Ashwagandha – Wirkung, Anwendung, Studien | Wo kaufen?

In der traditionellen indischen Heilkunst Ayurveda spielt Ashwagandha seit Jahrtausenden eine wichtige Rolle. Die aus der Wurzel gewonnenen Extrakte sollen den Körper beruhigen und die innere Harmonie wiederherstellen. Ob Schlafstörungen, psychische Beschwerden oder Schilddrüsenerkrankungen – die Heilpflanze deckt ein breites Anwendungsspektrum ab und soll eine ganzheitliche Wirkung entfalten.

Ashwagandha kaufen

Produkte mit Ashwagandha können Sie hauptsächlich über diverse Onlineshops, Apotheken sowie über die Webseiten einiger Drogerien kaufen. Achten Sie beim Kauf unbedingt auf Folgendes:

  • Die Produkte sollten regelmäßig auf Schadstoffe wie Chemikalien oder Schwermetalle überprüft werden. Kaufen Sie möglichst Produkte in Bio-Qualität.
  • Seriöse Hersteller geben stets den Withanolid-Gehalt an (mindestens 2,5 Prozent).
  • Das Produkt sollte frei von Allergenen wie Laktose, Gluten oder Fructose sein.
  • Auch Aromen, Konservierungsstoffe, Zusätze und Farbstoffe sollten nicht enthalten sein.
  • Werfen Sie außerdem einen Blick auf die Zutatenliste: Steckt ausschließlich Ashwagandha im Produkt oder handelt es sich um eine Kombination aus verschiedenen Inhaltsstoffen?
  • Überlegen Sie sich vor dem Kauf, welche Darreichungsform für Sie am geeignetsten ist.

Ein wichtiger Punkt, der selten genannt wird: Zwar werden die meisten positiven Effekte auf die Gesundheit den Whitanoliden zugeschrieben, jedoch gibt es einen Stoff, der sogar als zytotoxisch (zellschädigend) gilt – Whitaferin A. Diese Substanz ist hauptsächlich in den Blättern der Pflanze enthalten. Einige Hersteller verarbeiten jedoch auch die Blätter, da so die Gesamtkonzentration an Whitanoliden steigt und dadurch auch der Preis erhöht werden kann. Verwenden Sie deshalb möglichst Produkte, in denen ausschließlich der Extrakt aus der Ashwagandha-Wurzel verarbeitet wurde.

 

Kapseln & Tabletten

Kapseln und Tabletten mit Ashwagandha können Sie am unkompliziertesten einnehmen. Da Sie diese Produkte nicht selbst dosieren müssen, garantiert dies eine konstante Verzehrmenge und somit einen optimalen Therapieverlauf. Sie können Kapseln und Tabletten auch unterwegs schnell einnehmen – Sie benötigen lediglich einen Schluck Wasser. Für Einsteiger sind diese Produkte ebenfalls bestens geeignet, da nicht die Gefahr einer Über- oder Unterdosierung besteht, wenn Sie sich an die angegebene Tagesdosis halten.

Des Weiteren mögen viele Menschen den Geschmack von Ashwagandha nicht – die Kapseln und Tabletten sind geschmacksneutral und ermöglichen eine Anwendung auch dann, wenn Ihnen der Geschmack der Pflanze nicht zusagt. 

Kapseln sind außerdem als Kombinationspräparate erhältlich, zum Beispiel mit B-Vitaminen oder anderen Kräutern. Hier sollten Sie auf die Anwendungsbeispiele des Herstellers achten. Je nach Anwendungsziel kann eine Kombination durchaus nützlich sein. Zur Stärkung der Nerven und der Psyche sind B-Vitamine beispielsweise eine sehr gute Ergänzung.

 

Pulver & Tee

Ashwagandha Pulver besteht aus den fein gemahlenen, getrockneten Wurzeln der Pflanze. Ashwagandha in Pulverform können Sie individuell dosieren. Da für die Herstellung jedoch kein Konzentrat verwendet wird, fällt die Wirkstoffkonzentration geringer aus als in Produkten, in denen Ashwagandha Extrakt die Basis bildet. Das Pulver ist daher besonders zu empfehlen, wenn Sie eine nicht regelmäßige Einnahme beabsichtigen und lediglich situativ (z. B. bei Stress) Ihrem Körper etwas Gutes tun wollen.

