Jiaogulan – Wirkung, Anwendung, Studien

Das Kraut der Unsterblichkeit ist nicht verboten

Jiaogulan ist eine Heilpflanze mit „intelligenter“ Heilwirkung, Als sog. echtes Adaptogen hat Jiaogulan keine Nebenwirkungen und wirkt immer ausgleichend. Die Heilpflanze stammt nicht nur wie Ginseng aus China, sondern verfügt sogar noch über weit mehr Wirkstoffe als die bekannte chinesische Heilpflanze. Auch dieses weniger bekannte Kraut wird in China schon seit über tausend Jahren als Tee getrunken. In Europa ist Jiaogulan mitlerweile seit einigen Jahren eine beliebte Pflanze der Alternativmedizin.

Jiaogulan ist nicht verboten!

Entgegen der allgemeinen Empörung muss eines klar gestellt werden: Jiaogulan an sich ist nicht verboten. Weder sein Anbau, noch sein Verkauf oder seine Verarbeitung sind illegal.
Was jedoch nicht erlaubt ist, ist die Bezeichnung von Jiaogulan als „Arzneimittel“. Auch als „Nahrungsergänzung“ darf es nicht mehr vermarktet werden.
Der Grund dafür ist die Novel-food-Verordnung der EU aus dem Jahr 2015. Sie reguliert die Einfuhr und den Verkauf von Produkten, die vor dem 15.Mai 1997 in nur kleinen Mengen in Europa verkauft wurden.
Diese Lebensmittel unterliegen einem Zulassungsprozess, bevor sie als solche angeboten werden können. Dieser Zulassungsprozess wurde mit Jiaogulan einfach noch nicht durchgeführt. Da es sich aber um eine traditionsreiche, asiatische Nutzpflanze handelt, würde einer Zulassung nicht viel im Wege stehen, wenn es denn mal jemand tun würde.
Aus diesem Grund wird Jiaogulan nicht mehr als „Heilpflanze“ oder „Salatpflanze“ vermarktet, sondern als „Duftpflanze“. Auch ihr Anbau als Zierpflanze ist nicht verboten.

In der Praxis bedeutet dies aber, dass Sie den Jiaogulan am besten selbst anbauen. Ihn als Salatpflanze zu kaufen ist etwas aufwändiger.

Herkunft des Jiaogulan

Die ursprüngliche Heimat des Unsterblichkeitskrautes ist die südchinesische Provinz Guizhou. Allgemein gilt jedoch Ostasien als Heimat von Jiaogulan, so zählen die Staaten China, Taiwan, Japan, Koriea, Thailand, Indien sowie Malysia als natürliches Verbreitungsgebiet von Jiaogulan.

Jiaogulan und die Botanische Zuordnung

Jiaogulan, botanisch Gynostemma pentaphyllum, gehört zur Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae). Zu den Verwandten zählen Gurke und Kürbis. Das Kraut ist eine mehrjährige Kletterpflanze und wächst auf Höhen bis über 3.000 Metern. Bei uns gedeiht Jiaogulan in eher milden Regionen, denn die Pflanze verträgt keine Temperaturen unter minus 15 Grad Celsius. Sie kann aber auch sehr gut als Topf- oder Kübelpflanze kultiviert werden. Die Blätter können das ganze Jahr über geerntet werden. Allerdings ist die Heilwirkung der Pflanze am größten, wenn sie blüht. In dieser Zeit ist auch die Wirtstoffkonzentration am höchsten.

Geschichte des Jiaogulan

Aufgefallen ist Jiaogulan, oder besser, die Wirkung der Pflanze bei einer Volkszählung im Jahr 1400 in der Provinz Guizhou. Denn dort lag der Anteil der über Hundertjahre alten Menschen deutlich über dem landesweiten Durchschnitt. So kam es, dass dieses Phänomen von Forschern untersucht wurde. Nach dem Ausschluss anderer Faktoren rückte ein Tee, den die Bewohner der Provinz regelmäßig tranken, in den Blickwinkel der Forscher. Auch der Name „Kraut der Unsterblichkeit“ hängt mit der südchinesischen Provinz zusammen. Die Einheimischen nennen Jiaogulan „Xiancao“, was übersetzt eben so viel wie „Unsterblichkeit“ bedeutet.

