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CBD Tropfen – Wirkung, Erfahrungen, Hund | Wo kaufen?

Das Interesse an CBD Tropfen und dem darin enthaltenen Wirkstoff Cannabidiol nimmt seit Jahren rasant zu. Der kurz CBD genannte Wirkstoff zählt zur Gruppe der Cannabinoide und wird aus der Cannabispflanze gewonnen. Im Gegensatz zu anderen Cannabinoiden wie Tetrahydrocannabinol (kurz: THC) besitzt er jedoch keine psychoaktive Wirkung. Einen regelrechten Hype erleben die Tropfen in letzter Zeit, weil ihnen eine Reihe positiver Wirkungen auf die menschliche und tierische Gesundheit nachgesagt werden. Noch besteht hier allerdings intensiver Forschungsbedarf, da längst nicht alle der angenommenen Wirkungen von CBD Tropfen durch Studien untermauert sind.

Grund zur Hoffnung geben jedoch Erfahrungsberichte und wissenschaftliche Untersuchungen, in denen positive Effekte von CBD in Tropfenform auf verschiedene Beschwerden dokumentiert werden konnten. Lesen Sie unter anderem, welche seriösen Studien zu Cannabidiol bis dato vorliegen, ob Kauf und Konsum in Ihrem Land legal sind und wie Sie die Tropfen sicher anwenden.

CBD Öl ist in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich. Unter anderem als Kapsel, E-Liquid zum Verdampfen, Salbe oder Wachs. Zu den beliebtesten Produkten gehören CBD Tropfen. Sie lassen sich einfach anwenden und dosieren – sowohl zuhause als auch unterwegs.

CBD Tropfen kaufen

Vor bzw. bei dem Kauf von CBD Tropfen sollten Sie bestimmte Dinge beachten, um ein hochwertiges und sicheres Produkt zu erhalten. Dabei geht es zuerst um die Frage der Legalität.

 

Legal?

In der Cannabispflanze sind über 113 Cannabinoide enthalten. Die beiden bekanntesten Vertreter sind Cannabidiol (CBD) und Tetrahydrocannabinol (THC). Bis auf ihre Herkunft haben die beiden Wirkstoffe jedoch kaum Gemeinsamkeiten. Denn während THC eine psychoaktive Wirkung hat, die für die durch Cannabis erzeugten Rauschzustände verantwortlich ist, zeigt Cannabidiol diese berauschende Wirkung nicht. Das liegt an dem unterschiedlichen Bindungsverhalten der beiden Wirkstoffe an den Rezeptoren im Endocannabinoid-System (ECS). THC bindet hier direkt an die Rezeptoren, CBD stimuliert sie dagegen nur indirekt.

Auch in ihren Nebenwirkungen gibt es große Unterschiede: THC kann massive (paranoide) Angstzustände hervorrufen. Von CBD sind dagegen bislang keine Nebenwirkungen dieser Art bekannt. CBD Tropfen enthalten „nur“ den Wirkstoff Cannabidiol, der keinerlei berauschende Wirkung auf den menschlichen oder tierischen Organismus hat. Für eine solche Wirkung ist der Wirkstoff (THC) verantwortlich, der in anderen, meist nicht auf legalem Weg zu erwerbenden Cannabisprodukten enthalten ist. Ohne THC und seine psychoaktive Wirkung sind Produkte aus Cannabis wie CBD Tropfen hierzulande nicht verboten und dürfen legal erworben werden.

 

CBD Tropfen in Schweiz, Österreich, Deutschland, Holland

In Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden (Holland) ist der Verkauf und Kauf von CBD Tropfen legal. Voraussetzung: Die Menge des enthaltenen THC überschreitet nicht die gesetzlich vorgeschriebene Höchstmenge. Hierin unterscheiden sich die genannten Länder: Während der maximal erlaubte THC-Gehalt in CBD Öl in Deutschland bei 0,2 % liegt, ist er in Österreich mit 0,3 % etwas und mit 1,0 % in der Schweiz deutlich höher (Stand: Februar 2020).

Ein bisschen überraschend mag es sein, dass in den im Umgang mit Cannabis vergleichsweise liberalen Niederlanden der gleiche THC-Grenzwert für CBD Öl gilt wie in Deutschland (0,2 %; Stand: Februar 2020). Die Einfuhr von CBD Öl mit diesem THC-Gehalt ist demnach erlaubt. Kontrollieren Sie jedoch den THC-Gehalt von CBD Tropfen, die Sie in Österreich oder der Schweiz gekauft haben. Möglicherweise ist eine Einfuhr dieser Produkte nicht gestattet.

 

Wo kann man CBD Tropfen kaufen?

Sie können CBD Tropfen in Apotheken erwerben, häufig jedoch nur auf Bestellung. Nur wenige Apotheken haben die Tropfen dauerhaft vorrätig. Sie finden sie jedoch teilweise in Drogerien und Reformhäusern, doch nicht alle diese Händler bieten entsprechende Produkte in ihrem Standard-Sortiment an. Es kam auch schon vor, dass einige Drogerieketten wie dm oder Rossmann CBD Tropfen wieder aus ihrem Sortiment genommen haben. Möglicherweise, weil die THC-Konzentration des CBD Öls nicht den gesetzlichen Vorgaben entsprach oder aus reiner Vorsicht. Hierzu haben sich die Unternehmen nicht geäußert. Eine einfache und sehr preisgünstige Möglichkeit, CBD Tropfen zu kaufen, ist der Onlinehandel.

Ein hochwertiges Produkt aus dem Onlinesortiment ist das CBD Öl Hanfosan, das durch sein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt. Es wurde mit einem besonders schonenden Verfahren (Ultraschall-Extraktion) hergestellt und ist in unterschiedlichen Konzentrationen (3 %, 5 %, 10 %, 15 % oder 20 %) erhältlich. Hanfosan enthält das volle Spektrum Cannabinoide, außerdem die natürlichen Terpene der Hanfpflanze sowie Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Selbstverständlich erfolgt die Produktion unter kontrollierten Bedingungen, die gewährleisten, dass der THC-Gehalt der CBD Tropfen unter 0,2 % liegt und damit frei verkäuflich ist.

Hinweis: CBD Tropfen werden in vielen Onlineshops angeboten, doch nicht jeder Händler ist seriös. Achten Sie deshalb vor allem beim Onlinekauf auf Qualitätsmerkmale, Transparenz und glaubwürdige Bewertungen aus zuverlässigen Quellen. Auskunft über die Qualität gibt auch das Prüfzeugnis, das europäische Hersteller von CBD Ölen vorlegen müssen. Auf diesem wird nicht nur die enthaltene THC-Höchstmenge bestätigt, sondern auch bescheinigt, dass das Produkt auf Umweltgifte (wie Pestizide oder Schwermetalle) kontrolliert wurde. Hochwertige Öle weisen bei den entsprechenden Schadstoffen die Angabe „n.n.“ (= nicht nachweisbar) auf.

 

Preisvergleich

Der Preis ist bei Cannabidiol-Präparaten nicht immer ein eindeutiger Hinweis auf die Qualität des Produkts und die Seriosität des Angebots. Dennoch kann ein Preisvergleich angesichts der großen Preisunterschiede sinnvoll sein. So sind CBD Tropfen aus der Apotheke meist deutlich teurer als im Fachhandel, Reformhäusern oder in Drogeriemärkten. In spezialisierten Shops im Internet können Sie ebenfalls Geld sparen – vor allem bei Rabattaktionen oder sonstigen Preisnachlässen, die bis zu 20 % des Normalpreises betragen können. Es lohnt sich also, regelmäßig die aktuellen Preise zu vergleichen. Eine Möglichkeit ist das Abonnement von Newslettern diverser Shops. Auf diese Weise werden Sie automatisch über aktuelle Aktionen informiert und können von niedrigen Preisen profitieren.

Eine weitere Möglichkeit bieten Preisvergleichsportale, die mittlerweile eigene Kategorien für CBD-Tropfen anbieten. Hier können Sie mit einem Klick die Preise von Cannabidiol-Produkten vergleichen und gewünschte Präparate direkt in einem der gelisteten Shops kaufen. Beachten Sie aber, dass hier meist nur bekannte Online-Apotheken gelistet sind und günstigere Shops möglicherweise nicht berücksichtigt werden.

 

Worauf muss man beim Kauf aufpassen?