Mit dem Ashwagandha Pulver können Sie unter anderem Smoothies oder Joghurts verfeinern oder einen Tee anrühren. Tipp: Da viele Menschen den Geschmack von Ashwagandha nicht besonders mögen, können Sie den warmen Tee noch mit Gewürzen wie Zimt oder Kardamom abschmecken und mit Honig oder Agavendicksaft süßen. Außerdem können Sie das Pulver mit Milch (oder Hafer-/Mandelmilch) anrühren und reines Kakaopulver, getrocknete Lavendelblüten und Honig hinzugeben. Das Getränk wird auf dem Herd erwärmt und trägt den Namen „Moon Milk“.

Insbesondere über Onlineapotheken können Sie darüber hinaus Ashwagandha Tee in Filterbeuteln kaufen. Dabei handelt es sich häufig jedoch nicht ausschließlich um Ashwagandha-Wurzel, sondern um eine Mischung aus verschiedenen Heilpflanzen. Diese Darreichungsform ist wenig geeignet, wenn Sie die Effekte der Ashwagandha-Pflanze auf Ihre Gesundheit uneingeschränkt spüren wollen, da die Dosierung zu gering ausfällt. Für eine situative Einnahme sind die Filterbeutel aber sehr empfehlenswert, denn besonders bei Stress ist eine Wirkstoffkombination sinnvoll. Zudem schmeckt der Tee mit anderen Kräutern deutlich besser.

 

Tinkturen & Tonika

Zur Stärkung der Nerven und Stabilisierung der Psyche können Sie vor allem in Onlineapotheken auch Tinkturen bzw. Tonika bestellen. Hierbei wird Ashwagandha ebenfalls mit verschiedenen Substanzen wie Vitaminen (hauptsächlich Vitamin C) und Mineralstoffen sowie Heilpflanzen (Melissenblätter, Lavendelblüten etc.) vermischt.

Anwendung & Wirkung

Ashwagandha werden allgemein folgende Wirkungen nachgesagt:

  • antibakteriell, antiviral, keimtötend
  • antioxidativ
  • entzündungshemmend
  • erotisierend
  • insektenabwehrend

Darüber hinaus entfaltet die Pflanze zahlreiche positive Effekte bei bestimmten Beschwerden oder Erkrankungen. Aufgrund der Wirkungsweise werden folgende Anwendungsgebiete besonders mit Ashwagandha in Verbindung gebracht:

  • Schlafstörungen
  • Schilddrüsenfunktionsstörungen
  • Psychische Erkrankungen, Stress
  • Stabilisierung des Blutzuckerspiegels, Diabetes mellitus
  • Erkrankungen des Nervensystems
  • Erkrankungen der Nieren und Nebennieren
  • Verbesserung des Gedächtnisses und der kognitiven Leistungen
  • Steigerung der Muskelkraft und Ausdauer
  • Verbesserung der Zeugungsfähigkeit sowie Fruchtbarkeit, Steigerung der sexuellen Lust
  • Ergänzung zur allgemeinen Krebstherapie, Linderung der behandlungsbedingten Beschwerden

 

Schlafstörungen

Schlafstörungen sind ein weitverbreitetes Problem mit vielen Ursachen. Wenn Sie lange brauchen, um einzuschlafen, nachts erwachen und/oder sich tagsüber ausgelaugt, kraftlos, müde und erschöpft fühlen, könnten Sie unter einer klassischen Schlafstörung leiden. Es ist nicht ratsam, direkt mit der „Chemiekeule“ gegenzusteuern, denn damit wird das zugrunde liegende Problem nur vorübergehend ausgeschaltet, nicht aber gelöst.

Am effektivsten ist die Verbindung von pflanzlicher Hilfe mit einer gesunden Lebensführung. Bewegung, abwechslungsreiche Ernährung, Entspannung, gleichbleibende Schlafenszeiten und wenig Blaulicht sowie Medienkonsum vor dem Schlafengehen tragen maßgeblich zu einem gesunden Schlaf bei. Ashwagandha kann Sie auf diesem Weg schonend begleiten. Die Heilpflanze senkt das Stress-Level, beruhigt die Nerven und regt den Körper an, in einen ausbalancierten Tag-Nacht-Rhythmus zu finden.