Die erste nachweisliche Erwähnung findet Jiaogulan im Jahr 1406 in einem chinesischen Heilkräuterbuch. Das Buch mit dem Namen „Heilkräuter gegen Hungersnot“ von Zhu Xiao erhielt, wie der Titel schon sagt, jedoch überwiegend Ernährungstipps in Hungerkrisen. Deswegen war die Pflanze ursprünglich mehr als Nahrungs- als als Heilmittel bekannt. Erst 1578 wurde Jiaogulan ausdrücklich als solches für Schnittwunden, Hitzewallungen oder Rachenschmerzen beschrieben.

Einzug in die traditionelle chinesische Medizin hielt Jiaogulan jedoch erst einige Zeit später. Dies liegt daran, dass das Heilkräuterspektrum der traditionellen chinesischen Medizin ursprünglich keine Heilpflanzen aus südchinesischen Provinzen umfasste. Heute wird Jiaogulan aber längst auch in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet. 1991 wurde Jiaogulan auf der global bedeutenden Conference of Traditional Medicines zu einem der 10 wichtigsten Heilkräuter ernannt. In der traditionellen chinesischen Medizin wird Jiaogulan vor allem zur Stärkung und Entgiftung verwendet, findet dort aber auch Anwendung bei Sepsis und Hepatitis. Weiter wird Jiaogulan genutzt, um den Blutzuckerspiegel zu senken und um den Stoffwechsel auszugleichen. In Thailand und Japan gehört das Kraut der Unsterblichkeit ebenfalls zu den traditionellen Heilpflanzen.

Wissenschaftlich wurde Jiaogulan 1976 entdeckt

Das Wirkungsspektrum von Jiaogulan im Sinne der modernen Forschung wurde aber erst 1976 von japanischen Forschern entdeckt. Und das eher zufällig, denn eigentlich waren die Forscher auf der Suche nach einem alternativen Süßungsmittel.

Wirkung von Jiaogulan

Was die Wirkung anbetrifft, wird Jiaogulan oft mit dem bekannteren Ginseng verglichen. Zwar sind die beiden Pflanzen botanisch nicht miteinander verwandt, aber sie enthalten zum Teil ähnliche Wirkstoffe. So wird Jiaogulan auch „Fünf-Blatt-Ginseng“ genannt. Jiaogulan enthält eine Reihe an Wirkstoffen:

  • Saponine
  • Flavonoide
  • Vitamine
  • Spurenelemente (Zink, Magnesium, Eisen)
  • Proteine
  • Polysccharide

 

Saponine

Bis 2005 wurden in der Heilpflanze gut 100 Saponine identifziert, darunter u.a. Gypenoside und Ginsenoside. Der Gesamtsaponin-Gehalt einer getrockneten Jiaogulanpflanze beträgt in etwa 2,4 Prozent. Der Gesamtsaponingehalt in den Blättern soll rund 7 Prozent betragen. Acht der identifizierten Saponine entsprechen jenen in der bekannten Ginseng-Pflanze. Diese Gypenoside allein machen rund 25 Prozent des Gesamtgehalts an Gypenosiden aus. Saponine sind entzündungshemmend und können durch Bindung von Cholesterin die Blutfettwerte verbessern. Obwohl sie zu den sog. sekundären Pflanzenstoffen gehören, sind sich heute viele Forscher darüber einig, dass ihre Wirkung die gleiche Bedeutung wie zum Beispiel die von Vitaminen hat.

Wie viele Saponine in der Natur genau vorkommen, ist noch nicht bekannt. Ebenfalls ist die Wirkung vieler Saponine noch unerforscht.