Es gibt Produkte, die als CBD Öl verkauft werden, jedoch längst nicht die Kriterien erfüllen, die Voraussetzung für diese Bezeichnung sind. Dies gilt insbesondere für Hanföl, welches häufig (versehentlich oder wissentlich) mit CBD Tropfen verwechselt wird. Anders als die Tropfen aus CBD Öl handelt es sich bei Hanföl um ein Produkt aus Hanfsamen, die zwar gut schmecken mögen, jedoch keinerlei gesundheitsfördernde Wirkungen aufweisen. Deshalb eignet sich Hanföl – anders als CBD Tropfen – gut zum Abschmecken von Speisen, jedoch nicht zur Anwendung, um bestimmte Beschwerden zu lindern.

Wichtig: Achten Sie beim Kauf (insbesondere beim Onlinekauf) auf die Seriosität des Anbieters. Für ihn spricht, wenn er das Öl für die Tropfen selbst herstellt oder der Hersteller, von dem er es bezieht, vertrauenswürdig ist. Die Lieferkette sollte transparent und nachvollziehbar sein. Ganz wichtig: CBD Tropfen dürfen nicht als Heilmittel beworben werden – weder auf dem Produkt selbst noch auf der Seite, auf der es angeboten wird. Sie sind nur als Nahrungsergänzungsmittel zugelassen. Heilversprechen aller Art verstoßen gegen das Heilmittelwerbegesetz (HWG) und sind ein Anzeichen für einen unseriösen Anbieter. Möglicherweise handelt es sich hier auch um Produkte minderer Qualität. Anders verhält es sich, wenn der Anbieter auf mögliche Wirkungen von CBD Tropfen verweist und diese mit (möglichst verlinkten) Studien untermauert.

Hochwertige CBD Tropfen zeichnen sich dadurch aus, dass sie keine Konservierungsmittel enthalten und auf Aroma- und Farbstoffe verzichten. Bevorzugen Sie Bio-CBD Tropfen aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Diese zeichnen sich durch eine schonende und nachhaltige Verarbeitung aus. Orientieren Sie sich an dem grünen Bio-Siegel der EU. Ebenfalls oft von guter Qualität sind Produkte aus den Niederlanden, Polen, Tschechien oder Ungarn.

 

Günstig kaufen empfehlenswert?

Grundsätzlich ist es sinnvoll, günstige Produkte zu bevorzugen, um den Geldbeutel zu schonen. Doch wie bei allem hat auch bei Cannabidiol Qualität ihren Preis. Wenn CBD Tropfen dauerhaft zu einem Bruchteil des Preises vergleichbarer Produkte angeboten werden und das Öl noch dazu aus fragwürdiger Quelle stammt, sollten Sie lieber auf einen anderen Anbieter ausweichen. Greifen Sie hier lieber etwas tiefer in die Tasche, um auch tatsächlich ein nachvollziehbar hochwertiges Produkt zu erhalten.

 

Erfahrungen

Die zunehmende Beliebtheit von CBD Tropfen spiegelt sich auch in der Anzahl der Erfahrungsberichte wider, die in Onlineforen und sozialen Netzwerken zu lesen sind. Die überwiegende Mehrheit dieser Berichte ist positiv und beschreibt positive Wirkungen der Tropfen. Besonders häufig ist von einem positiven Effekt bei Schmerzen (wie Migräne oder Menstruationsbeschwerden) oder Schlafproblemen zu lesen. Auch bei Ängsten und akuten Panikattacken sollen die Tropfen Betroffenen helfen. Ob, wie und wie lange eine Wirkung eintritt, ist individuell höchst verschieden, deshalb sind persönliche Erfahrungsberichte sehr hilfreich. Das gilt nicht nur für die Art der Wirkung, sondern auch für den Wirkungseintritt und die Wirkungsdauer. Aber auch das scheint von Fall zu Fall sehr unterschiedlich zu sein, wie die zahlreichen Berichte zeigen.

Tipp: Seien Sie bei Erfahrungsberichten, die auf den Websites von CBD-Onlineshops veröffentlicht sind, skeptisch. Leider handelt es sich nicht immer um reale Erfahrungen von echten Nutzern. Ebenso skeptisch sollten Sie bei Erfahrungsberichten sein, bei denen Nutzer ein bestimmtes Produkt in den Himmel loben. Möglicherweise handelt es sich dabei um versteckte Werbung eines Anbieters. Halten Sie sich deshalb für seriöse Erfahrungen an einschlägige Foren und Gruppen in sozialen Netzwerken.

 

CBD Tropfen Stiftung Warentest

Bislang hat die Stiftung Warentest noch keine CBD-Produkte getestet. Auch ist uns kein Test von einer anderen unabhängigen und anerkannten Verbraucherschutzorganisation bekannt. Die angeblichen Testergebnisse von privaten Internetseiten sind mit Vorsicht zu genießen, nicht selten wiegen hier finanzielle Interessen mehr als die Qualität und Objektivität eines Tests.

Im August 2019 veröffentlichte die Stiftung Warentest jedoch eine Meldung zu CBD-Produkten und verweist auf eine aktuelle Studie des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes Karlsruhe [1]. Diese ergab, dass viele CBD-haltige Nahrungsergänzungsmittel einen zu hohen THC-Gehalt aufwiesen und deshalb als nicht sicher gelten dürfen. Ein THC-Gehalt über dem gesetzlich zulässigen Grenzwert kann Nebenwirkungen wie übermäßige Müdigkeit oder ein eingeschränktes Reaktionsvermögen zur Folge haben. Umso wichtiger ist es, genau auf die THC-Angaben der einzelnen Produkte zu achten und hochwertige Präparate billigen Produkten vorzuziehen.

Anwendung & Wirkung

Wie wirken CBD Tropfen auf menschlichen Körper?

Noch ist nicht endgültig geklärt, welche Wirkungen CBD Tropfen auf den Körper haben. Die bisherigen Forschungsergebnisse deuten jedoch darauf hin, dass CBD sehr unterschiedlich wirken kann. So soll es unter anderem freie Radikale einfangen, um die Zellen zu schützen. CBD soll zudem eine antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung haben und den Serotonin-Stoffwechsel, der unter anderem für das psychische Wohlbefinden verantwortlich ist, positiv beeinflussen. Da Cannabidiol an verschiedenen Rezeptoren des menschlichen Gehirns andocken kann, können sie sehr unterschiedliche Wirkungen hervorrufen.

Durch die Bindung an den sogenannten Serotonin-Rezeptor (5-HT1A-Rezeptor), könnte beispielsweise die beruhigende Wirkung der CBD Tropfen erzeugt werden. Genau an diese Rezeptoren binden nämlich auch die Wirkstoffe, die in manchen Medikamenten gegen Angstzustände und Antidepressiva (MAO-Hemmer, SSRI) enthalten sind. Dagegen sind Vanilloid-Rezeptoren (Typ 1 und 2) an der Schmerzweiterleitung beteiligt. Eine Bindung an sie kann das Schmerzempfinden verringern. Darüber hinaus verstärkt CBD die Wirkung von Adenosin, welches die Blutgefäße weitet und Botenstoffe wie Dopamin und Noradrenalin blockiert.

Da CBD Tropfen so verschiedene Wirkungen haben können, lassen sie sich gegen ganz unterschiedliche Beschwerden einsetzen. Eine Garantie für die gewünschte Wirkung gibt es jedoch nicht. Da die Tropfen allerdings keine Nebenwirkungen hervorrufen, spricht nichts gegen einen Versucht, die Beschwerden mit CBD zu lindern. Lesen Sie im Nachfolgenden, bei welchen Beschwerde- und Krankheitsbildern Cannabidiol erfolgsversprechend ist und bei welchen nicht.

 

Gegen Schmerzen

Cannabinoide wie CBD haben eine schmerzstillende Wirkung. Wie genau diese Wirkung zustande kommt, ist noch nicht abschließend geklärt. Wissenschaftler führen sie auf verschiedene Vorgänge im Endocannabinoidsystem (ECS) des Körpers zurück. Es besteht aus zahlreichen Cannabinoidrezeptoren, die sich überall im Körper befinden und die an verschiedenen Körperfunktionen beteiligt sind. CBD kann diese Rezeptoren indirekt stimulieren. Das führt unter anderem dazu, dass der Körper weniger Anandamid aufnimmt. Hierbei handelt es sich um ein körpereigenes Cannabinoid, das mit der Schmerzregulierung zu tun hat. CBD beeinflusst diese Vorgänge, wodurch Schmerzen schwächer werden können. Eine andere Möglichkeit ist, dass CBD selbst an körpereigenen Endocannabinoid-Rezeptoren bindet und auf diese Weise Schmerzen lindert. Oder es regt die Produktion körpereigener Cannabinoide an, die dann ihrerseits an die CB2-Rezeptoren andocken – so eine weitere Annahme.