Darüber hinaus wirkt Ashwagandha ähnlich wie GABA (Gamma-Aminobuttersäure). Diese Aminosäure ist einer der wichtigsten Neurotransmitter des zentralen Nervensystems und wirkt schlaffördernd sowie beruhigend. Die Inhaltsstoffe in Ashwagandha können dank ihrer Ähnlichkeit zur körpereigenen Substanz ähnliche Aufgaben übernehmen und den Körper „austricksen“. Sie schlafen schneller ein und besser durch. Da sich ebenso die Tiefschlafphase verlängert, stehen Sie am nächsten Morgen erholt und fit auf. Gesunder Schlaf ist für einen gesunden Körper unverzichtbar.

 

Angst, Panik & Stress

Ashwagandha wirkt beruhigend und stressmindernd. Es ist daher sehr gut geeignet, um bei Panikattacken, Angststörungen und Stress den Körper wieder zu beruhigen. Die Heilpflanze soll außerdem das Ungleichgewicht von Hormonen und Neurotransmittern ausbalancieren und in stressigen Zeiten Kraft spenden. Da auch das Stresshormon Cortisol gesenkt wird, können sogar Depressionen gelindert werden. Ebenso können sich positive Effekte bei Erkrankungen des Nervensystems, zum Beispiel Multiple Sklerose, Parkinson und Tremor (Muskelzittern), zeigen. Hierbei ist eine Ergänzung zur Schulmedizin in Absprache mit dem Arzt sinnvoll.

 

Schilddrüse

Ashwagandha kann bei einer Schilddrüsenüberfunktion, Schilddrüsenunterfunktion, Morbus Basedow (überaktive Schilddrüse) und Schilddrüsenentzündungen (Hashimoto) hilfreich sein. Da Ashwagandha ein Adaptogen ist, arbeitet es mit dem Körper zusammen und unterstützt diesen dabei, das Gleichgewicht wiederherzustellen.

In einer placebokontrollierten Studie aus dem Jahr 2014 wurden die Schilddrüsenwerte TSH, freies T3 und T4 bei 60 Probanden mit bipolarer Störung gemessen. Die Gruppe, die Ashwagandha erhielt, zeigte einen erhöhten T4-Spiegel und wies normalisierte TSH-Werte auf. Die Wissenschaftler schrieben Ashwagandha deshalb eine Wirksamkeit bei einer Schilddrüsenunterfunktion zu. Gleichzeitig betonten sie die nervenschützenden, antidepressiven und antioxidativen Effekte. Weitere Studien bestätigten ebenfalls eine Besserung von Schilddrüsenerkrankungen.

 

Abnehmen

Ein häufiger Grund für Übergewicht ist sogenanntes „Stressessen“. Da Ashwagandha stressmildernd wirkt und den Cortisol-Spiegel senkt, kann es ein erfolgreiches Abnehmen unterstützen. Die Heilpflanze soll außerdem den Blutzuckerspiegel stabilisieren und dadurch Heißhungerattacken lindern. Gewichtszunahmen sind auch aufgrund einer Schilddrüsenunterfunktion möglich – da Ashwagandha auch hier regulierend eingreift, steht einer Gewichtsreduzierung nichts mehr im Wege.

 

Potenz

Die Pflanze wird in Indien traditionell als Aphrodisiakum bei sexuellen Funktionsstörungen (z. B. Lustlosigkeit), Unfruchtbarkeit und zur Steigerung des Testosteron-Spiegels eingesetzt. In unterschiedlichen Studien konnte bereits bestätigt werden, dass die sexuelle Lust bei Frauen und Männern zunahm. Darüber hinaus verbesserte sich die Zeugungsfähigkeit der männlichen Probanden (Zunahme der Spermienzahl, -menge und -beweglichkeit sowie höhere Testosteron-Werte).

Erfahrungsberichte & Studien

In einer erst kürzlich veröffentlichten randomisierten placebokontrollierten doppelblinden Studie von australischen und indischen Forschern wurden abermals die positiven Wirkungen von Ashwagandha bei psychischen Beschwerden (Depressionen, Angst, Stress) und die Effekte auf den Testosteron-Spiegel (bei Männern) bestätigt. 60 Probanden (sowohl männliche als auch weibliche) wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Die Gruppe, die täglich 240 mg standardisierten Ashwagandha Extrakt (5-prozentig) erhielt, zeigte am Ende der 60-tägigen Studie psychisch deutliche Verbesserungen. Bei den männlichen Teilnehmern stieg zudem der Testosteron-Spiegel. 

