  • GMO-frei
  • frei von künstlichen Farb- und Aromastoffen
  • Veganerinnen und Veganer: gelatinefrei (Kapseln)

Darreichungsformen

Cordyceps erhalten Sie zerkleinert, pulverisiert oder extrahiert in Form von Kapseln, Tabletten oder Pulver.

 

Pulver

Cordyceps Pulver bekommen auch in Bio-Qualität. Die Packungsgrößen liegen zwischen 50 und 500 Gramm.

 

Kapseln

Die Menge Cordyceps pro Kapsel variiert von Hersteller zu Hersteller. Sie reicht von 400 Milligramm bis zu 5.000 Milligramm.

 

Tabletten

Wie bei den Kapseln ist die Dosis einer Tablette bzw. eines Presslings unterschiedlich.

 

Ganzer Pilz

Ganze, getrocknete Pilze werden selten angeboten, sind jedoch erhältlich. In diesem Fall stammt Cordyceps nicht aus Wildsammlungen, sondern aus Züchtungen. Sie können nach Angaben des Herstellers als Tee oder pur eingenommen werden.

Was ist Cordyzeps?

Cordyceps ist ein Schlauchpilz, der im tibetanischen Hochland und einigen chinesischen Provinzen wächst. Die aktuelle wissenschaftliche Bezeichnung des chinesischen Raupenpilzes, der in der TCM angewendet wird, lautet Ophiocordyceps sinensis. Der veraltete wissenschaftliche Name des Pilzes, Cordyceps sinensis, ist aber noch weit verbreitet. Die weiteren Trivialnamen von Cordyceps sinensis sind Tibetischer Raupenpilz und Tibetischer Raupenkeulenpilz, wobei letzterer den Pilz gut erklärt. Denn Cordyceps ist ein Schlauchpilz, dessen Aussehen mit einer Keule verglichen werden kann. Der Namensbestandteil „Raupen“ gibt einen Hinweis auf die Ernährung des Pilzes. Denn dieser ernährt sich von Raupen aus der Gattung Thitarodes, die zur Schmetterlingsfamilie der Wurzelbohrer gehören. Die Raupen werden von dem Pilz infiziert. So überdauern Raupe und Pilz den Winter unter der Erde. Im Frühjahr bildet sich aus der Raupe der Fruchtkörper von Cordyceps. Während der Pilzentwicklung wird die Raupe vollständig zersetzt. Von der Raupe bleibt nur die weiche Außenhülle übrig, die mit dem Pilzmyzel gefüllt ist. Da in der TCM besonders das Myzel von Interesse ist, werden die Pilze zusammen mit der Raupe gesammelt bzw. geerntet.

Wer schreibt hier...
Autor

Autor

Herbert Havera ist Autor und beschäftigt sich schon seit mehreren Jahren mit der Thematik Ernährung/ Gesundheit. In seiner Recherche sind mehrere Stunden an Arbeit geflossen bzw. stehen wir generell im engen Kontakt mit Forschungseinrichtungen, Mediziner und Anwendern. Dank der wertvollen Informationen aus unserem Netzwerk, sind wir in der Lage stets fundierte Informationen rund um Heilmittel bieten, die uns die Natur freiwillig anbietet. Der enorme Vorteil von Naturheilmitteln ist, dass sie meistens frei von Nebenwirkungen sind. Dennoch dürfen sie nicht hemmungslos konsumiert werden. Wir klären Sie darüber auf, welche Tagesdosis unbedenklich, ideal und nicht mehr gesund ist. Denn wie Paracelsus schon sagte: „Nichts ist Gift, alles ist Gift – alleine die Dosis macht das Gift“.  Wir bieten Ihnen Informationen stets nach einer fundierten Recherche. Wir forschen intensiv nach den neuesten Studien, in denen sich die Naturheilmittel unter strengen Tests bewähren mussten. Und wo sich ein angepriesenes Mittel nachweislich als Mummenschanz und Quacksalberei entpuppt hat, lassen wir Sie das ebenfalls wissen. 

Quellenangabe

Gi-Ho Sung, Nigel L. Hywel-Jones, Jae-Mo Sung, J. Jennifer Luangsa-ard, Bhushan Shrestha, Joseph W. Spatafora: Phylogenetic classification of Cordyceps and the clavicipitaceous fungi. In: Studies in Mycology, 57, 2007, S. 5–59. doi:10.3114/sim.2007.57.01

Carl von Linné: Clavaria militaris. In: Species Plantarum. 1753, S. 1182.

 

Wang XB, Jiang YY, Zhao CY. [Clinical research of xinganbao capsule on the treatment of chronic hepatitis B liver fibrosis]. Zhongguo Zhong Xi Yi Jie He Za Zhi. 2012 Mar;32:325-8. Chinese. PubMed PMID: 22686076.

Luo Y, Yang SK, Zhou X, Wang M, Tang D, Liu FY, Sun L, Xiao L. Use of Ophiocordyceps sinensis (syn. Cordyceps sinensis) combined with angiotensin-converting enzyme inhibitors (ACEI)/angiotensin receptor blockers (ARB) versus ACEI/ARB alone in the treatment of diabetic kidney disease: a meta-analysis. Ren Fail. 2015 May;37:614-34. doi: 10.3109/0886022X.2015.1009820. Epub 2015 Feb 16. PubMed PMID: 25682973.

Zhang HW, Lin ZX, Tung YS, Kwan TH, Mok CK, Leung C, Chan LS. Cordyceps sinensis (a traditional Chinese medicine) for treating chronic kidney disease. Cochrane Database Syst Rev. 2014 Dec 18:CD008353. doi: 10.1002/14651858.CD008353.pub2. Review. PubMed PMID: 25519252.

Guan YJ, Hu Z, Hou M. [Effect of Cordyceps sinesis on T-lymphocyte subsets in chronic renal failure]. Zhongguo Zhong Xi Yi Jie He Za Zhi. 1992 Jun;12:338-9,323. Chinese. PubMed PMID: 1421972.

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Ewald Gerhardt: Pilze. BLV Buchverlag, München 2006, ISBN 978-3-8354-0053-5, S. 550

Letzte Aktualisierung am 4.08.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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