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Griechischer Bergtee – Wirkung, Pflanze, Zubereitung | Wo kaufen?

Seit etwa 2.000 Jahren ist Griechischer Bergtee in der Volksheilkunde Griechenlands als Hausmittel bei Erkältungen, Grippe, Verdauungsbeschwerden, Schmerzen und Verstimmungen bekannt. Mit einer Tasse warmem Bergtee ließen die dortigen Hirten stressige Arbeitstage ausklingen. Aktuell erregt die Heilpflanze auch im medizinischen Bereich großes Aufsehen, da ihre Wirkstoffe bei unterschiedlichen Erkrankungen wie Alzheimer oder Depressionen nützlich sein könnten.

Anwendung und Wirkung

Griechischer Bergtee ist genau genommen eine Bezeichnung für verschiedene Teesorten, die aus Sideritis-Pflanzen zubereitet werden. Am beliebtesten ist die Art Sideritis scardica. Tee aus dieser Pflanze wird häufig auch Hirtentee, Griechisches Eisenkraut oder Olympischer Bergtee genannt.

Der Griechische Bergtee aus Sideritis scardica soll:

  • stimmungsaufhellend,
  • anregend,
  • entspannend,
  • stresslindernd,
  • antioxidativ,
  • antimikrobiell,
  • krampflösend,
  • abschwellend,
  • schleimlösend,
  • blutdrucksenkend,
  • immunsystemstärkend,
  • gedächtnisverbessernd und
  • entzündungshemmend wirken.

Die Wirksamkeit lässt sich mit dem berühmten Ginseng vergleichen. Traditionell sowie aufgrund neuer Studien wird Griechischer Bergtee empfohlen bei:

  • Demenz/Alzheimer
  • Depressionen
  • ADHS
  • Schlafstörungen
  • Magen-Darm-Beschwerden (wie Gastritis)
  • Erkältung, Grippe
  • Wunden (äußerliche Anwendung)
  • Osteoporose
  • Bluthochdruck
  • Rheuma
  • einem geschwächten Immunsystem
  • unkomplizierten Lungenerkrankungen, Asthma
  • chronischen Nierenerkrankungen
  • Erschöpfungszuständen, Nervosität

 

Demenz & Alzheimer

Prof. Dr. Dr. Jens Pahnke hat verschiedene Mittel hinsichtlich ihrer Wirkung auf Alzheimer untersucht. Im Rahmen seiner Forschungsarbeiten stieß er auf den Griechischen Bergtee. Er verabreichte an Alzheimer erkrankten Mäusen 50 Tage lang einen Extrakt, der aus dem Tee gewonnen wurde.

Die Resultate waren erstaunlich: Einige Inhaltsstoffe des Griechischen Bergtees schienen den Entstehungsprozess von Alzheimer nicht nur zu verlangsamen, sie sorgten sogar für einen Rückgang der Erkrankung. Die Wirkstoffe reduzierten die Ablagerungen (Plaque) im Gehirn, die als Ursache für Alzheimer und Demenzerkrankungen angesehen werden. Bei den Mäusen konnte ein Rückgang in Höhe von 80 Prozent beobachtet werden. Des Weiteren verhinderten die Inhaltsstoffe die Bildung neuer Ablagerungen. Möglicherweise lässt sich mit einer entsprechend hohen Dosierung die Entstehung von Alzheimer oder Demenz frühzeitig verhindern, hierzu sind jedoch noch weitreichende Studien erforderlich.

Erste Versuche an Menschen mit Alzheimer zeigten ebenfalls positive Effekte und eine Verbesserung bei den Beschwerden. Einziger Nachteil: Um die Wirkung zu erreichen, die in den Untersuchungen erzielt wurde, müssten Betroffene täglich 4 Liter Bergtee bei konstanter Qualität trinken. Eine mögliche Alternative stellen hoch konzentrierte Extrakte dar, erste Produkte sind bereits rezeptfrei erhältlich.

Prof. Dr. Dr. Pahnke ist seit dieser Entdeckung über die deutschen Landesgrenzen hinaus als „Alzheimer-Jäger“ bekannt und löste einen regelrechten Hype um den Griechischen Bergtee (Sideritis scardica) aus. Hier finden Sie weitere nützliche Informationen zum Thema „Was ist Demenz„. 