 

Flavonoide

Das Kraut der Unsterblichkeit enthält die weit verbreiteten Flavonoiden Rutin und Quercetin. Neben diesen konnten in der Pflanze auch die äußerst ungewöhnlichen Flavonoide Ombusid und Yixingensin nachgewiesen werden. Flavonoide sind sog. Antioxidantien. Sie greifen im Körper freie Radikale an und machen sie unschädlich.

 

Polysaccharide

Mehrfachzucker oder Polysaccharide sind eine Kette von Einfachzuckern. Während der Verdauung werden sie aufgespalten und können so den Körper mit Energie versorgen. Sie sorgen für einen konstanten Blutzuckerspiegel, was wiederum die Konzentration fördert.

Jiaogulan bekämpft freie Radikale

Das Unsterblichkeitskraut hat neben der ausgleichenden auch eine antioxidative Wirkung. So erhöht es die Produktion des körpereigenen Enzyms „Superoxid-Dismutase“ (SOD). Dieses Enzym neutralisiert freie Radikale, die negative Auswirkungen auf den Körper haben können. Die Erhöhung des Enzyms Superoxid-Dismutase und dessen Wirkung auf Krebszellen untersuchten Forscher 2010. Die Autoren der Studie empfehlen die Durchführung weiterer Studien, die sich gezielt mit der Krebstherapie und -vorbeugung beschäftigen. (siehe Schild et al., 2010, Phytomedicine, Heft 8-9, S. 589-597)

Anwendungsgebiete von Jiaogulan

Die Wirkung von Jiaogulan wird als adaptogen, also regulierend, beschrieben. Adaptogenen wird eine „intelligente“ Heilwirkung zugeschrieben. Sie wirken zugleich dämpfend und aufbauend. So schwächt Jiaogulan ab, wo zu viel Energie vorhanden ist, und verstärkt dort, wo zu wenig vorhanden ist. Deshalb ist es kein Widerspruch, Jiaogulan beispielsweise auch bei Müdigkeit und Schlaflosigkeit einzusetzen.

 

Hauptsächlich findet das Unsterblichkeitskraut Anwendung bei:

  • erhöhten Blutfettwerten
  • Krebs und
  • vielen Arten von Schwäche.

Bei erhöhten Blutfettwerten zeigt sich die regulierende Wirkung von Jiaogulan folgendermaßen: Triglyceride und das schädliche LDL-Cholesterin werden gesenkt, gleichzeitig wird das gesunde HDL-Cholesterin erhöht.

Seit einiger Zeit hoffen viele Krebspatienten auf die Wirkung von Jiaogulan. Oft wird die Heilpflanze bei Chemo- und Strahlentherapie begleitend eingesetzt. Sie soll helfen, die Belastungen der Therapien besser zu verkraften. Auch soll Jiaogulan die Bildung von weißen Blutkörperchen nach Chemo- bzw. Strahlentherapie aktivieren. Eine krebshemmende Wirkung konnte allerdings bis dato noch nicht wissenschaftlich einwandfrei nachgewiesen werden.

 

Neben diesen Hauptanwendungen hilft Jiaogulan u.a. auch bei

  • Altersbeschwerden
  • Asthma
  • Bluthochdruck
  • Bronchitis
  • Magen-Darm-Entzündung
  • Müdigkeit
  • Nervosität
  • Schlaflosigkeit
  • Stress
  • Vergesslichkeit

 

Einsatz zur Vorbeugung

Mit Jiaogulan kann gegen Herzinfarkt und Schlaganfall vorgebeugt werden, denn das Kraut verbessert die Durchblutung. So verhindert Jiaogulan die Verklumpung der Blutplättchen. Dies führt u.a. dazu, dass das Thrombose-Risiko sinkt. So können sich erkrankte Blutgefäße besser regenerieren. Auch wird Jiaogulantee als Mittel der Krebsvorbeugung genannt.

Studien

Seit die moderne Forschung die Wirkstoffe von Jiaogulan Mitte der 1970er Jahre entdeckt hat, sind zahlreiche Studien zur Erforschung der Pflanze durchgeführt worden. Zwar sind manche neuere Studien bis jetzt nur im Rahmen von Tierversuchen gemacht worden, aber die Ergebnisse klingen dennoch auch auf den Menschen bezogen vielversprechend.

