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MSM – Wirkung, Inhaltsstoffe, Anwendung und Studien

Methylsulfonylmethan wird alternativ auch schlicht kurz als „MSM“ oder etwas länger als Dimethylsulfon bezeichnet. Die organische Schwefelverbindung wird der Klasse der Sulfone zugeordnet. Eine Unterscheidung muss zum gleichnamigen Lösungsmittel gezogen werden, da dieses noch ein zusätzliches Sauerstoffatom in direkt gebundener Form enthält. In der Medizin beziehungsweise als Nahrungsergänzungsmittel kommt Methylsulfonylmethan zum Einsatz, da der Verbindung positive Wirkungen auf den Körper nachgesagt werden. Vor allem dient es zum Ausgleich eines Mangels an Schwefel und damit zur Behandlung der direkten Symptome, die durch diesen Mangel entstehen können. Im folgenden Artikel wird näher auf die Wirkung von Methylsulfonylmethan sowie die Verarbeitung und Anwendung eingegangen. Sofern wissenschaftliche Ergebnisse vorliegen, werden diese ebenfalls hierfür zu Rate gezogen.

Ist MSM schädlich?

MSM wird nicht offiziell als Arzneimittel vertrieben. Es hat lediglich eine Zulassung als Nahrungsergänzungsmittel. Dem Präparat fehlen noch die entsprechenden Studien zur Zulassung als Arznei. Darum ist bislang nur wenig über Nebenwirkungen oder andere, schädliche Effekte bei der Aufnahme von MSM bekannt. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung gibt an, dass der Bedarf an Schwefel im Grunde durch eine ausgewogene und ganzheitliche Diät gedeckt ist. MSM ist daher vor allem für Personen geeignet, die einen dezidierten Mangel an Schwefel haben oder gezielt seine Effekte im Körper fördern wollen. Dazu zählen die Behandlung von Entzündungen, Arthritis oder Allergien. Eine direkte Beeinflussung der Körperzellen ist natürlich nur schwer kontrollierbar.
Das Bundesamt für Verbraucherschutz gibt jedoch eine Warnung heraus, für Personen denen der Konsum von MSM abgeraten wird. Dazu zählen vor allem Frauen während und nach der Schwangerschaft, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren und Personen, die sich in einer Behandlung mit Cumarin-Antikoagulationen befinden.

Wirkung

Methylsulfonylmethan nimmt im Körper eine wichtige Rolle ein. Unter anderem ist diese Verbindung dafür verantwortlich, dass im Körper wichtige Aminosäuren produziert werden. Diese wiederum sind für die Produktion von eigenen Proteinen zuständig, welche für den menschlichen Organismus sogar lebenswichtig sind. Weiterhin kommt dem Methylsulfonylmethan damit eine tragende Rolle beim menschlichen Stoffwechsel zu Teil. Weiterhin enthält dieses natürlich Schwefel, zwangsweise wird dem Körper also eine gesunde Menge dieses wichtigen Schwefelproduktes zugeführt, welches dann in weiteren Organen verwendet wird. Zugleich kann das Methylsulfonylmethan mehrere Mangelzustände im Körper ausgleichen, wodurch es durchaus nicht weit hergeholt ist, dass dieses beispielsweise gezielt bei einem Mangel von Cystein eingesetzt wird. Diese schwefelartige Aminosäure ist für den Körper notwendig. Durch verschiedene Erkrankungen, wie beispielsweise Arthrose, kann es aber zu Mangelzuständen kommen, welche sich durch Methylsulfonylmethan gezielt ausgleichen lassen.

Wie so häufig im menschlichen Organismus und Körper, können verschiedene Mangelzustände oder ein schlechter Stoffwechsel zu einer Vielzahl von Erkrankungen oder bis dato undefinierten Symptomen führen. Folglich kann Methylsulfonylmethan nicht nur gezielt gegen ein einziges Symptom oder eine spezielle Krankheit genutzt werden, sondern viel mehr als hilfreiche Ergänzung in der Behandlung verschiedener Krankheiten dienen. Zu berücksichtigen ist bei der Wirkungsweise vom Methylsulfonylmethan immer, dass dieses nicht sofort zu einem positiven Effekt führt. Unter anderem werden dem Methylsulfonylmethan beispielsweise schmerzlindernde Eigenschaften nachgesagt, welche aber nicht in einem Verhältnis zu einer Tablette Aspirin stehen. Viel mehr geht es bei der angedachten Wirkung vom Methylsulfonylmethan um einen langfristigen Effekt, welcher durch eine mittel- bis langfristige Behandlung hervorgerufen wird. Das zeigt sich auch in der Schmerzherapie. Hier wird Methylsulfonylmethan nicht als sofort linderndes Medikament oder alternatives Heilmittel genutzt, sondern um einen klar definierten Mangel auszugleichen, dessen Behandlung dann wiederum langfristig in reduzierten Schmerzen resultiert. Damit ist die Einnahme von Methylsulfonylmethan im Regelfall immer über mehrere Wochen oder gar Monate angelegt. Ansonsten ist es kaum möglich, die tatsächliche Wirkung der Schwefelverbindung sofort auszulösen.