 

Kognitive Leistungen

In einer randomisierten Placebo-kontrollierten Doppelblindstudie konnten britische Forscher nachweisen, dass eine vierwöchige Einnahme von täglich 475 bis 950 Milligramm Bergtee-Extrakt die kognitiven Leistungen älterer Menschen (zwischen 50 und 70 Jahren) verbessert. Die Probanden in der Placebo-Gruppe zeigten keinerlei Verbesserungen, ebenso wenig die Personen in der Kontrollgruppe, die einen Ginkgo-Extrakt (240 Milligramm pro Tag) erhielten. Griechischer Bergtee wirkt sich demzufolge positiv auf die kognitiven Fähigkeiten aus und kann beispielsweise die Aufnahmefähigkeit, Leistungsfähigkeit sowie das Gedächtnis verbessern. 

 

Depressionen & Schlafstörungen

In Tierversuchen wurde festgestellt, dass Extrakte aus Griechischem Bergtee (Sideritis scardica) ähnlich wie Antidepressiva die Wiederaufnahme von Serotonin sowie Dopamin hemmen. Wird die Wiederaufnahme gehemmt, bedeutet dies, dass der Serotonin- und Dopamin-Spiegel im Gehirn hoch bleibt, wodurch sich die Stimmung verbessert und die Antriebskraft steigt.

Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass Griechischer Bergtee in der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) bei Depressionen, Aufmerksamkeitsdefiziten und Angststörungen zum Einsatz kommen könnte. Des Weiteren soll der Tee dabei behilflich sein, Körper und Geist bei Schlafstörungen wieder in Einklang zu bringen. Das Einschlafen und Durchschlafen soll sich durch die Wirkstoffe deutlich verbessern.

 

ADHS

Die Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) ist eine der häufigsten psychischen Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen, an der laut Bundesgesundheitsministerium rund 2 bis 6 Prozent der deutschen Kinder und Jugendlichen leiden.

In kleineren Studien wurden den Betroffenen täglich 1 bis 2 Liter Bergtee verabreicht. Schon im Laufe der ersten Woche konnte bei vielen Teilnehmern eine Verbesserung der Symptome festgestellt werden. Sowohl die Probanden als auch die Forscher und das soziale Umfeld nahmen die positiven Entwicklungen hinsichtlich Aufmerksamkeit, Konzentration und Auffassungsgabe wahr. Vielen Teilnehmern fiel es leichter, Gesprächen zu folgen und ihren Gesprächspartnern aufmerksam zuzuhören. Sie konnten Sachverhalte strukturiert, konzentriert und prägnant wiedergeben. Sie waren außerdem deutlich entspannter, ihre Stimmungslage verbesserte sich, und auch die Stresstoleranz nahm zu.

 

Bluthochdruck

Im Jahr 2012 erschien im „Journal of Physiology and Pharmacology“ ein Artikel, der einen Zusammenhang zwischen Griechischem Bergtee und Bluthochdruck herstellte. Demnach können Sideritis-Extrakte den Blutdruck senken und zur Entspannung der Blutgefäße beitragen.

In der Studie wurde der arterielle Blutdruck von Tieren gemessen, anschließend erhielten diese den Bergtee-Extrakt. Nach der Gabe beobachteten die Forscher, dass sich die Blutgefäße erweiterten und der Blutdruck sank, wodurch die Belastung des Herzmuskels abnahm.

 

Wundversorgung

Möchten Sie eine Wunde mit dem Griechischen Bergtee behandeln, dann reinigen Sie zunächst die verletzte Haut mit einem sauberen Tuch. Tauchen Sie anschließend ein weiteres sauberes Tuch in den abgekühlten Tee und tupfen Sie damit die Wunde ab. Die Inhaltsstoffe der Pflanze sollen blutstillende Eigenschaften entfalten und die Wundheilung dank der antibakteriellen Effekte beschleunigen.

 

Verdauungsbeschwerden

Der Griechische Bergtee beruhigt den überaktiven Verdauungstrakt, lindert Entzündungen der Schleimhäute und unterstützt Stoffwechselprozesse. Des Weiteren soll der Tee die Regeneration beschädigter Schleimhäute, zum Beispiel bei Gastritis und Magengeschwüren, fördern und zu deren Schutz beitragen.

Darüber hinaus können Sie mit dem Tee Entzündungen im Mundraum, Aphten und Parodontose (bakterielle Entzündung des Zahnbettes) vorbeugen oder die Beschwerden mildern. Schlucken Sie den Bergtee für diese Art der Anwendung nicht sofort hinunter, sondern spülen Sie für mindestens 30 Sekunden.