Unabhängig von der genauen Wirkweise scheint CBD eine vielversprechende Alternative zu herkömmlichen Schmerzmedikamenten zu sein. Das konnten auch verschiedene Studien aus den vergangenen Jahren zeigen. So zeigte Cannabidiol in einer Untersuchung aus dem Jahr 2016 [2] bei Ratten mit Arthritis positive Effekte. Die Forscher applizierten den Tieren täglich ein in vier Dosen zwischen 0,6 und 62,3 Milligramm CBD angereichertes Gel. Mit dem Ergebnis, dass bei den Ratten mit 6,2 Milligramm ein Rückgang der entzündlichen Prozesse zu beobachten war und die Tiere unter weniger Schmerzen litten. Die Tiere mit der höchsten Dosis (62,3 mg/Tag) zeigten ähnliche Effekte, sodass die Forscher schlussfolgerten, dass 6,2 mg/Tag ausreichen.

Ähnliche positive Effekte konnte eine Studie aus dem Jahr 2006 [3] zeigen, diesmal jedoch bei an rheumatischer Arthritis erkrankten Menschen. Eine Gruppe erhielt das auf Cannabis basierende Medikament Sativex, die andere ein Placebo. Am Ende zeigte sich bei der Sativex-Gruppe eine signifikante Verbesserung der Schmerzen und des Voranschreitens der Erkrankung. Personen mit Arthritis profitieren also möglicherweise von der Anwendung von CBD Tropfen, jedoch sind weitere Studien notwendig, um diese Annahmen zu bestätigen.

Ein weiteres mögliches Einsatzgebiet von CBD Tropfen sind durch Migräne [4] verursachte Schmerzen, an denen schätzungsweise 10 Prozent der Weltbevölkerung leiden. So konnte eine Studie aus dem Jahr 2017 [5] zeigen, dass eine Kombination aus den Wirkstoffen CBD und THC bei Probanden sowohl zu einer Reduzierung der Häufigkeit von Migräneanfällen als auch zu einer Verringerung ihrer Intensität führt.

Von der Anwendung von CBD Öl profitieren können auch Menschen, die unter Fibromyalgie leiden. Eine Studie [6] aus dem Jahr 2011 hat die Wirkung von CBD und THC auf die chronischen Schmerzzustände untersucht. Nach der Anwendung konnten die Probanden, von denen der Großteil Frauen waren, besser schlafen und verspürten eine Verbesserung bei Schmerzen und Steifigkeit.

Auch bei Menstruationsbeschwerden wie Regelschmerzen (Dysmenorrhö) ist ein positiver Effekt von CBD denkbar [7]. Typisch bei Regelschmerzen sind die anhaltenden Unterleibskrämpfe, die häufig von Rückenschmerzen und/oder Kopfschmerzen begleitet werden. Durch den indirekten Einfluss auf die Cannabinoid-Rezeptoren kann CBD diese Beschwerden verringern und darüber hinaus möglicherweise auch andere Symptome des Prämenstruellen Syndroms lindern, wie zum Beispiel Angstgefühle, Gereiztheit oder Stimmungsschwankungen.

Wichtig: Eine Verringerung der Schmerzen bedeutet zunächst nur eine Linderung der Symptome. Es heißt jedoch nicht, dass die Ursache der Schmerzen identifiziert und beseitigt wurde. Genau das ist für einen nachhaltigen Behandlungserfolg jedoch unerlässlich. Eine Anwendung von CBD gegen Schmerzen stellt deshalb immer nur eine Unterstützung der eigentlichen Therapie dar.

 

Krebs

Noch gibt es keine 100%ig wirksame Therapie gegen Krebs, doch die Forschung setzt alle Kräfte daran, dies zu ändern. Dabei untersucht sie zunehmend auch Wirkstoffe, die bislang bei der Therapie von Krebs nicht berücksichtigt wurden, wie zum Beispiel CBD. Tatsächlich gibt es inzwischen einige Studien, die darauf hindeuten, dass der Wirkstoff gegen bestimmte Krebsarten wirken könnte.

So zum Beispiel gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs. In einem Review aus dem Jahr 2019 [8] nahmen die Forscher verschiedene Studien unter die Lupe und fanden dabei Hinweise darauf, dass Cannabinoide wie Cannabidiol und THC das infiltrative Tumorwachstum sowie das Wachstum eines Pankreaskarzinoms insgesamt bremsen können.

Eine weitere Studie aus dem Jahr 2019 beschäftigte sich mit der Wirkung von Cannabidiol bei einem bösartigen Hirntumor (Glioblastom). Hier zeigte sich, dass die Gabe von CBD die Zellen des Glioblastoms empfänglicher für die Bestrahlung machte und die bösartigen Krebszellen vermehrt zum Zelltod animierte [9].

Weitere Studien zeigten hoffnungsvolle Resultate bei der Behandlung von Brustkrebs [10], Lungenkrebs [11, 12] und Mundschleimhauttumoren [13]. Allerdings handelt es sich hier lediglich um erste Forschungsergebnisse und keine gesicherten Erkenntnisse. Daraus abzuleiten, dass CBD Krebs heilen kann, ist nicht seriös. Bis zu einer solchen Aussage sind noch viele Untersuchungen nötig. Sollte sich die Annahme bestätigt, dauert es noch Jahre, bis entsprechende Medikamente mit diesem Wirkstoff auf dem Markt wären. Nichtsdestotrotz machen die ersten Befunde Hoffnung und auch andere Wirkungen der CBD Tropfen können in der Krebsbehandlung von Nutzen sein.

Insbesondere während der Chemotherapie können Patienten von der angstlösenden, beruhigenden, schmerzlindernden und entzündungshemmenden Wirkung der Tropfen profitieren. Manche Patienten berichten von einer stimmungsaufhellenden Wirkung, die sie in dieser schweren Zeit als sehr positiv empfunden haben.

Allerdings sollten Krebspatienten CBD Tropfen immer nur nach ärztlicher Absprache einnehmen. Der Wirkstoff hat nämlich noch eine Eigenschaft, die bei einer Krebserkrankung nicht erwünscht ist: Er zügelt den Appetit. Viele Tumorpatienten leiden ohnehin an Appetitverlust und essen (zu) wenig. CBD könnte dies noch verstärken und zu einem Gewichtsverlust führen, was den Krankheitsverlauf und die Heilung negativ beeinflussen könnte.

Wichtig: CBD Tropfen sind kein Ersatz für eine schulmedizinische Krebsbehandlung! Sie können lediglich als Ergänzung dienen und die Behandlung positiv unterstützen.

 

Arthrose, Arthritis und Rheuma

Zwar können CBD Tropfen den Abbau des Knorpelgewebes nicht aufhalten, aber möglicherweise durch ihre entzündungshemmenden Eigenschaften die Beschwerden bei einer Arthrose (oder ihrer Vorstufe, der Arthritis) lindern. Dies gilt insbesondere für die Schmerzen, unter die die Patienten leiden.

Einige Patienten mit rheumatischer Arthritis berichten eine deutliche Besserung ihrer Symptome nach der Einnahme von CBD Tropfen. Diese subjektiven Berichte werden durch wissenschaftliche Untersuchungen gestützt, die zeigen konnten, dass sich die Schmerzen von Rheuma-Patienten in Ruhe und bei Bewegung, aber auch ihre Schlafqualität signifikant verbesserten [14].

Die positive Wirkung von CBD-Tropfen bei rheumatoider Arthritis kann auf verschiedene Eigenschaften von CBD zurückführen: Zum einen interagiert der Wirkstoff mit CB1- und CB2-Rezeptoren und trägt so zur Schmerzlinderung und Entzündungshemmung bei. Letzteres könnte dazu beitragen, das Fortschreiten der entzündlichen Erkrankung zu verlangsamen oder gar zu stoppen. Auch bestimmte entzündungsbedingte Symptome wie Fieber oder anhaltende Müdigkeit könnte CBD lindern. CB2-Rezeptoren sind darüber hinaus wichtig für die Funktionen des Immunsystems. Diese sind bei rheumatoider Arthritis gestört. Es ist möglich, dass CBD diese Funktionen wieder normalisieren kann.