Anwendungen und Therapien

Die im vorherigen Abschnitt eindeutig erforschte Wirkung auf den Stoffwechsel und den Ausgleich von Mangelzuständen gilt als erwiesen. Aus dieser Wirkung gilt es nun die Anwendungen hervorzuheben. Methylsulfonylmethan lässt sich flexibel anwenden, zudem gilt MSM noch immer nur als teilweise erforscht. Es liegen folglich nicht für alle Anwendungsbeispiele auch wissenschaftliche Ergebnisse vor, die diese untermauern. Liegen sie vor, wurden sie teilweise nicht durch eine zweite oder dritte Instanz reproduziert. Deshalb liegt auch hier eine Situation vor, wie bei vielen alternativen Heilmitteln, wo einige Anwendungen noch nicht klar definiert sind oder die Anwendungen regelmäßig ergänzt werden – teils durch neue Fallbeispiele oder durch spezifische wissenschaftliche Evidenz. Im Folgenden wird auf die bisher bekannten Anwendungsbeispiele und damit verbundene Therapien von Methylsulfonylmethan in der Praxis eingegangen.

Ein besonders wichtiges Anwendungsbeispiel liegt bei einem mangelhaften Stoffwechsel vor. Wird das Methylsulfonylmethan genutzt, um diesen zu stärken und anzuregen, verbessert sich zugleich auch das menschliche Immunsystem, wodurch Krankheiten schneller auskuriert oder sogar präventiv verhindert werden können – beispielsweise typische Alltagskrankheiten wie Grippe oder Erreger, die Durchfall verursachen können. Eine allgemeine Stärkung des Immunsystems ist daher, besonders wenn der Stoffwechsel durch einen Mangel an Schwefel beeinträchtigt ist, immer wünschenswert. Ein weiteres, mindestens ebenso wichtiges Anwendungsbeispiel ergibt sich bei chronischen Schmerzen und besonders bei dauerhaften Glieder- und Gelenkschmerzen. Hier kann die Wirkung vom Methylsulfonylmethan auch durch wissenschaftliche Evidenz gestützt werden, worauf im Abschnitt zu den jeweiligen Studien näher eingegangen wird. Unter anderem bei diagnostizierten Arthritiserkrankungen wird die Schwefelverbindung daher häufig angewandt. Auch andere chronische Schmerzen lassen sich damit behandeln, beispielsweise länger anhaltende Migränezustände oder eine Fibromalyalgie. Sportverletzungen oder Muskelzerrungen werden seltener damit behandelt, da Methylsulfonylmethan meist langfristig wirkt. Denkbar ist ein unterstützender Einsatz aber auch hier. Ein elementarer Vorteil, der sich aus den Studien ergibt, ist die Abstinenz von Nebenwirkungen. Während andere Schmerzmittel, vor allem sehr intensive und hochdosierte Medikamente, nahezu zwangsweise zu Nebenwirkungen führen können, treten diese bei einem Einsatz von MSM nicht auf.

Eine mittelfristige Linderung der Symptome tritt bei einer Behandlung mit Methylsulfonylmethan auch dann auf, wenn diese Verbindung unterstützend gegen Allergien genutzt wird. Vor allem bei Heuschnupfen und damit verbundenen Symptomen, beispielsweise einer laufenden Nase, brennenden Augen oder dem ständigen Niesen, wurden wissenschaftlich akute Verbesserungen festgestellt. Weniger erforscht ist hingegen die Anwendung bei oxidativem Stress. Die Erkenntnis, dass Methylsulfonylmethan durch seine antioxidative Wirkung auch bei diesen Stresszuständen helfen kann, ist bisher wissenschaftlich noch nicht intensiv erforscht. Diese Anwendung könnte in naher Zukunft aber zu einer weiteren Option werden. Festgestellt wurde hingegen die Erweiterung der Blutgefäße bei einer mittel- und langfristigen Behandlung mit Methylsulfonylmethan. Dadurch kann MSM direkt einen positiven Effekt auf die Wundheilung einnehmen und diese begünstigen. Durch die Vergrößerung der Gefäße kommt es durch einer verbesserten Durchblutung, was wiederum den Regenerationsprozess beschleunigt, da sich die aufgerissene oder fehlende Haut schneller nachbildet. In Kombination mit diesem Effekt ist eine Einnahme von Methylsulfonylmethan auch bei einer dauerhaft schlechten Durchblutung denkbar, beispielsweise wenn die Beine oder die Waden nur schlecht durchblutet werden. Die vielseitigen Anwendungsbeispiele, die teils auch durch wissenschaftliche Evidenz gestützt werden, machen Methylsulfonylmethan zu einer guten Alternative, wenn speziell nach einer „leichten“ Lösung ohne direkte Nebenwirkungen gesucht wird.