 

Erkältung & Grippe

Bei einer Erkältung oder Grippe können Sie von den entzündungshemmenden, antibakteriellen, schleim- und krampflösenden Effekten des Griechischen Bergtees profitieren. Lassen Sie den Tee nicht zu stark abkühlen und trinken Sie ihn warm. Bei einer Mandelentzündung können Sie ergänzend zur medikamentösen Behandlung auch mit dem Teewasser gurgeln. Bei ausgeprägten Erkältungskrankheiten hat sich zudem die Inhalation der Tee-Dämpfe bewährt.

 

Osteoporose & Rheuma

Griechischer Bergtee soll die Bildung von Osteoblasten (Knochenaufbauzellen) fördern und somit der Entstehung von Osteoporose entgegenwirken. Bei bereits bestehender Erkrankung können Sie Ihre Knochen stärken und die Beschwerden lindern, indem Sie täglich mindestens 1 Liter des Tees trinken.

Unter dem Begriff Rheuma fasst man medizinisch über 100 Erkrankungen zusammen, deren Ursache häufig Entzündungen sind. Die Erkrankungen sind meist mit Schmerzen verbunden und befallen sowohl Knochen, Gelenke und Knorpel als auch Organe, Muskeln, Bänder und Sehnen („Weichteilrheuma“). Diese Entzündungsprozesse kann der Griechische Bergtee positiv beeinflussen und dadurch zur Linderung der Beschwerden beitragen sowie Bewegungsabläufe erleichtern. Möchten Sie die heilende Wirkung noch weiter verstärken, wickeln Sie warme, mit Bergtee durchtränkte Tücher um die schmerzenden Regionen.

 

Abnehmen & Leber

Der Bergtee eignet sich hervorragend, wenn Sie eine Entschlackungskur, Leberentgiftungskur oder Diät durchführen. Der Tee regt die Stoffwechselprozesse an und kann Sie im Kampf gegen die Müdigkeit, die sich häufig im Rahmen derartiger Kuren einstellt, unterstützen. Darüber hinaus profitieren Sie von den unzähligen gesundheitsfördernden Eigenschaften des Tees (entzündungshemmend, immunsystemstärkend, antioxidativ usw.), wodurch der Kur-Effekt weiter verstärkt wird.

 

Schwangerschaft & Stillzeit

Aktuell liegen nicht genügend Studien vor, die die Unbedenklichkeit des Tees während der Schwangerschaft bestätigen. Aus diesem Grund kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Bergtee Wehen auslöst. Genießen Sie den Tee deshalb erst nach der Schwangerschaft oder in Rücksprache mit Ihrem Frauenarzt kurz vor dem errechneten Geburtstermin.

Während der Stillzeit gilt die Einnahme als unbedenklich, obwohl auch in diesem Bereich weitere Untersuchungen folgen müssen. Vermutlich kann Griechischer Bergtee die Milchbildung anregen und wirkt sich somit förderlich auf das Stillen aus.

Nebenwirkungen

Laut aktuellem Kenntnisstand macht Griechischer Bergtee nicht abhängig und wird nicht mit Nebenwirkungen in Verbindung gebracht. Wenn Sie ein Antidepressivum einnehmen, sollten Sie sicherheitshalber vor der Anwendung mit Ihrem Arzt oder Therapeuten sprechen, da die Verträglichkeit durch den Tee leicht eingeschränkt sein könnte.

Dosierung & Einnahme

Die Inhaltsstoffe wirken sich erst merklich auf Ihre Gesundheit aus, wenn Sie täglich mindestens 1 bis 2 Liter Bergtee über einen Zeitraum von rund drei Monaten trinken. Möchten Sie den Tee gelegentlich genießen oder – wie die alten Hirten – die Arbeitstage mit dem Getränk ausklingen lassen, dann profitieren Sie in erster Linie von der entspannenden Wirkung.

Sie können den Griechischen Bergtee auf zwei Arten zubereiten: Entweder Sie wählen den traditionellen Weg oder Sie entscheiden sich für die etwas schnellere und simplere Methode.

 

Zubereitung – Variante 1:

Befüllen Sie einen Topf mit 1 Liter kaltem Wasser und geben Sie ca. 5 Gramm getrockneten Bergtee hinzu. Wenn Sie eine frische Pflanze verwenden, geben Sie etwas mehr (bis zu 10 Gramm) hinzu. Sie können sowohl die Blüten als auch die Blätter und den Stängel verwenden.