Achtung: CBD-Tropfen verursachen in der Regel keine Nebenwirkungen. Wenn Sie jedoch Medikamente zur Behandlung von Rheuma oder rheumatoider Arthritis einnehmen, können unerwünschte Nebenwirkungen auftreten, darunter Übelkeit, Durchfall, starke Müdigkeit oder Änderung des Appetits. Sprechen Sie deshalb unbedingt vor der Einnahme mit Ihrem Arzt.

 

Multiple Sklerose

Etwa 250.000 Menschen sind allein in Deutschland an MS (Multiple Sklerose) erkrankt. Die in Schüben verlaufende Erkrankung ist zwar nicht unmittelbar tödlich, geht für Betroffene jedoch mit zunehmenden körperlichen Einschränkungen einher. Eine Heilung gibt es nicht, wohl aber neue Medikamente, die die Symptome lindern und das Fortschreiten der Erkrankungen verlangsamen können. Auch CBD ist Teil der MS-Forschung und zeigte in ersten Untersuchungen bereits hoffnungsvolle Ergebnisse.

Im Tierversuch zeigten Mäuse mit Multipler Sklerose, die über einen Zeitraum von mehreren Tagen CBD erhielten, eine Verlangsamung der Nervenzellschädigungen und der entzündlichen Prozesse, was mit einem verbesserten Allgemeinzustand und einer besseren Bewegungsfähigkeit einhergeht [15]. Daraus lassen sich zwar noch keine Fakten für Menschen ableiten, doch diese ersten Anhaltspunkte sind vielversprechend. Ebenso die Befunde einer Studie aus dem Jahr 2013, in der die typischen Symptome einer MS-Erkrankung wie Schmerzen, spastische Lähmungen, Inkontinenz und Depressionen durch CBD verringert werden konnten [16].

Es ist jedoch anzumerken, dass Studien zu MS und CBD bislang nur Cannabisprodukte untersuchten, die entweder nur THC oder sowohl CBD als auch THC enthielten [17]. Ein Rückschluss auf potenzielle Wirkungen von CBD auf MS-Symptomatik ist deshalb nicht ohne Weiteres möglich. Hier besteht noch großer Forschungsbedarf – insbesondere mit reinen CBD-Präparaten.

 

Parkinson

Ein typisches Symptom bzw. eine Folge der medikamentösen Behandlung bei Parkinson ist das unkontrollierte Zittern. CBD kann diese Muskelbewegungen möglicherweise lindern [18]. Auch gibt es Hinweise darauf, dass die Psychosen bei Parkinson-Patienten unter CBD abgeschwächt sind [19].

Darüber hinaus gibt es noch weitere Symptome der Parkinson-Krankheit, die sich durch CBD lindern lassen, wie zum Beispiel allgemeine Schmerzen, Schlafstörungen oder Entzündungen. Eine Linderung dieser Beschwerden kann die Lebensqualität der Betroffenen bereits erheblich verbessern. In einer Doppelblindstudie mit Parkinson-Patienten ohne Demenz oder andere psychiatrische Erkrankungen berichtete die Gruppe, die CBD erhielt, ein höheres subjektives Wohlbefinden und mehr Lebensqualität als die vergleichbare Placebogruppe [20].

Übrigens: Im Tierversuch zeigte sich, dass CBD möglicherweise eine vorbeugende Wirkung auf Parkinson hat [21]. Dieser Effekt konnte in Humanstudien bislang nicht bestätigt werden, was aber auch daran liegen kann, dass die Parkinson-Diagnose meist in einem recht späten Erkrankungsstadium gestellt wird. Für die Untersuchung eines präventiven Effekts müsste die Erkrankung deutlich früher erkannt werden.

 

Epilepsie

Es gibt Studien, die eine positive Wirkung von CBD auf Epilepsie zeigen. Hierzu gehört auch eine bekannte Studie aus Israel aus dem Jahr 2014. Sie untersuchte Kinder und Jugendliche mit Epilepsie, bei denen eine herkömmliche Behandlung nicht den gewünschten Erfolg erzielt hatte. Die Teilnehmer nahmen über mehrere Monate hinweg regelmäßig CBD ein. Es zeigte sich, dass nicht nur die Anzahl der epileptischen Anfälle sank. Auch beobachteten die Wissenschaftler eine Verbesserung des Schlafverhaltens, der Aufmerksamkeit und der sprachlichen und motorischen Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen [22].

Bluthochdruck

Bluthochdruck (medizinisch: Hypertonie) ist die Volkskrankheit Nummer Eins. Allein in Deutschland sind Schätzungen zufolge zwischen 20 und 30 Millionen Menschen betroffen. Unerkannt und unbehandelt kann Bluthochdruck zu einer Reihe von lebensbedrohlichen Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall führen. Neben einer ungesunden Ernährung sind das Alter und Stress der Hauptauslöser für Hypertonie. Die Behandlung von Bluthochdruck umfasst typischerweise das Reduzieren auslösender Faktoren wie Übergewicht und die Einnahme von blutdrucksenkenden Medikamenten. Es gibt jedoch Hinweise, dass Endocannabinoide, die an CB1-Rezeptoren wirken, ebenfalls eine blutdrucksenkende Wirkung haben.

 

Das zeigten bereits Versuche im Jahr 2004, die an Ratten [23] durchgeführt wurden. Auch wenn sich diese Ergebnisse nicht direkt auf den Menschen übertragen lassen, können sie wertvolle Hinweise zur Wirkung von Cannabinoiden auf das Herz-Kreislauf-System liefern, die in Zukunft untersucht werden sollten. Und tatsächlich zeigt eine neuere Studie aus dem Jahr 2017, dass die akute Verabreichung von CBD den menschlichen Blutdruck – sowohl im Ruhezustand als auch in Situationen, in denen die Probanden durch Kälte gestresst wurden [24]. Um herauszufinden, ob sich CBD für die Behandlung von Bluthochdruck eignet, sind allerdings noch weitere Untersuchungen erforderlich.

 

ADHS

Um eine Aussage zu der Wirkung von CBD bei ADHS machen zu können, gibt es bislang noch nicht genügend Studien. Da ADHS mit Aufmerksamkeits- und anderen funktionellen Störungen sowie Impulsverlusten assoziiert ist, liegt die Vermutung nahe, dass sich Cannabiskonsum positiv auf diese Beschwerden auswirkt.

Von den wenigen Untersuchungen, die zu ADHS und Cannabis durchgeführt wurden, fokussieren die meisten eher auf den Zusammenhang zwischen der Erkrankung und Cannabiskonsum (z. B. [25]) und weniger auf die mögliche symptomlindernde Wirkung. Zu dem letztgenannten Punkt gibt es allerdings auch schon erste Untersuchungen. Allerdings betrachten die meisten Studien die Wirkung von Cannabis als Ganzes und weniger von CBD als isolierten Wirkstoff.  So zeigte eine Studie mit 30 erwachsenen ADHS-Patienten eine positive Wirkung von Cannabis auf die Gesamtsymptomatik sowie spezifische Verbesserungen ihrer Schlafqualität, Konzentrationsfähigkeit und Impulsivität [26].

Hier besteht noch erheblicher Forschungsbedarf, denn die Wirkweise von CBD bei ADHS-Patienten ist noch weitgehend ungeklärt. Die bisherigen Studien legen nahe, dass Cannabinoide bei ADHS-Patienten anders wirken als bei gesunden Personen. Das deutet darauf hin, dass das Cannabinoidrezeptorsystem an der Entstehung der Erkrankung beteiligt ist. Für konkretere Aussagen fehlen allerdings noch wissenschaftliche Belege.