Abnehmen mit MSM

Eine Unterversorgung mit Schwefel kann zur vermehrten Einlagerung von Fettzellen führen. Vor allem ein insgesamt eher träger Stoffwechsel trägt zur Gewichtszunahme bei. Die anregende Wirkung von MSM kann daher tatsächlich zur Gewichtsreduktion beitragen. Aber bitte beachten Sie unbedingt die empfohlene Dosierung. Bei allem, was mit Arznei oder Nahrungsmittelergänzung zu tun hat gilt der Spruch „Viel hilft viel“ nicht mehr. Tun Sie Ihrem Körper etwas Gutes – tun Sie es aber immer mit Umsicht und Sachverstand.

 

Entgiften mit MSM

Man vermutet bei MSM eine effektive entgiftende Wirkung. Vor allem Schwermetalle wie Cadmium, Blei und Quecksilber sollen durch die Aufnahme von MSM verstärkt aus dem Körper ausgeleitet werden. Diese Wirkung soll sogar bis ins Gehirn hinein reichen. MSM kann die Blut-Hirn-Schranke überwinden. Dies wurde schon wissenschaftlich nachgewiesen. Die tatsächlich entgiftende Wirkung ist jedoch noch zu beweisen. Jedoch berichten viele Anwender davon, dass viele, durch Schwermetalle ausgelöste Vergiftungserscheinungen durch die Aufnahme von MSM behandelt werden konnten. Die Wirkung soll sogar als Supplement im Badewasser spürbar sein. Die Haut wird reiner und heilt schneller ab. Manche Hersteller warnen sogar davor, bei einer MSM Kur mit einer zu hohen Dosierung zu beginnen. Schwefel ist für den Fettstoffwechsel wichtig. Im Fettgewebe werden aber auch Gifte, vor allem die Schwermetalle, eingelagert. Wird nun der Körper mit MSM geflutet, sollen diese Gifte zu schnell und in zu hohen Dosen aus dem Körper ausgeschwemmt werden. Im Fett eingelagerte Gifte werden über die Haut und über den Urin und damit über Leber und Nieren ausgeschieden. Wird die Dosierung zu hoch angesetzt, kann es zu Hautunreinheiten oder leichten Entzündungen in Blase und Harnröhre kommen. Hier steht die Forschung jedoch noch am Anfang.

MSM für Tiere

Der Mensch kann pro Tag ca. 4 Gramm MSM aufnehmen, um seine Gesundheit sinnvoll zu unterstützen. Bei Pferden spricht man jedoch in anderen Größenordnungen. Die schweren, großen Tiere bekommen täglich 40-50 Gramm ins Kraftfutter gemischt. Entsprechend werden die Gebinde nicht mehr in Grammpackungen sondern in Kilopackungen verkauft. Kapseln sind für Tiere ungleich schwieriger aufzunehmen, darum hat sich das MSM-Pulver als Supplement für Pferde bewährt. Eine Kilopackung MSM-Pulver mit Zusatzstoffen kostet ca. 50 Euro. Diese sind jedoch unter anderem mit Vanillearoma angereichert, um die Akzeptanz der Futterbeimischung zu erhöhen. Zusätzlich haben viele Produkte auch einen hohen Anteil an Vitamin C. Damit wird dieser wichtige Vitalstoff gezielt und unproblematisch den Großtieren verabreicht und damit jegliche Mangelerscheinung ausgeschlossen. Das MSM soll die Gelenke der Tiere schonen und eine Heilung begünstigen, wenn ein Schaden am Knorpel vorliegt. Häufig wird auch Hyaluronsäure beigemischt, welches diese Effekte ebenfalls begünstigt. Außerdem begünstigt die Säure das Wachstum von Fell und Hufen.

Alternativ zum Pulver wird MSM für Pferde auch als Pellets angeboten. Die Dosierung ist damit etwas einfacher. Zu bedenken ist jedoch, dass allen MSM Produkten für Pferde auch hohe Mengen Traubenzucker beigemengt werden. Das erhöht zwar die Akzeptanz, ist aber für die Zähne des Pferdes unvorteilhaft da es die Bildung von Karies begünstigt.

Studien

Wissenschaftliche Studien existieren sowohl im englisch- als auch deutschsprachigen Raum. Bei einer Recherche lassen sich schnell entsprechende öffentliche Exemplare finden, die sich gezielt mit bestimmten Leiden und der Behandlung mit Methylsulfonylmethan befassen. In der Regel ist die Vorgehensweise bei diesen Studien immer gleich: ein Teil der Probanden bekommt Methylsulfonylmethan verabreicht, während der andere Teil ein Placebo erhält. Die Probanden selber wissen natürlich nicht, was sie verabreicht bekommen haben – so wird ein unerwünschtes Auftreten vom Placebo-Effekt verhindert. Eine Vielzahl der Studien beschäftigt sich mit der Behandlung von Schmerzen, welche spezifisch bei einer diagnostizierten Osteoarthritis auftreten. Eine englischsprachige Dokumentation kann unter anderem hier eingesehen werden: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16309928. Die Ergebnisse umfassen unter anderem die Abstinenz von auftretenden Nebenwirkungen, die Wirkungsweise und die Linderung selber. Zusätzlich wurde erforscht, dass eine Einnahme von Methylsulfonylmethan auch in der Schwangerschaft unbedenklich ist.