Stellen die den Topf anschließend auf den Herd und warten Sie, bis das Wasser kocht. Lassen Sie den Tee 10 Minuten ziehen, dann gießen Sie das Teewasser durch ein Sieb, um die Pflanzenteile zu entfernen. Sie können den Tee warm oder kalt genießen.

 

Zubereitung – Variante 2:

Noch schneller können Sie den Griechischen Bergtee zubereiten, indem Sie 1 Liter Wasser im Wasserkocher erhitzen und anschließend das sprudelnd heiße Wasser über 5 bis 10 Gramm Bergtee gießen. Lassen Sie die Teekanne abgedeckt zwischen 5 und 10 Minuten stehen, dann entfernen Sie die Pflanzenteile.

Die Ziehzeit hat keine Auswirkungen auf die Inhaltsstoffe, jedoch verändert sich der Geschmack des Tees leicht. Das beste Geschmackserlebnis erwartet Sie bei einer Ziehzeit von fünf Minuten. Griechischer Bergtee riecht leicht nach Salbei und erinnert geschmacklich an süßliche Zitronen sowie würzige Minze. Je länger der Tee zieht (10 bis 15 Minuten), desto mehr entsteht eine schwach erdige Note.

Den Griechischen Bergtee können Sie noch mit Honig oder Zucker verfeinern. Außerdem passen Ingwer, Zimt, Süßholzwurzel, ein Spritzer Zitronensaft und andere Gewürze sehr gut zum Geschmack des Tees. Bergtee eignet sich darüber hinaus hervorragend für Teemischungen. Im Sommer schmeckt der verfeinerte Griechische Bergtee als gekühlter Eistee besonders gut.

Inhaltsstoffe

Im Griechischen Bergtee stecken besonders viele ätherische Öle, die einen hohen Gehalt an Antioxidantien aufweisen. Zu ihnen zählen zum Beispiel Thymol, Carvacrol, Myristicin und Menthol. Des Weiteren sind sekundäre Pflanzenstoffe wie Iridoide, Terpene, Lignane, Sterole, Cumarine, Flavonoide (u. a. Kämpferol) und Polyphenole (u. a. Chlorogensäure) enthalten. Auch Caryophyllene (Sesquiterpene in ätherischen Ölen), Palmitinsäure (gesättigte Fettsäure), Bitter-, Gerb- und Mineralstoffe (u. a. Zink, Kalium) sind für die gesundheitsfördernden Eigenschaften des Tees verantwortlich.

Wenn Sie an einer Histaminintoleranz leiden, können Sie den Griechischen Bergtee dennoch genießen – Histamin ist nicht enthalten. Ebenso wenig Koffein.

Griechischen Bergtee kaufen

Griechischen Bergtee können Sie in Apotheken, Drogerien, Onlineshops und speziellen Teeläden kaufen.

Achten Sie unbedingt darauf, dass der Tee auf Schadstoffe wie Pestizide, Insektizide oder PA (Pyrrolizidinalkaloide) getestet wurde, und kaufen Sie Griechischen Bergtee in Bio-Qualität. Des Weiteren sollten die Pflanzen in Höhenlagen ab 1.000 Metern gewachsen sein, da dies Einfluss auf die Menge der Wirkstoffe nehmen kann. Auch trockenes, sonniges Klima und der Verzicht auf künstliche Bewässerung beeinflussen die Qualität des Tees, denn etliche Inhaltsstoffe bildet die Pflanze als Schutz vor der Austrocknung. Künstliche Bewässerung mindert diesen Schutzreflex, wodurch eine geringere Menge an ätherischen Ölen möglich ist. Die Verpackung sollte den Bergtee vor Lichteinwirkung und Aromaverlusten schützen.

Darüber hinaus sind auch Kapseln erhältlich, in denen die getrockneten Pflanzenteile zerkleinert eingeschlossen sind, sowie Tabletten, denen der hoch konzentrierte Extrakt zugesetzt wurde. Diese Produkte ermöglichen Ihnen eine hohe Dosierung, ohne dass Sie mehrere Liter Tee pro Tag trinken müssen.

Was ist Griechischer Bergtee?