 

Jiaogulan bei Diabetes

  • In einer Studie aus dem Jahr 2004 wurde der Stoff „Phanosid“ entdeckt. Er könnte bei Diabetikern bei der Regulierung des Blutzuckerspiegels hilfreich sein. Phanosid wurde von schwedischen Forschern bei der Anwendung von Jiaogulan bei Ratten entdeckt. Bei den Tieren hatten sich die Glukosetoleranz und der Insulinlevel bei Hyperglykämie erhöht. (siehe Norberg et al., 2004, Journal of Biological Chemistry, Epublication vom 25. Juni 2004)
  • Die schwedischen Ergebnisse wurden in einer koreanischen Studie von 2008, die mit diabetischen Mäusen durchgeführt wurde, bestätigt. Hier wurde Jiaogulan als Nahrungsergänzung eingesetzt, was zu einer Senkung des Blutzuckerspiegels führte. (siehe Yeo et al., 2008, Journal of Medicinal Food, Heft 4, S. 709-716)
  • 2010 wurde eine wissenschaftliche Studie mit Menschen durchgeführt. Es sollte herausgefunden werden, wie sich Jiaogulantee auf Personen mit Typ-2-Diabetes auswirkt. Die Teilnehmer tranken zwölf Wochen lang Tee aus sechs Gramm der Heilpflanze. Das Ergebnis zeigte eine Erhöhung der Insulin- und Gkukosesensitivität. Zudem wurden keine Unverträglichkeiten beobachtet. (siehe Huyen et al., 2010 Hormone and metabolic Research, Heft 5, S. 353-357)

 

Fettleber ohne Alkoholismus

  • 2006 führten Mediziner in Taiwan eine Studie an Patienten mit Fettleber ohne Alkoholismus durch. Die Ergebnisse zeigten, dass sich die Insulinwerte und der BMI der Testpersonen deutlich verbessert hatte. Die Autoren der Studie schlugen damals vor, Jiaogulan bei Fettleber als Begleittherapie anzuwenden. (siehe Chou et al., 2006, Alternative Therapies in Health and Medicine, Heft 3, S. 34-39)

 

Blutfettwerte

  • 2005 konnten Forscher belegen, dass Jiaogulan bei Ratten Cholesterin, Triglycerdie und Nitrit senken konnte. Jedoch konnten die Forscher nicht erklären, wie der Mechanismus genau funktioniert. Zu einem ähnlich positiven Ergebnis führte auch eine weitere Studie der Forschergruppe. So senkte Jiaogulan die Blutfettwerte übergewichtiger Ratten, leider führte die Heilpflanze jedoch bei normalgewichtigen Ratten zu keiner Senkung der Blutfettwerte. (siehe: Megalli et al., 2005, Journal of Pharmacy & Pharmaceutical Sciences, Heft 3, S. 507-515 und Megalli et al., 2006, Journal of Pharmacy & Pharmaceutical Sciences, Heft 3, S. 281-291)

 

Blutdruck

  • Gute Resultate erzielte die Anwendung von Jiaogulan auch bei Patienten mit Bluthochdruck. In einer Doppelblindstudie des Medical Center der Vanderbilt Universität in Nashville, USA, mit 223 Patienten stellten die Mediziner fest. Bei 82 Prozent der Patienten, die Jiaogulan einnahmen, konnte der Blutdruck deutlich gesenkt werden, bei jenen, die ein schulmedizinisches Medikament einnahmen, lag der Anteil sogar bei 94 Prozent. Bei Patienten mit Ginsengeinnahme lag der Anteil bei 46 Prozent.

Zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichen von Vertretern der traditionellen chinesischen Medizin haben ebenfalls die positive Wirkung von Jiaogulan für den menschlichen Körper nachgewiesen.