Eine weitere Studie erforscht die Wirkung von Methylsulfonylmethan bei einer diagnostizierten Rosazea. Die Studie kam zu dem Schluss, dass das Methylsulfonylmethan entzündungshemmend wirkt und zugleich die auftretenden Symptome einer Allergie lindert. Weiterhin haben die Patienten positiv über einen geringeren negativen Effekt von direkter Sonneneinstrahlung gesprochen. Die ebenfalls englischsprachige Studie kann hier eingesehen werden: http://www.msmguide.com/msm-practitioner/researchpapers/. Eine weitere Studie, erhoben an der Universität Memphis (Tennessee) erforschte die Wirkung von MSM in Verbindung mit der Regeneration nach sportlicher Betätigung. Die Studie fokussierte sich speziell auf Männer. Sie kam zu dem Schluss, dass eine langfristige Einnahme von Methylsulfonylmethan (mindestens 3 Gramm pro Tag) zu einer feststellbaren Linderung typischer Erschöpfungsanzeichen führt, darunter beispielsweise Muskelkater oder eine allgemeine physische Abgeschlagenheit. Weiterhin wirkte das MSM positiv auf die Antioxidantien im Blut. Die Studie ist im Detail hier einzusehen.

Eine aus Südkorea stammende Studie, erhoben am Aging Research Center in Daejeon, forschte indes an der Wirkung und Anwendung von Methylsulfonylmethan in Verbindung mit Tumoren. Speziell drei Zell-Linien, welche mit Lebertumoren in Verbindung stehen, wurden erforscht. Die 2014 erhobene Studie kam zu dem Schluss, dass das Methylsulfonylmethan zu einer Verkleinerung der Tumorgröße führen kann – die exakte Wirkung ist aber von der Dosierung abhängig. Weiterhin wurde ein positiver Effekt auf die Anzahl der Tumore festgestellt, sie verringerten sich folglich. Die Studie impliziert damit, dass das Methylsulfonylmethan auch einen positiven Effekt auf einige oder gar alle Leberkrebstypen haben könnte. Reproduzierbare Ergebnisse mit anderen Tumoren oder anderen Strängen fehlen aber. Die Studie ist hier einzusehen.

Eine besondere Erwähnung mit Hinblick auf wissenschaftliche Evidenz verdient der Professor, Arzt, Chirurg und Forscher Stanley Jacob, welcher an der Oregon Health & Science University forscht und unterrichtet. Dieser veröffentlichte über Methylsulfonylmethan sogar ein komplettes Buch mit dem Titel „MSM: The definitive guide. A comprehensive review of the science and therapeutics of methylsulfonylmethane“. Das Buch über Methylsulfonylmethan erschien im Jahr 2003 und gilt als Vorreiter für die späteren Studien. So wurde auch der allgemeinen Öffentlichkeit erstmals die positive Wirkung von Methylsulfonylmethan bei zahlreichen Erkrankungen und teilweise unerklärten Symptomen bekannt. Das Buch wurde vom Co-Autor Jeremy Appleton betreut. Wer sich näher mit Methylsulfonylmethan und der Wirkung sowie Anwendung beschäftigen möchte (und der englischen Sprache mächtig ist), sollte sich zwingend näher mit diesem Buch befassen.

Deutsche Studien existieren ebenfalls, so beispielsweise von Dr. Douwes der Fachklinik für Innere Medizin in St. Georg. Dieser stellte fest, dass 38 Prozent der getesteten Probanden Verbesserungen bei Magen- und Darmproblemen erfahren konnten, während 32 Prozent der Probanden über eine Verbesserung bei Osteoarthritis berichteten. Er legt außerdem nahe, dass Methylsulfonylmethan bei einer Vielzahl von Erkrankungen therapierend und als alternatives Heilmittel eingenommen werden kann. Erforscht wurde auch, dass ein Viertel aller weiblichen Probanden über eine geringere Intensität bei typischen Frauenbeschwerden klagten. Gute Ergebnisse fanden sich ebenso in der Therapie bei chronischen Schmerzen.

Nebenwirkungen und Risiken

MSM schädlich für die Nieren?

Es wurde bei einem Versuch mit Mäusen nachgewiesen, dass MSM überdosiert werden kann. Das Verhältnis liegt bei 20 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht, bei dem Vergiftungserscheinungen mit MSM an Mäusen beobachtet wurden.

Rechnet man dies auf einen Menschen von durchschnittlich 75 kg hoch, wäre eine tägliche Aufnahme von 1,5 Kilogramm MSM erforderlich, um eben diese Wirkung auszulösen. Das ist weder theoretisch noch praktisch durchführbar. Innerhalb der empfohlenen Tagesdosierungen von maximal 4-5 Gramm ist die Aufnahme von MSM vollkommen ungefährlich.