 

Psyche

Zusätzlich zur normalen Medikation eingenommenes CBD scheint die Symptomatik und die kognitive Leistungsfähigkeit von Schizophrenie-Patienten zu verbessern. Das ergab eine Studie, bei der eine Gruppe Schizophrenie-Patienten CBD und eine Kontrollgruppe Placebo erhielt. Die CBD-Gruppe wies nach einer sechswöchigen Behandlung weniger psychotische Symptome auf und bewertete ihr Wohlbefinden besser als die Placebo-Gruppe [27]. Außerdem verursacht CBD weniger Nebenwirkungen als herkömmliche Antipsychotika [28] und ist deshalb eine interessante Alternative, zu der noch mehr geforscht werden muss.

 

Depression

Weltweit leiden etwa 350 Millionen Menschen an Depressionen, die – wie alle psychischen Störungen – unterschiedlich stark ausgeprägt sein können. Die Auslöser sind unterschiedlich und reichen von genetischer Veranlagung bis hin zu einschneidenden emotionalen Erlebnissen. Die meisten Erkrankten werden mit Antidepressiva behandelt. Die chemischen Psychopharmaka brauchen jedoch Zeit, bis sie ihre volle Wirkung entfalten und gehen bei vielen Patienten mit schweren Nebenwirkungen wie Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen oder sexuelle Funktionsstörungen einher.

CBD könnte einigen Studien zufolge eine gut verträgliche Alternative zu den Medikamenten darstellen und damit andere Therapiemaßnahmen sinnvoll ergänzen. Grund zur Hoffnung gibt zum Beispiel eine Tierstudie aus 2019, bei der die Forscher feststellten, dass die Gabe von Cannabidiol eine schnell einsetzende und nachhaltige Wirkung wie ein Antidepressivum erzeugt [29].

Eine weitere Studie an Tieren [30] konnte ebenfalls eine für die Behandlung von Depressionen interessante Wirkung von Cannabidiol zeigen. So führte die Gabe von CBD zu einer Erhöhung der Erregungsübertragung zwischen Nervenzellen – einen solchen Effekt haben auch Antidepressiva.

Auch wenn vieles darauf hindeutet, dass Cannabidiol positive Effekte bei Depressionen erzielt, sollten Sie Ihre bisherige Medikation keinesfalls durch CBD Tropfen ersetzen. Noch ist unklar, ob CBD das Potenzial hat, herkömmliche Antidepressiva dauerhaft zu ersetzen. Hier sind weitere Studien notwendig. Vorsichtig sollten Sie sein, wenn Sie CBD Öl und Antidepressiva gleichzeitig anwenden möchten, da Cannabidiol die Wirkung der Medikamente verstärken kann. Fragen Sie am besten Ihren Arzt, ob eine Ergänzung Ihrer Medikation durch CBD Tropfen sinnvoll ist.

 

Gegen Angststörungen und Panikattacken

Cannabidiol scheint nach aktuellen Forschungsergebnissen eine angstlösende Wirkung zu haben. Diese ist sowohl bei alltäglichen Ängsten und allgemeiner Nervosität zu beobachten als auch bei Angststörungen und Panikattacken sowie Posttraumatischen Belastungsstörungen [31].

Auch wenn die genauen Wirkmechanismen von CBD an den CB1-Rezeptoren im Gehirn noch nicht bekannt sind, scheinen diese die Serotoninsignale zu verändern. Der Neurotransmitter Serotonin spielt eine wichtige Rolle für psychische Gesundheit. Viele Menschen mit Depressionen haben beispielsweise einen auffallend niedrigen Serotoninspiegel. Dieser ist auch bei Menschen mit Angstzuständen zu beobachten. Die übliche Behandlung in diesen Fällen besteht in einer Erhöhung des Serotoninspiegels. Dies geschieht in der Regel über sogenannte selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI), die ärztlich verordnet werden müssen und teilweise heftige Nebenwirkungen hervorrufen können.

CBD könnte eine nebenwirkungsarme Alternative darstellen. Zumindest weisen mehrere Studien auf den potenziellen Nutzen von CBD bei Angstzuständen hin. So konnte das Nationale Institut für Drogenmissbrauch der USA in einer Tierstudie zeigen, dass CBD den Stress bei Ratten mit generalisierter Angststörung reduziert. Die Versuchstiere zeigten mit CBD ein weniger ängstliches Verhalten und wiesen auch eine nicht mehr so stark erhöhte Herzfrequenz auf, was sonst als physiologisches Angstsymptom zu werten ist [32]. Positive Effekte zeigten sich auch in Humanstudien. Bei einer Studie erhielte Patienten mit einer sozialen Angststörung 400 mg CBD oder ein Placebo. Die CBD-Gruppe zeigte im Vergleich zur Placebo-Gruppe insgesamt ein reduziertes Angstniveau [33].

Auch bei Posttraumatischer Belastungsstörung sind die Ergebnisse der bisherigen Studien vielversprechend [34]. Demnach kann CBD sowohl die Auslöschung aversiver Erinnerungen löschen als auch deren Rückverfestigung blockieren. Wissenschaftler nehmen an, dass diese Wirkung direkt mit dem Einfluss von CBD auf das Endocannabinoidsystem zurückzuführen ist. Dieses ist nämlich auch an der Verarbeitung emotionaler Gedächtnisinhalte beteiligt, die bei einer posttraumatischen Belastungsstörung von zentraler Bedeutung sind.

 

Schlafstörungen

Schlafstörungen beeinträchtigen die Lebensqualität erheblich und führen unbehandelt zu zahlreichen Folgeerkrankungen. Zudem erhöhen sie durch die verstärkte Tagesmüdigkeit das Unfallrisiko. Die Ursachen für schlechten Nachtschlaf sind unterschiedlich. Sie reichen vom zu hohen Koffeinkonsum am Abend über psychische Störungen wie Ängste und Depressionen bis hin zu chronischen Schmerzen, die das Ein- und Durchschlafen erschweren.

Bei der Behandlung von Schlafstörungen kommen häufig herkömmliche Schlafmittel zum Einsatz. Diese bergen jedoch die Gefahr, dass sie zu lange wirken und bei dauerhafter Einnahme abhängig machen. Aufgrund ihrer beruhigenden und entspannenden Wirkung stellen CBD Tropfen eine nebenwirkungsfreie Alternative dar, die das Ein- und Durchschlafen verbessern kann. Die positive Wirkung auf den Schlaf belegen auch eine Reihe von Studien.

So zum Beispiel eine Untersuchung aus dem Jahr 2019, bei der 72 Probanden, von denen 47 unter Angstzuständen und 25 unter Schlafstörungen litten, täglich 25 mg CBD in Kapselform einnahmen. Am Ende des Testzeitraums berichteten rund 80 % der unter Angst und 67 % der unter schlechtem Nachtschlaf leidenden Probanden von einer deutlichen Verbesserung [35].

Einen Effekt scheinen CBD Tropfen auch bei Patienten mit einer REM-Schlaf-Verhaltensstörung (kurz: RBD, Abkürzung für engl. „rapid eye movement sleep behaviour disorder“) zu haben. Sie zählt zu den etwa 80 bekannten Schlafstörungen und betrifft unter anderem an Parkinson erkrankte Menschen. In einer Studie aus dem Jahr 2014 stellten die Forscher fest, dass die Gabe von CBD zu einer Reduktion der unerwünschten RBD-Ereignisse führte [36]. Anzumerken ist jedoch, dass an der Untersuchung nur eine kleine Gruppe von vier Patienten teilnahm.

Schlafstörungen gehen häufig mit Schlaftrunkenheit einher. Sie führt unter anderem dazu, dass psychomotorischen Prozesse verlangsamt ablaufen. CBD scheint in diesem Fall zu helfen, wie eine Studie aus dem Jahr 2014 nahelegt. Hier untersuchten die Forscher, wie Cannabidiol das Wachsein fördert – mit positiven Ergebnissen [37]. Unklar ist jedoch, auf welche Weise CBD diese im Falle von Schlafstörungen positive Wirkung entfaltet. Hier ist weitere Forschung nötig.

 

Haut

Eine glatte und makellose Haut gilt als Schönheitsideal. Verschiedene Erkrankungen und Allergien können das Hautbild jedoch negativ beeinflussen, was bei Betroffenen nicht selten zu psychischen Problemen führt. Die Behandlung von Hautbeschwerden erfolgt meist über Medikamente und Salben, die nicht selten zu einer Reihe von Nebenwirkungen führen. Einige Studien liefern nun Hinweise darauf, dass CBD Tropfen bei Hauterkrankungen wie Akne [38], Neurodermitis [39] und allergischen Erkrankungen [40] positive Effekte zeigen. Diese sind möglicherweise auf die entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung der Inhaltsstoffe zurückzuführen.