Streng genommen ist „Griechischer Bergtee“ ein Sammelbegriff für verschiedene Sideritis-Pflanzen. Von besonderer medizinischer Bedeutung ist die Art Sideritis scardica, die zur Gattung der Gliedkräuter (Sideritis) und zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) gehört. Der botanische Name leitet sich vom griechischen Wort „síderos“ ab, welches „Eisen“ bedeutet. Daher stammt auch das Synonym „Eisenkraut“.

Sideritis scardica ist im östlichen Mittelmeerraum, in Nordgriechenland in Höhenlagen ab 1.000 Metern heimisch. Die Pflanze ist winterhart sowie mehrjährig und erreicht eine Wuchshöhe von 30 bis 50 Zentimetern. Die graugrünen, filzigen Blätter ähneln denen des Salbeis, liegen in Bodennähe und weisen eine elliptische Form auf. Die nach Zitrone duftenden hellgelben Blüten zeigen sich von Juni bis August.

Sie können Griechischen Bergtee hierzulande selber anbauen: Wählen Sie einen sonnigen Standort mit kalkhaltigem, durchlässigem, kiesigem Boden aus oder kultivieren Sie die Pflanze in einem Blumentopf mit Kies bzw. einer Drainageschicht aus Blähton. Die Samen (in Gärtnereien und Onlineshops erhältlich) können Sie ab Mitte Mai aussäen. Sie können die Heilpflanze ernten, sobald diese zu blühen beginnt. Nach der Blüte können Sie das Kraut bodennah zurückschneiden. Legen Sie im Winter Reisig auf die Pflanzen, damit diese vor starkem Frost und Wintersonne geschützt sind. Im darauffolgenden Frühling treibt der Griechische Bergtee wieder aus.

Sie können entweder aus den frisch geernteten Pflanzenteilen Tee zubereiten oder Sie hängen die Stängel zu Bündeln gefasst an einem luftigen, schattigen Platz zum Trocknen auf.

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Autor

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Herbert Havera ist Autor und beschäftigt sich schon seit mehreren Jahren mit der Thematik Ernährung/ Gesundheit. In seiner Recherche sind mehrere Stunden an Arbeit geflossen bzw. stehen wir generell im engen Kontakt mit Forschungseinrichtungen, Mediziner und Anwendern. Dank der wertvollen Informationen aus unserem Netzwerk, sind wir in der Lage stets fundierte Informationen rund um Heilmittel bieten, die uns die Natur freiwillig anbietet. Der enorme Vorteil von Naturheilmitteln ist, dass sie meistens frei von Nebenwirkungen sind. Dennoch dürfen sie nicht hemmungslos konsumiert werden. Wir klären Sie darüber auf, welche Tagesdosis unbedenklich, ideal und nicht mehr gesund ist. Denn wie Paracelsus schon sagte: „Nichts ist Gift, alles ist Gift – alleine die Dosis macht das Gift“.  Wir bieten Ihnen Informationen stets nach einer fundierten Recherche. Wir forschen intensiv nach den neuesten Studien, in denen sich die Naturheilmittel unter strengen Tests bewähren mussten. Und wo sich ein angepriesenes Mittel nachweislich als Mummenschanz und Quacksalberei entpuppt hat, lassen wir Sie das ebenfalls wissen. 

Quellenangabe
  1.  Claus Baden: Sideritis L. In: Arne Strid, Kit Tan (Hrsg.): Mountain Flora of Greece. Volume Two. Edinburgh University Press, Edinburgh 1991, ISBN 0-7486-0207-0, S. 84–91 
  2. Antonis Alibertis: Healing, aromatic and edible plants of Crete. Mystis, Heraklion, Crete 2007. ISBN 978-960-6655-20-3.
  3.  Barber, Janet C. (2000). „Evolution of Endemic Sideritis (Lamiaceae) in Macaronesia: Insights from a Chloroplast DNA Restriction Site Analysis“. Systematic Botany. 25 (4): 633. doi:10.2307/2666725.
  4.  „Greek Mountain Tea – Tsai tou Vounou – Shepherd’s Tea“. Greekfood.about.com, abgerufen am 25.09.2019.
  5. „οικολογια ασπροποταμος“. Aspropotamos.org, abgerufen am 25.09.2019.
  6. Lindqvist, C.; Albert, V. A. (2002). „Origin of the Hawaiian endemic mints within North American Stachys (Lamiaceae)“. American Journal of Botany. 89 (10): 1709–24. doi:10.3732/ajb.89.10.1709. PMID 21665597.