Um ganz sicher zu gehen, wurde eine zusätzliche Studie (Studie von Jacob WS, Appleto, veröffentlich in der „CA Freedom Press 2003“ unter dem Titel: „MSM: The definite guide.“) mit Freiwilligen durchgeführt. Diese bekamen für vier Wochen 1 Gramm MSM pro Kilogramm Körpergewicht verabreicht. Das sind immerhin 60 – 70 Gramm MSM pro Tag. Das Ergebnis war durchgängig negativ, d.h. es wurden keine Folgeerscheinungen festgestellt.

Liest man allerdings aufmerksam die Produktbewertungen von MSM-Supplements durch, dann wird dennoch recht häufig von gewissen Nebenwirkungen berichtet. Magenschmerzen und sogar Darmblutungen können bei empfindlichen Personen auftreten. Diese Fälle betreffen ca. 0,5% der Anwender. Die Beschwerden verschwinden jedoch sehr schnell wieder, wenn das MSM wieder abgesetzt wird.

Ursprung und Eigenschaften

Die Verbindung existiert bereits von Natur aus in vielen pflanzlichen und tierischen Organismen. Hier entsteht es durch die natürliche Metabolisierung vom Dimethylsulfoxid. Folglich lässt es sich auch im Labor darstellen und reproduzieren. Eine jeweils besonders hohe Konzentration lässt sich in Kuhmilch mit 3,3 ppm und im Kaffee mit 1,6 ppm finden. Methylsulfonylmethan ist weiterhin Bestandteil der menschlichen Ernährung, da es eben unter anderem über die Milch oder den Kaffee, aber auch über andere Nahrungsmittel zugenommen wird. In seiner Reinform bildet die Verbindung leicht bitterlich schmeckende Kristalle, die zudem farblos und geruchlos sind. Sie lassen sich zudem mäßig gut in Wasser auflösen. Der Siedepunkt der Verbindung siedelt sich bei 238 Grad Celsius an, der Schmelzpunkt bewegt sich in einem Spektrum von 107-110 Grad Celsius. Die natürliche Konsistenz von Methylsulfonylmethan wird in der Chemie als „fest“ bezeichnet.

Verarbeitung und Darreichung

Methylsulfonylmethan ist als Naturheilmittel in verschiedener Form erhältlich. Die Verarbeitung der Schwefelverbindung sollte auf die jeweilige Therapie beziehungsweise Anwendung abgestimmt werden. Als grobe Übersicht bestehen immer drei Optionen: Methylsulfonylmethan als Tabletten, Kapseln oder als Pulver. Die Darreichung als Pulver hat den Vorteil, dass sich sehr spezifisch dosieren lässt, wie viel Methylsulfonylmethan pro Tag eingenommen wird – bei der Variante als Tablette oder Kapsel ist die Mindestmenge hingegen mindestens auf den Inhalt der jeweiligen Tablette oder Kapsel beschränkt. Nachteilhaft ist bei der Variante als Pulver, dass das Methylsulfonylmethan einen eher bitteren Geschmack hat. Deshalb wird das Pulver in der Regel mit süßen Säften gemischt, beispielsweise einem Orangen- oder Bananensaft. Wer sich der Dosierung bereits sicher ist und von dieser auch nicht abweichen möchte, kann es sich einfacher machen, indem das Methylsulfonylmethan als Tablette oder Kapsel zugeführt wird.

Bei den Kapseln sollte indes berücksichtigt werden, dass diese natürlich weitere Stoffe enthalten müssen, welche sich bei der Kapsel selbst finden. Häufig ist das Rindergelantine. Für Veganer ist diese Lösung daher nicht empfehlenswert. Mitunter existieren am Markt auch Kapseln ohne diese Rindergelantine, die speziell für Veganer geeignet sind. Diese sind im Preis dann aber etwas teurer. Weiterhin können beim Methylsulfonylmethan Unterschiede in der Qualität auftreten – im Fachjargon spricht man vom „Reinheitsgrad“. Dieser sollte zwangsweise bei 100 Prozent liegen. Daher ist es beim Kauf von Tabletten und Kapseln immer empfehlenswert, diese von einer renommierten Marke zu beziehen. Alle drei Varianten können in der Regel in einer Apotheke und zum Teil auch in Reformhäusern gekauft werden. Selbstverständlich bieten auch viele Online-Apotheken oder große Versandhäuser diese an. Ein Vergleich der Produkte, sowohl mit Hinblick auf weitere Inhaltsstoffe, den Preis und den Reinheitsgrad, ist vor der Darreichung also empfehlenswert.

 

MSM Pulver oder Kapseln?

MSM wird als loses Pulver oder in Kapseln angeboten. Tendenziell möchten wir eher zu den Kapseln raten. Sie lassen sich leichter dosieren und handhaben. Außerdem sind sie haltbarer. Alles, was in Pulverform gelagert wird, muss sehr sorgfältig gegen Feuchtigkeit geschützt werden. MSM in Pulverform ist jedoch besser zur Verabreichung bei Tieren geeignet. Es lässt sich einfach teelöffelweise unter das Futter mischen. Für Menschen ist die geschmacksneutrale und leicht schluckbare Kapselform aber vorteilhafter.