 

CBD Tropfen für Hunde, Katze & Pferd

Auch bei Tieren entfalten CBD Tropfen ihre positive Wirkung. Bei Hunden sollen die Inhaltsstoffe nach Beobachtung von Besitzern unter anderem zu einem schöneren Fell beitragen und diverse Beschwerden lindern. Einige davon konnten bereits durch wissenschaftliche Untersuchungen belegt werden. So beschäftigte sich eine Studie mit degenerativer Osteoarthrose. Dabei handelt es sich um eine schmerzhafte Gelenkerkrankung, die mit Entzündungen einhergeht und die Hunde zunehmend immobilisiert. In der Placebo-kontrollierten Untersuchung aus dem Jahr 2018 verabreichten die Forscher ihre tierischen Probanden alle 12 Stunden zwei Milligramm eines mit CBD angereicherten Öls. Mit einem deutlichen Ergebnis: 80 Prozent der Hunde zeigten am Ende mehr Aktivität und verminderte Schmerzsymptome [41].

Darüber hinaus scheinen CBD Tropfen bei der Behandlung von Hunden mit Epilepsie positive Effekte zu erzielen. Im Rahmen einer Placebo-kontrollierten Studie aus dem Jahr 2019 erhielt eine Gruppe mit 12 Hunden über 12 Wochen alle 12 Stunden 2,5 Milligramm CBD Öl pro Kilogramm Körpergewicht. Am Ende zeigte sich bei der Hälfte der Teilnehmer eine signifikante Reduktion der epileptischen Anfälle [42]. Allerdings war diese in identischer Größenordnung auch in der Placebo-Gruppe zu beobachten, weshalb die Forscher weitere Untersuchungen empfehlen. Hundebesitzer und Tierärzte berichten zudem von guten Erfahrungen mit CBD Tropfen als Beruhigungsmittel in belastenden Situationen (zum Beispiel Silvester).

Was Katzen betrifft, gibt es bislang keine Untersuchungen, die sich mit der Wirkung und Sicherheit von CBD Tropfen beschäftigen. Es gibt jedoch Hinweise, dass Cannabidiol wie bei Menschen und Hunden positive Effekte auf die Verdauung zeigt und die Beschwerden von Arthrose lindert. Darüber hinaus berichten Katzenbesitzer von positiven Wirkungen bei der Gabe von CBD Tropfen bei Angst, Übelkeit, dem Felinen Hyperästhesie-Syndrom, Diabetes und Krebs. Da die langfristige Wirkung von CBD auf den Organismus von Katzen unklar ist, ist es ratsam, vor der Behandlung mit den Tropfen einen Tierarzt zu konsultieren.

Ob und wie CBD Tropfen Pferden helfen, ist noch nicht geklärt. Die Studienlage ist hier ebenfalls dünn. Nur einige Untersuchungen von Herstellern, die CBD-haltige Nahrungsergänzungsmittel für Pferde herstellen, sind verfügbar. Diese deuten an, dass CBD bei Pferden entzündungshemmend, stimmungsaufhellend und angstlösend wirkt. Weitere Studien zur genauen Wirkung und Sicherheit sind aber erforderlich, um zuverlässige Aussagen treffen zu können.

Nebenwirkungen

Sind CBD Tropfen gefährlich?

Bislang sind – auch der Weltgesundheitsorganisation (WHO) – keine Nebenwirkungen von CBD Tropfen bekannt. Da die Tropfen aus Öl bestehen, kann es bei einer Überdosierung zu Übelkeit kommen. Eine zu hohe Dosierung von Cannabidiol kann außerdem zu starker Müdigkeit führen und das Reaktionsvermögen beeinträchtigen kann. In diesem Fall ist von der Bedienung von Maschinen oder dem Führen eines Fahrzeugs abzuraten. Weitere mögliche Nebenwirkungen sind Benommenheit und ein starker Abfall des Blutdrucks, der zu Problemen führen könnte.

Wichtig: Dass richtig dosierte CBD Tropfen nur sehr selten Nebenwirkungen hervorrufen, bedeutet jedoch nicht, dass sie ein Placebo sind. Dagegen sprechen auch die zahlreichen Studien, die bereits gezeigt haben, dass der bei CBD beobachtete Effekt den Placebo-Effekt übertrifft.

Weitere Studien

Neben den bereits genannten Studien gibt es zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen, die sich mit der Wirkung von CBD Tropfen auf den menschlichen Organismus beschäftigen. Dabei geht es nicht nur um die Linderung spezifischer Symptome bei bestimmten Erkrankungen.

 

CBD zur Rauchentwöhnung

CBD scheint auch gesundheitsrelevantes Verhalten wie die Rauchentwöhnung zu unterstützen. Bei einer Studie mit Rauchern, die den Entschluss gefasst haben, mit dem Rauchen aufzuhören, erhielt eine Hälfte der Probanden CBD. Dieses sollten sie immer dann inhalieren, wenn sie den Drang nach einer Zigarette verspürten. Die übrigen Teilnehmer sollten dasselbe tun, erhielten aber statt CBD nur ein Placebo. Ergebnis: Die Placebo-Gruppe zeigte keine Änderungen in ihrem Verhalten. Dagegen verspürte die CBD-Gruppe insgesamt weniger Lust auf eine Zigarette und rauchte schließlich auch 40 % weniger als zu Studienbeginn [43].

 

CBD und Alkohol

Über die Wechselwirkungen von Alkohol und CBD ist bislang noch recht wenig bekannt. Die wenigen Studien, die es zu diesem Thema gibt, deuten jedoch darauf hin, dass CBD die Wirkung von Alkohol beeinflussen kann. So zeigte eine Studie mit Ratten, dass auf ihre Haut aufgetragenes CBD-Gel die durch übermäßigen Alkoholkonsum verursachten Hirnzellschäden um bis zu 49 % reduzieren konnte [44]. Eine andere Studie weist darauf hin, dass CBD-Injektionen bei Mäusen die zelleigene Müllabfuhr (Autophagie) fördern und so vor alkoholbedingten Fettlebererkrankungen schützen können [45]. Ob diese Wirkungen auch beim Menschen auftreten, ist bislang noch unklar. Hier besteht noch großer Forschungsbedarf.

Ebenfalls widersprüchliche Befunde gibt es zu der Frage, welchen Einfluss CBD auf den Blutalkoholspiegel hat. Eine bereits in den 1970er Jahren durchgeführte Untersuchung ergab, dass der Blutalkoholspiegel der Teilnehmer bei der Einnahme von 200 mg CBD signifikant niedriger war als bei der Einnahme von Placebo [46]. Allerdings ist dieses Ergebnis schwer zu interpretieren, da die Stichprobe mit 10 Personen sehr klein war und die verwendete Dosis CBD (200 mg) ein Vielfaches höher ist als für die meisten Menschen empfohlen.

Offen ist auch die Frage nach einem möglichen therapeutischen Nutzen von CBD bei Alkoholabhängigkeit. Tierexperimentelle Studien zeigten, dass CBD den Alkoholkonsum von abhängigen Ratten verringern, Entzugssymptome lindern und einen Rückfall verhindern kann [47, 48].

Ob die gleichzeitige Einnahme von CBD und Alkohol akute oder langfristige gesundheitsschädliche Wirkungen hat, ist ebenfalls unklar. Insbesondere über die Auswirkungen von gelegentlichem oder moderatem Alkoholkonsum unter Einnahme von CBD ist wenig bekannt. Deshalb sollten Sie – wenn überhaupt – bei einer Kombination der Substanzen von beiden nur geringe Dosen einnehmen.