Jiaogulan vs. Ginseng

Der Hauptwirkstoff vom Jiaogulan sind die vom Ginseng bekannten Saponine. Im Gegensatz zum Ginseng braucht das Jiaogulan jedoch keine sieben Jahre, bis er geerntet werden kann. Die krautartige Pflanze wächst innerhalb weniger Wochen vom Setzling zu einem stattlichen Busch heran, der schon einiges an Salaten und Tees hergibt. Das Tollste am Jiaogulan ist, dass er so einfach vermehrt werden kann. Neben der Samenzucht, für die es aber männliche und weibliche Pflanzen braucht, stehen Ihnen auch die Vermehrung über Rhizome (Wurzeltriebe) oder einfach oberirdische Triebe offen. So können Sie sich mit einer einzigen Pflanze eine eigene, kontinuierliche Jiaogulan Versorgung aufbauen. Aber wie gesagt: Als Nahrungs- oder Heilmittel verkaufen dürfen Sie die Pflanze leider noch nicht.

Jiaogulan kaufen

Der Online-Handel macht es heute durchaus möglich, auch verarbeiteten Jiaogulan zu kaufen. Sie machen sich mit dem Kauf nicht strafbar, nur weiter verkaufen sollten Sie ihn nicht. Jedoch haben Sie als ein nicht zugelassenes Nahrungs-Ergänzungsmittel keinerlei Garantie oder Kontrolle über die tatsächlichen Inhaltsstoffe. Darum ist unsere Empfehlung: Kaufen Sie Sich einen Jiaogulan Setzling und bauen Sie ihn selbst an. Das geht auch in der Küche oder auf dem Balkon.

Zubereitung von Jiaogulan

Jiaogulan kann auf viele Arten zubereitet werden. Die bekannteste Art der Zubereitung ist der Jiaogulantee, die Blätter eignen sich aber auch sehr gut für Salate oder Smoothies.

 

Jiaogulantee

Für den Tee können frische oder getrocknete Blätter verwendet werden. Für einen Viertelliter Tee wird ein gehäufter Teelöffel der zerkleinerten Blätter aufgegossen. Anschließend muss der Tee etwa fünf Minuten ziehen. Der Tee kann dann heiß oder kalt getrunken werden.

Wird der Tee aus frischen Blättern zubereitet, sollten Sie bedenken, dass junge Blätter viel aromatischer sind als ältere. Auch kann der Geschmack zwischen einzelnen Pflanzen unterschiedlich sein.

Jiaogulantee aus frischen Blättern hat einen leicht süßlichen Geschmack mit einer herben Geschmacksnote. Der leicht anis- bis salmiakartige Geschmack stammt von den Saponinen. Wird der Tee aus getrockneten Blätter zubereitet, ist die herbe Geschmacksnote stärker ausgeprägt. Auch wird sie verstärkt, wenn der Tee zu heiß aufgegossen wird. Daher sollte das Wasser beim Aufguss nicht mehr kochen. Eine Temperatur von 90 Grad Celsius gilt als ideal.

 

Zubereitung frischer Blätter

Frische Jiaogulan-Blätter werden nicht nur als Tee zubereitet. Sie eignen sich hervorragend für einen Smoothie oder einen Salat. Für Salate können die Blätter als Zutat verwendet werde, oder man gibt sie ins Dressing zusammen mit Olivenöl, Balsamico, Naturjoghurt und Limonensaft. In einem Smoothie schmecken die Blätter zusammen mit Äpfeln oder Bananen. Auch die Kombination mit Walnüssen, Himbeeren und Leinsamen schmeckt sehr gut. Oder Sie machen einen Smoothie aus Gurke, Zitrone, Minze und einem geringen Anteil an Jiaogulan.

Man kann die Blätter aber auch einfach abzupfen und verzehren. Weiter kann Jiaogulan als Brotbelag dienen, etwa auf Butter oder Frischkäse. Zudem können die Blätter als Gemüse verzehrt werden. In diesem Fall werden sie wie Spinat zubereitet.

Letztendlich können die Blätter auch als Süßmittel für Tees verwendet werden. In Japan ist Jiaogulan zum Süßen weit verbreitet. Es kommt dort beispielsweise in Eiscremes oder Getränken vor.

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