MSM Kapseln werden meist in der reinen Form angeboten. Da die gemeinsame Aufnahme mit OPC empfohlen wird, bieten viele Hersteller Bundles aus OPC und MSM Kapseln mit einem leichten Preisvorteil an. Kombipräparate, in denen beide Wirkstoffe schon enthalten sind, sind selten aber ebenfalls verfügbar.

Dosierung und Einnahme

MSM versorgt den Körper mit zusätzlichem Schwefel. Schwefelmangel kann sich durch Abbau von Knorpel und daraus bedingten Gelenkbeschwerden äußern. Mit MSM kann man diese Entwicklung verlangsamen, stoppen oder sogar umkehren. Die empfohlene Tagesdosis beträgt 0,5 – 4 Gramm. Es wurden, außer in Laborversuchen, noch praktisch keine negativen Entwicklungen bei einer Überdosierung festgestellt. Als Vorsichtsmaßnahme sollten jedoch Schwangere auf die Einnahme von MSM verzichten, bis wissenschaftlich nachgewiesen wurde, dass auch in diesem Fall MSM ungefährlich ist.

MSM wirkt aber besonders gut, wenn es als Kombi-Präparat eingenommen wird. Viele Hersteller bieten MSM-Präparate an, in denen auch andere Wirkstoffe enthalten sind, wie beispielsweise:

  • Glucosamin HCI
  • OPC
  • Chondroitin
  • Vitamin C
  • Collagen

Die Kombipräparate werden in genau aufeinander abgestimmten Dosierungen verpackt. Es ist jedoch sehr wichtig, die genaue Zusammensetzung und vor allem den Gehalt an MSM zu beachten. Dieser schwankt je nach Produkt und Hersteller erheblich. Die Bandbreite reicht von 0,1 – 1,6 Gramm reines MSM pro Kapsel.

 

Dosierung

Für Erwachsene wird eine tägliche Aufnahme von 0,5 – 4 Gramm empfohlen. Wie in der Studie nachgewiesen wurde, wäre selbst eine Aufnahme von 50 Gramm pro Tag ungefährlich. Jedoch geht man davon aus, dass überschüssiger Schwefel vom Darm wieder ausgeschieden wird. Deshalb ist ein „Viel hilft viel“ Ansatz bei der Einnahme von MSM nicht besonders zielführend und kostet eigentlich nur Geld.

MSM kaufen

Achtung: Den wichtigsten Tipp, den wir Ihnen geben können ist, MSM niemals mit MMS zu verwechseln!

MMS ist ein Reinigungsmittel, das auch als „Chlorbleiche“ bekannt ist. Der Trend es als „Detox“ Produkt oder zur Darmreinigung zu verwenden ist mehr als verstörend. Um es ganz klar auf den Punkt zu bringen: Wenn Sie MMS einnehmen oder sich einen Einlauf damit machen, fügen Sie Ihrer Gesundheit schwersten Schaden zu. Wer andere damit „behandelt“ begeht eine Körperverletzung, die mit Gefängnis bestraft wird. Mit den Methylsulfonylmethane hat MMS überhaupt nichts zu tun!

MSM ist kein Naturheilmittel sondern eine künstlich hergestellte Chemikalie. Sie dient dazu, dem Körper auf schonende Weise Schwefel zukommen zu lassen. Reiner Schwefel ist für Menschen nicht konsumierbar, darum muss es in dieser gebundenen, entschärften Form verabreicht werden.
Hier können wir Ihnen nur den Tipp geben: Achten Sie auf „Made in Germany“. Mit einem deutschen Markenerzeugnis haben Sie die Garantie, dass Sie ausschließlich das bekommen, was Sie haben möchten.
MSM sollte als reines Produkt konsumiert werden. Mischprodukte, bei denen MSM mit anderen Inhaltsstoffen gestreckt wird, haben meist nicht die gewünschte Wirksamkeit.
Gute Bezugsquellen für MSM sind Reformhäuser und Apotheken. Im Internet können die Online-Shops „Kräuterland.de“ und „Vitaminexpress.org“ empfehlenswert. Hier finden Sie auch weitere Informationen über Methylsulfonylmethane und DMSO.

 

Auf was sollte ich bei der Verwendung von MSM-Produkten achten?

Beim Kauf von MSM Produkten sollte man auf den Preis schauen. Die Unterschiede sind teils erheblich.

Als Richtpreis kann man folgendes annehmen: MSM Kapseln werden in Flaschen mit 360 Stück Inhalt, also praktisch einem Jahresvorrat, für knapp 25 Euro angeboten. Dieser Preis ist bei allen Herstellern fast identisch und schwankt nur sehr leicht. Es gibt jedoch durchaus Ausreißer: Die MSM Kapseln von „Gloryfeel“ sind besonders preiswert, die Produkte von Robert Franz sind hingegen besonders teuer. Das wird vor allem dann offenkundig, wenn man in die Berechnung auch den Wirkstoffgehalt einbezieht:

Eine Kapsel MSM von „Gloryfeel“ enthält 800 Milligramm – also 0,8 Gramm – reines MSM. Die MSM Kapseln von Robert Franz enthalten nur 500 Milligramm, also ein halbes Gramm. Man kann jetzt mit dem Dreisatz ausrechnen, welches Produkt das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.