Inhaltsstoffe

Neben dem Wirkstoff Cannabidiol (CBD), der dem Öl seinen Namen gibt, enthält es noch weitere Inhaltsstoffe. Zu ihnen gehören verschiedene Vorstufen des Cannabidiols. Sie haben jeweils andere Wirkungen, wie die folgende Tabelle zeigt:

 

Wirkstoff

Wirkung

CBClindert Schmerzen, wirkt entzündungshemmend
CBDaverringert Übelkeit und Brechreiz
CBGwirkt antibakteriell
CBNberuhigt, reduziert Angstgefühle

 

Weitere wichtige Inhaltsstoffe sind:

  • Omega 3- und Omega 6-Fettsäuren: unterstützen die Zellerneuerung und haben eine entzündungshemmende Wirkung sowie einen positiven Einfluss auf den Blutdruck
  • Vitamin B1: beeinflusst den Serotoninspiegel und wird unter anderem bei Depressionen unterstützend eingesetzt
  • Vitamin B2: wichtig für den Stoffwechsel und die Entgiftung
  • Vitamin E: Antioxidans, das die Zellen vor schädlichen Einflüssen schützt und dadurch das Risiko für verschiedene Erkrankungen verringern kann
  • Phenole und Flavonoide: erzeugen den typischen Geruch / Geschmack von CBD Öl

Achtung: CBD Tropfen pur schmecken nach Heu oder frisch gemähtem Gras, was nicht alle Anwender mögen. Durch ein entsprechendes Trägeröl lässt sich die Intensität des Eigengeschmacks verringern. Welches Trägeröl verwendet wird, hängt von dem jeweiligen Hersteller ab. Viele Hersteller greifen zu Walnussöl, um den typischen Geschmack von CBD Öl zu überdecken. Manche Hersteller verwenden allerdings auch Erdnussöl, deshalb sollten Allergiker unbedingt auf die Liste Inhaltsstoffe achten.

Darüber hinaus enthalten die meisten CBD Tropfen viele Mineralstoffe und Spurenelemente, wie Magnesium, Natrium, Kalium, Kalzium, Eisen, Kupfer, Mangan, Phosphor und Zink. Sie alle tragen zu einem gesunden Organismus und Wohlbefinden bei.

Hinweis: Die grüne Farbe erhält das Öl von Chlorophyll, das einen positiven Effekt auf die Zellatmung hat. Auf diese Weise soll sich die Sauerstoffversorgung verbessern und das Immunsystem gestärkt werden. Der goldgelbe Schimmer, der manchmal zu sehen ist, stammt von enthaltenen Carotinoiden. Die bekannteste Form ist Beta Carotin, das positiv auf das Herz-Kreislauf-System und das Immunsystem wirkt und vor vorzeitiger Alterung schützen soll.

Dosierung & Einnahme

Die häufigste und zugleich einfachste Art der Einnahme von CBD Tropfen ist die orale Einnahme. Hierzu geben Sie einfach die gewünschte Menge unter die Zunge, wo der Wirkstoff durch die Schleimhäute in den Körper gelangt. Tipp: Am besten gelingt das Zählen vor einem Spiegel. Sie können die CBD Tropfen aber auch auf einen Löffel geben und dann unter die Zunge geben oder sofort normal schlucken. Oder – falls Ihnen der Geschmack der Tropfen unangenehm ist – zuerst auf ein Stückchen Brot träufeln. Das neutralisiert den Ölgeschmack etwas. Das normale Schlucken hat jedoch den Nachteil, dass die Tropfen zunächst in den Magen gelangen. Dadurch dauert es länger, bis der Wirkstoff in den Blutkreislauf kommt und die Wirkung spürbar wird.

Stimmen Sie die Art der Einnahme auf die gewünschte Wirkung ab: Wird eine allgemein schmerzlindernde oder beruhigende Wirkung gewünscht, ist es sinnvoll die Tropfen unter die Zunge zu geben, damit sie schnell in den Blutkreislauf gelangen. Soll der Wirkstoff dagegen Magen- oder Bauchkrämpfe lindern, ist ein Hinunterschlucken der Tropfen zu empfehlen. So gelangen sie direkt an ihre Wirkungsstelle.

Wie stark die CBD Tropfen wirken, hängt maßgeblich von ihrer Dosierung ab. Bei leichten Beschwerden reichen kleine Dosen CBD Öl (5 %), zum Beispiel anfangs 3 Tropfen morgens und abends und nach einer Woche bis zu 8 Tropfen morgens und abends. Sind die Beschwerden stärker, können Sie die Tagesdosis nach zwei Wochen auf 15 Tropfen erhöhen, wobei Sie diese Dosis auf 5 Tropfen dreimal täglich aufteilen sollten.

Diese Angaben sind jedoch lediglich als grobe Orientierung zu verstehen. Befolgen Sie unbedingt die Empfehlungen des Herstellers und sprechen diese mit Ihrem behandelnden Arzt ab. Dies gilt insbesondere, wenn Sie weniger als 60 Kilogramm oder mehr als 90 Kilogramm wiegen und/oder regelmäßig Medikamente einnehmen.

 

5 %, 10 %, 20 % – Was bedeuten die Prozentsätze und welche sind zu empfehlen?

Auf jeder Verpackung von CBD Tropfen ist eine Prozentangabe zu lesen, am häufigsten 5 %, 10 % oder 20 %. Sie gibt an, wie hoch der Anteil von CBD an den Tropfen ist. Die Konzentrationen reichen von 3 % bis 48 %.

Je höher der Prozentsatz, umso teurer sind die Tropfen, aber umso stärker ist auch die Wirkung. Hier gilt jedoch längst nicht immer „Viel hilft viel“. Stattdessen sollte die Konzentration an den Einsatzzweck angepasst werden. So reichen in den meisten Fällen Konzentrationen von 5-10 % aus, um leichte Beschwerden wie Nervosität, Einschlafstörungen oder Kopfschmerzen zu lindern. Bei einer mittelschweren Symptomatik wie Prüfungsangst oder starken Kopfschmerzen ist eine höhere Konzentration von bis zu 15 % zu empfehlen. Und wenn Sie unter starken Beschwerden leiden, können hochkonzentrierte CBD Tropfen (25 % oder mehr) sinnvoll sein.

Hinweis: Halten Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt, wenn Sie die Einnahme von CBD-Tropfen mit einer Konzentration über 5 % erwägen.

 

Kann man CBD Öl rauchen?

Nein. Es ist dringend davon abzuraten, CBD Tropfen zu rauchen. Bei dem Verbrennungsvorgang entstehen gesundheitsschädliche, teilweise krebserregende Substanzen wie Ruß und Dioxine.

 

CBD Öl dampfen

Grundsätzlich ist es möglich, CBD Öl in Form eines E-Liquids zu inhalieren (auch vapen oder Vaping genannt). Hierzu benötigen Sie jedoch einen speziellen Verdampfer (auch E-Zigarette genannt). Reine CBD Tropfen sollten Sie allerdings auf keinen Fall verwenden. Auch vom eigenständigen Anmischen eines Liquids sollten Sie – sofern Sie damit keine Erfahrung haben – Ihrer Gesundheit zuliebe absehen.

Bereits vorgemischte CBD E-Liquids basieren auf Propylenglykol (PG) und pflanzlichem Glyzerin (VG) und sind im Handel in verschiedenen Geschmacksrichtungen und mit unterschiedlich hohen CBD-Dosen erhältlich.

Durch das Inhalieren setzt die Wirkung des Cannabidiols deutlich schneller ein als bei der oralen Einnahme. Grund dafür ist die höhere Bioverfügbarkeit beim Inhalieren. Während zum Beispiel bei der Einnahme von CBD Kapseln nur 5 bis 15 % des enthaltenen Cannabidiols in den Blutkreislauf gelangen, sind es beim Dampfen zwischen 40 und 50 %. Dementsprechend sollten Sie die Dosierung anpassen.

Ein Beispiel: Ein E-Liquid enthält 1000 mg Cannabidiol auf 10 ml Flüssigkeit. Pro Milliliter enthält es somit 100 mg CBD. Wenn Sie nun 1 Milliliter dampfen, konsumieren Sie zwischen 40 und 50 mg Cannabidiol. Bei Schlafstörungen werden verbreitet 40 bis 160 mg CBD empfohlen. Das würde einer Menge von 1 bis 4 Milliliter E-Liquid entsprechen.

 

CBD Tropfen auf Rezept? Verschreibungspflichtig?

CBD Tropfen sind – sofern sie die gesetzlichen Bestimmungen zum THC-Gehalt einhalten – frei verkäuflich. Sie gelten hierzulande als Nahrungsergänzungsmittel, nicht als Heilmittel. Das bedeutet, dass sie nicht verschreibungspflichtig sind und unter die Health Claims-Verordnung fallen.