Nebenwirkungen wurden bei keinem Probanden beobachtet.

In Mumbai (Indien) wurde eine Pilotstudie mit 46 Männern im Alter von 22 bis 40 Jahren durchgeführt. Die Teilnehmer litten an Oligospermie (starke Verminderung der Spermien). Während der Vergleichsgruppe 3x täglich ein Placebo verabreicht wurde, nahm die andere Gruppe 3x täglich 225 mg Ashwagandha Extrakt ein. Am Ende der 90-tägigen Studie wurden die Spermaparameter sowie die Serum-Hormonspiegel aller Teilnehmer ermittelt. In der Ashwagandha-Gruppe stieg die Spermien-Zahl um 167 Prozent, die Spermien-Menge um 53 Prozent, die Spermien-Motilität um 57 Prozent und der Testosteron-Wert um 17 Prozent. 70 Prozent der Probanden beschrieben die Wirksamkeit selbst als „ausgezeichnet“, hingegen waren nur 12 Prozent der Placebo-Gruppe dieser Meinung. Auch in dieser Studie konnten keine Nebenwirkungen festgestellt werden.

Eine andere Studie von indischen Forschern aus dem Jahr 2013 verglich die Spermaparameter von 180 unfruchtbaren Männern mit denen von 50 gesunden Männern. Die 180 unfruchtbaren Teilnehmer erhielten drei Monate lang täglich 5 Gramm Ashwagandha Pulver. Am Ende der Studie wurde die Qualität und Zusammensetzung des Spermas erneut mit der Kontrollgruppe verglichen. Es konnten signifikante Verbesserungen festgestellt werden, die Forscher sprachen sich deshalb für den Einsatz bei Unfruchtbarkeit aus.

In den letzten Jahren wurden unzählige Untersuchungen zur Wirkung von Ashwagandha durchgeführt, die drei oben genannten repräsentieren lediglich einen Bruchteil der geleisteten Forschungsarbeiten. Bis Ashwagandha jedoch auch hierzulande als Arzneimittel schulmedizinisch anerkannt wird, sind noch weitere und vor allem größere Studien erforderlich.

Nebenwirkungen

Wenn Sie die empfohlene Tagesdosis nicht überschreiten, müssen Sie bei der Einnahme von Ashwagandha nicht mit Nebenwirkungen rechnen. Bei einer hohen Dosierung können Magenschmerzen auftreten, bei einer Überdosierung kann es zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall kommen. Setzen Sie das Mittel in diesem Fall sofort ab. Nach einigen Wochen oder Monaten können Sie die Einnahme mit einer deutlich niedrigeren Dosierung erneut aufnehmen und die Verträglichkeit testen. Bei starken Beschwerden fragen Sie vorab unbedingt Ihren Arzt oder Apotheker um Rat! Gleiches gilt, wenn Sie Medikamente einnehmen.

Aus Sicherheitsgründen wird Schwangeren und Stillenden von der Einnahme abgeraten, da hier ausreichende Belege über die Unbedenklichkeit fehlen. Auch Kinder und Jugendliche sollten von der Anwendung absehen. Die angegebene Verzehrmenge pro Tag bezieht sich in der Regel ausschließlich auf Erwachsene.

Des Weiteren sollten Sie Ashwagandha nicht unmittelbar am Morgen vor Arbeitsbeginn oder vor langen Autofahrten einnehmen – schließlich ist die Pflanze auch unter dem Namen Schlafbeere bekannt und könnte Müdigkeit verursachen. Wenn Sie aber zum Beispiel 3x täglich eine Kapsel mit niedriger Dosierung einnehmen, um unter anderem stressresistenter und gelassener zu sein, dann können Sie die erste Kapsel bereits mit oder vor dem Frühstück schlucken.

Dosierung & Einnahme

Häufig wird eine Tagesdosis von 3 bis 6 Gramm bei Verwendung der getrockneten Wurzel (in Pulverform) empfohlen. Entscheiden Sie sich für Ashwagandha Extrakt (etwa in Kapseln), dann liegt die typische Tagesdosis bei 300 bis 600 Milligramm. Je nach Anwendungsgrund können Sie auch höhere Dosen wie 1.500 Milligramm täglich einnehmen. Als höchste Dosis, die noch als sicher eingestuft wird, gelten 6.000 Milligramm pro Tag. Halten Sie sich in jedem Fall unbedingt an die Verzehrempfehlung des Herstellers!