Gloryfeel: 18 Euro/365 Kapseln á 800 mg = 16,2 g/Euro

Robert Franz: 25 Euro/360 Kapseln á 500 mg = 7,2 g/Euro

Auch wenn der Unterschied zwischen 18 und 25 Euro auf eine Jahrespackung nicht sehr dramatisch aussieht, rechnet man die Wirkstoffmenge mit ein, ergibt sich ein ganz anderes Bild: Das Produkt von Robert Franz wird damit knapp doppelt so teuer wie das Produkt von Gloryfeel. Dafür lässt sich aber eine Konzentration von 0,5 Gramm pro Kapsel besser dosieren. Zwar kann man in dieser Größenordnung MSM nicht überdosieren. Wer aber sehr präzise mit der Aufnahme dieses Supplements arbeiten will, dem ist die niedrigere Dosierung empfohlen.

 

Magnesiumstearat 

Einige Hersteller einschließlich „Gloryfeel“ werben damit, ihre Produkte ohne „Magnesiumstearat“ herzustellen. Dies ist ein Magnesiumsalz, welches in der Produktion von Süßigkeiten und Tabletten verwendet wird. Theoretisch kann Magnesiumstearat einige negative Auswirkungen haben. Dazu zählen

  • Begünstigung der Bildung von Blasensteinen
  • Schwächung des Immunsystems
  • Verschlechterung der Aufnahme von Nährstoffen und Vitalstoffen

Auf der anderen Seite hat man beobachtet, dass der Körper das Magnesiumstearat in seine Bestandteile Magnesium und Stearin aufspaltet. Das Magnesium ist seinerseits wiederum ein wichtiges Spurenelement. Der Körper braucht es für die Reizleitung und Kommunikation zwischen Muskeln und Nerven. Die in den Tabletten und Kapseln enthaltenen Mengen von Magnesiumstearat sind jedoch so gering, dass sie praktisch keinen Effekt haben können. Dennoch, wer sensibel auf Magnesiumstearat reagiert und es aus seiner Ernährung verbannen möchte, dem stehen mit den meisten Produkten von „Gloryfeel“ genügend Alternativen zur Auswahl. Allerdings gilt es hier genau hinzusehen: Die 60er Packungen MSM haben auch bei „Gloryfeel“ Magnesiumstearat in der Kapselhülle. Erst die 100er bis 360er Packungen sind frei von diesem Zusatzstoff.

 

Vegan oder nicht vegan

Veganer sollten bei der Auswahl ihres MSM-Präparats auf eben diesen Hinweis achten. Fehlt dieser, können sowohl MSM, weitere Supplements oder die Kapselhüllen mit tierischen Bestandteilen hergestellt worden sein. Vor allem das OPC wird häufig noch aus den Schalen von Krebstieren gewonnen. Wenn Kombi-Präparate mit Glucosaminen genommen werden, sollte auch hier ein „Vegan“ Hinweis vorhanden sein. Ansonsten kann man davon ausgehen, dass das Glucosamin aus der Grünlippmuschel gewonnen wurde. Wer als Veganer auch bei seinen Nahrungsmittelergänzungen seiner Philosophie treu bleiben möchte, der sollte bei den Produkten auf den Hinweis „Vegan“ achten. Auch hier hat „Gloryfeel“ einige interessante Produkte im Angebot, die auch diesem Wunsch entsprechen.

MSM Erfahrungen

Die Schulmedizin stemmt sich noch mit aller Kraft dagegen, der Einnahme von MSM irgendeine Sinnhaftigkeit zuzugestehen. Man nehme genügend Schwefel mit der täglichen Nahrung auf, ist hier die einhellige Meinung. Die aktuelle Studienlage bestätigt oder entkräftet diese Behauptung bislang noch nicht, was aber vor allem an der knappen Menge an aussagekräftigen Studien fehlt. Man kann jedoch sich auf die Aussage einlassen, dass bei Gesunden eine zusätzliche Einnahme von MSM keine spürbare Wirkung zeigt. Es handelt sich bei MSM daher um ein Nahrungsergänzungsmittel, welches bedarfsgerecht eingenommen werden sollte.

Nun sollte man aber mal auch die Anwender von MSM zu Wort kommen und sie von ihren Erfahrungen berichten lassen. Nehmen wir den „Bestseller Nr.1“ auf amazon, dann sind die reinen Zahlen schon beeindruckend. Das Präparat „MSM Kapseln“ von „Natural Elements“ (365 Kapseln zu 700 mg für 18,90 Euro) wurde mit 1.120 Rezensionen bewertet. Bei aller Skepsis: Diese ganzen Rezensionen zu kaufen, kann sich kein Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln leisten. Das ist schon eine sehr beeindruckende Zahl. Noch beeindruckender ist, dass von diesen 1.120 Erfahrungsberichten sagenhafte 89% positiv sind und volle 5 Sterne geben. Bei 4 Sternen sind es noch 7%. Kritikpunkte sind bei den 4-Sterne Bewertern vor allem die Größe der Kapseln. Einige Anwender finden sie etwas zu groß, was das Schlucken erschwert. Mittelprächtige Bewertungen mit drei Sternen gibt es bei diesem Produkt mit einem Prozent. Hier wurden vor allem eine fehlende MHD-Angabe und kaputte Kapseln bemängelt. Doch auch in diesem mittleren Bereich gibt es viele Anwender, die von der Wirkung der MSM Kapseln überzeugt sind. Bei den Zwei-Sterne-Bewertern kamen bereits einige, die eine fehlende Wirkung beklagten. Andere waren verärgert über die Mengenangabe: Die Produktbeschreibung liest sich auf dem ersten Blick so, als wären 1600 Milligramm MSM pro Kapsel enthalten. Tatsächlich sind es aber nur ca. 700 Milligramm, also weniger als die Hälfte. Im Kleingedruckten ist das auch so auf der Packung nachzulesen. Hier würden allerdings auch wir dem Hersteller nahe legen, die Produktkommunikation zu verbessern. Schließlich bleiben noch zwei Prozent, die von dem Produkt überhaupt nicht überzeugt werden konnten. Hier finden sich auch die Anwender wieder, die das MSM nicht vertragen haben. Allerdings muss man hierzu sagen: Ein Nahrungsergänzungsmittel wird in gleich bleibender Qualität hergestellt. Die Anwender sind aber physiognomisch sehr individuell. Dass bestimmte Präparate von den Anwendern unterschiedlich aufgenommen werden können, ist praktisch unvermeidlich.

Angesichts des niedrigen Preises für MSM-Präparate ist unsere Empfehlung, es im Akutfall durchaus einmal auszuprobieren. Die enorme Menge an positiven Bewertungen ist mit Sicherheit nicht aus der Luft gegriffen. An diesen positiven Wirkungen mit so wenig Einsatz zu profitieren, dessen sollte sich niemand verwehren.

Robert Franz

Der Alternativmediziner und Nahrungsergänzungsmittel-Guru Robert Franz hat natürlich auch eine eigene MSM-Produktlinie im Programm. Das putzige Tier mit dem beeindruckenden Gebiss auf den Verpackungen ist ein „Vielfraß“ oder „Goffer“. Was der amerikanische Dachs mit MSM zu tun hat, wird wohl ein Geheimnis von Robert Franz bleiben. Die „Original MSM Kapseln von Robert Franz“ kosten in der 360 Stück Packung bei 500 mg pro Kapsel  ca. 25 Euro. Preislich ist schon sehr selbstbewusst. Es gibt zahlreiche Präparate, die mindestens 10 Euro preiswerter sind und die gleiche Leistung bieten. Der Kritikspiegel ist bei dem Produkt von Robert Franz auch nicht annähernd so positiv, wie bei dem Produkt von „Natural Elements“. Es sind fast 10% die eine recht negative Meinung zu dem Produkt haben. Vor allem wird der teure Preis bemängelt. Uns ist jedoch aufgefallen, dass Robert Franz seine Produkte anscheinend aus China bezieht und keine eigenen Qualitätskontrollen durchführt. Entsprechend sind seine Kapseln auch schon bei Produkttests durch einen erhöhten Schadstoffgehalt aufgefallen. Hier müssen wir sagen, dass das so nicht in Ordnung ist. Als Markenprodukt muss man schon etwas bieten, um dem Markenwert auch rechtfertigen zu können. „Made in Germany“ und eigene Qualitätsprüfungen sollten bei diesem Preis-Leistungs-Verhältnis schon drin sein.

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Autor

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Herbert Havera ist Autor und beschäftigt sich schon seit mehreren Jahren mit der Thematik Ernährung/ Gesundheit. In seiner Recherche sind mehrere Stunden an Arbeit geflossen bzw. stehen wir generell im engen Kontakt mit Forschungseinrichtungen, Mediziner und Anwendern. Dank der wertvollen Informationen aus unserem Netzwerk, sind wir in der Lage stets fundierte Informationen rund um Heilmittel bieten, die uns die Natur freiwillig anbietet. Der enorme Vorteil von Naturheilmitteln ist, dass sie meistens frei von Nebenwirkungen sind. Dennoch dürfen sie nicht hemmungslos konsumiert werden. Wir klären Sie darüber auf, welche Tagesdosis unbedenklich, ideal und nicht mehr gesund ist. Denn wie Paracelsus schon sagte: „Nichts ist Gift, alles ist Gift – alleine die Dosis macht das Gift“.  Wir bieten Ihnen Informationen stets nach einer fundierten Recherche. Wir forschen intensiv nach den neuesten Studien, in denen sich die Naturheilmittel unter strengen Tests bewähren mussten. Und wo sich ein angepriesenes Mittel nachweislich als Mummenschanz und Quacksalberei entpuppt hat, lassen wir Sie das ebenfalls wissen. 

Quellenangabe

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