Die Einnahme sollte über den Tag verteilt erfolgen. Möchten Sie mit Ashwagandha ausschließlich Schlafstörungen behandeln, können Sie die gesamte Tagesdosis auch am Abend einnehmen. Der Wirkungseintritt hängt vom Anwendungsziel ab. Bei Schlafstörungen sollten Sie rund dreißig Minuten nach der Einnahme die ersten Effekte wahrnehmen. Verfolgen Sie mit Ashwagandha größere Ziele, wie etwa die Steigerung der Fruchtbarkeit oder die Verbesserung von Schilddrüsenbeschwerden, dann kann es mehrere Tage bis Wochen dauern, eh Sie die ersten deutlichen Veränderungen spüren.

Mit Ashwagandha können Sie eine ein- bis dreimonatige Kur durchführen, anschließend sollten Sie die Einnahme für einige Wochen unterbrechen.

Was ist Ashwagandha?

Der Name Ashwagandha (übersetzt „Geruch des Pferdes“) stammt aus Indien, ist mittlerweile aber auch in unseren Breitengraden geläufig. Deutsche Bezeichnungen für diese Pflanze sind Schlafbeere, Winterkirsche und indischer Ginseng. Der botanische Name lautet Withania somnifera, da Ashwagandha eine Pflanzenart der Gattung Withania ist.

Das Nachtschattengewächs kann eine Wuchshöhe von 30 bis 150 Zentimetern erreichen und wächst buschig. Die kleinen Laubblätter sind oval. Zur Blütezeit zeigen sich viele glockenförmige, eher unscheinbare Blüten, die eine gelblichgrüne, hellgelbe oder weiße Farbe besitzen. Nach der Blütezeit bildet jede Blüte eine auffällig rote Beere aus, die von einer lampionartigen Hülle geschützt wird.

Die in der Erde verborgene, bis zu 30 Zentimeter lange Wurzel dient seit Jahrtausenden als indisches Heilmittel bei allerlei Erkrankungen und Beschwerden. In der traditionellen indischen Heilkunst, Ayurveda, spielt Ashwagandha seit jeher eine wichtige Rolle. Etwa seit dem 16. Jahrhundert ist die Pflanze auch in Europa bekannt. In warmen Regionen der Erde, wie in Indien, ist Ashwagandha eine ausdauernde Pflanze, hierzulande ist sie aufgrund des Frosts im Winter jedoch nur einjährig.

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Herbert Havera ist Autor und beschäftigt sich schon seit mehreren Jahren mit der Thematik Ernährung/ Gesundheit. In seiner Recherche sind mehrere Stunden an Arbeit geflossen bzw. stehen wir generell im engen Kontakt mit Forschungseinrichtungen, Mediziner und Anwendern. Dank der wertvollen Informationen aus unserem Netzwerk, sind wir in der Lage stets fundierte Informationen rund um Heilmittel bieten, die uns die Natur freiwillig anbietet. Der enorme Vorteil von Naturheilmitteln ist, dass sie meistens frei von Nebenwirkungen sind. Dennoch dürfen sie nicht hemmungslos konsumiert werden. Wir klären Sie darüber auf, welche Tagesdosis unbedenklich, ideal und nicht mehr gesund ist. Denn wie Paracelsus schon sagte: „Nichts ist Gift, alles ist Gift – alleine die Dosis macht das Gift“.  Wir bieten Ihnen Informationen stets nach einer fundierten Recherche. Wir forschen intensiv nach den neuesten Studien, in denen sich die Naturheilmittel unter strengen Tests bewähren mussten. Und wo sich ein angepriesenes Mittel nachweislich als Mummenschanz und Quacksalberei entpuppt hat, lassen wir Sie das ebenfalls wissen. 

Quellenangabe

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Pandit, S.; Chang, K.-W.; Jeon, J.-G. (February 2013). „Effects of Withania somnifera on the growth and virulence properties of Streptococcus mutans and Streptococcus sobrinus at sub-MIC levels“. Anaerobe. 19: 1–8. doi:10.1016/j.anaerobe.2012.10.007. PMID 23142795.

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