 

Wechselwirkung Medikamente

Es gibt Hinweise darauf, dass die Kombination von Cannabidiol und bestimmten anderen Wirkstoffen unerwünschte Wechselwirkungen hervorrufen kann. Dies gilt zum Beispiel für Antidepressiva, deren Wirkung durch CBD abgeschwächt wird. Möglicherweise gibt es noch weitere Wechselwirkungen, die bislang noch nicht bekannt sind. Wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, sollten Sie deshalb vor der Einnahme von CBD Tropfen unbedingt Rücksprache mit Ihrem Arzt halten.

Bis zum weiteren Erkenntnisgewinn aus laufenden und zukünftigen Studien empfiehlt die US-amerikanische Lebensmittelbehörde (Food and Drug Administration; FDA) folgende Faustregel: Bei Medikamenten, bei denen Sie laut Packungsbeilage auf den Verzehr von Grapefruits oder Grapefruitsaft verzichten sollten, sollten Sie auch keine CBD-Präparate einnehmen. Das trifft auf über 80 Medikamente zu. Grund: Grapefruits verlangsamen die Verstoffwechslung eines Medikaments, indem sie ein bestimmtes Enzym (CYP3A4) hemmen. Die Folge: Die Wirkstoffe der Arzneimittel bleiben länger als erwünscht im Körper und können dort zu einer gefährlichen Überdosierung führen, mit entsprechenden Nebenwirkungen. Auch CBD hemmt dieses Symptom, sodass die Gefahr besteht, den gleichen unerwünschten Effekt wie Grapefruit zu verursachen.

 

Für Kinder geeignet?

An der Frage, ob CBD Tropfen für Kinder geeignet sind, scheiden sich die Geister. Die Befürworter verweisen auf die zahlreichen Möglichkeiten des Wirkstoffs, von denen auch Kinder profitieren können – insbesondere, wenn es sich um seltene und schwere Formen der Epilepsie handelt.

Konkret geht es um das Dravet- und das Lennox-Gastaut-Syndrom – beides Epilepsieformen, die erstmals im Kindesalter auftreten. In den Vereinigten Staaten dürfen diese Erkrankungen seit 2018 mit dem CBD-haltigen Arzneimittel Epidiolex behandelt werden [49]. In der EU gibt es zwar eine Empfehlung Humanausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) zur Zulassung des auf CBD basierenden Medikaments. Eine endgültige Entscheidung steht zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels (Februar 2020) aber noch aus.

Weitere positive Effekte scheinen CBD-Tropfen bei Kindern mit Autismus zu haben. Darauf lässt eine Studie schließen, die den Effekt von relativ hochdosierten Tropfen mit 30 %-igem CBD-Gehalt und 1,5 % THC-Gehalt an 60 autistischen Kindern untersuchte. Die Studie lief über einen Zeitraum von sieben Monaten. Am Ende der Untersuchung wurden die Eltern nach der Entwicklung befragt. 80 % gaben an, dass sich das problematische Verhalten ihrer Kinder verbessert hat, 62 % berichteten sogar von starken Verbesserungen. Etwa die Hälfte der Studienteilnehmer zeigte eine verbesserte Kommunikation und bei etwa 40 % reduzierten sich Ängste [50]. Die Resultate lassen sich allerdings nicht einfach auf den Alltag übertragen, da Tropfen in derartig hoher Konzentration in den meisten Ländern nicht frei verkäuflich sind.

Achtung: Bevor Sie Ihr Kind mit Cannabidiol behandeln, sollten Sie den behandelnden Kinderarzt konsultieren.

 

In der Schwangerschaft?

Schwangere und stillende Frauen sollten auf eine Einnahme von CBD Tropfen verzichten. Die bisherige Studienlage reicht nicht aus, um die Wirkung von CBD als unbedenklich für das ungeborene bzw. neugeborene Kind einzustufen. Im Gegenteil: Eine aktuelle Studie aus dem Jahr 2019 zeigt, dass CBD und THC bei Tieren eine ähnlich fatale Wirkung auf die Entwicklung des Gehirns eines Embryos haben, wie Alkohol beim Menschen [51].

Das sogenannte Fetale Alkoholsyndrom zeichnet sich aus durch Fehlbildungen, Entwicklungsstörungen sowie körperliche und geistige Beeinträchtigungen. Langzeituntersuchungen oder Humanstudien, die sich nur mit dem Zusammenhang CBD und Schwangerschaft beschäftigen, gibt es bislang nicht. Deshalb ist von einer CBD-Einnahme während der Schwangerschaft dringend abzuraten. Das Gleiche gilt auch für stillende Mütter, denn das CBD kann über die Muttermilch in den Körper des Neugeborenen gelangen – mit unbekannten Folgen.

 

Drogentest positiv, wenn man CBD Tropfen einnimmt?

Ein Drogentest ist darauf ausgerichtet, illegale Substanzen zu entdecken. Zu den illegalen Substanzen gehört THC, der psychoaktive Wirkstoff der Cannabispflanze. Im Gegensatz dazu hat CBD keine psychoaktive Wirkung, somit fällt es nicht unter das Betäubungsmittelgesetz. Sowohl der Kauf als auch der Konsum und das Mitführen von CBD-Präparaten ist also legal – sofern der THC-Gehalt dieser Präparate maximal 0,2 % beträgt.

Die Durchführung eines Drogentests erfolgt immer aufgrund eines Anfangsverdachts wie zum Beispiel rote Augen oder verzögerte Reflexe, die typisch für THC-Konsum sind. Solange die Polizei keinen Anlass für einen derartigen Test sieht, ordnet sie auch keinen an.

Da CBD keine illegale Substanz ist, wird auf sie in einem Drogentest auch nicht getestet. Wenn Sie CBD-Tropfen einnehmen, sind diese in einem normalen Test also nicht nachweisbar. Die in den Tropfen enthaltenen Cannabidiole könnten sich aber in einem größeren Bluttest zeigen, was jedoch aus den genannten Gründen ohne Relevanz und Folgen ist. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass CBD bis zu drei Monate lang auch in den Haaren nachweisbar ist.

Lagerung

Wie alle Öle sollten auch CBD Tropfen vor direkter Sonneneinstrahlung, Hitze und Feuchtigkeit geschützt aufbewahrt werden. Ideal ist die Aufbewahrung in einer dunklen Speisekammer oder im Keller. Korrekt gelagert sind CBD-Tropfen in der verschlossenen Flasche in der Regel bis zu einem Jahr lang haltbar. Nach dem Öffnen sind die meisten Produkte 3 Monate haltbar, in dieser Zeit sollten sie im Kühlschrank gelagert werden.

CBD-Öl kann durch die Kälte im Kühlschrank möglicherweise seine Konsistenz verändern und dickflüssiger werden. In diesem Fall können Sie die geschlossene Flasche einfach für kurze Zeit unter warmes Wasser halten, dann verflüssigen sich die Tropfen wieder.

Hinweis: Bewahren Sie CBD-Produkte stets außerhalb der Reichweite von Kindern auf.

Herstellung

Wie entsteht CBD Öl?

CBD Tropfen bestehen aus Cannabisöl, das aus Hanf hergestellt wird. Hierbei muss es sich um von der EU-zertifizierte Nutzhanfpflanzen handeln. Diese besitzen einen hohen CBD-Anteil und einen sehr niedrigen THC-Gehalt und stellen somit sicher, dass der THC-Gehalt nicht die gesetzlich vorgeschriebenen Höchstwerte überschreitet.

Die Produktion folgt keinem einheitlichen Standard. Innerhalb der EU darf jeder Hersteller selbst entscheiden, welches Verfahren er zur Herstellung von CBD-Öl nutzt. Es beginnt mit den Samenkapseln, die aus der Hanfpflanze gedroschen werden. Aus Blättern, Stängel und Blüten wird das Öl gepresst, aus dem dann das Cannabidiol extrahiert wird. Diese Extraktion erfolgt in den meisten Fällen mit dem CO2-Extraktionsverfahren – ein sehr aufwendiger Prozess, der hohe Präzision und Know-how erfordert. Wenn die Substanzen der Pflanze aus ihren Strukturen gelöst sind, werden diese erhitzt, wobei sich die enthaltene CBDA-Säure in aktive CBD-Säure umwandelt. Dieser Prozess heißt Decarboxylierung. Praktisch: Bei diesem Extraktionsverfahren bleiben noch weitere nützliche Inhaltsstoffe enthalten, wie zum Beispiel die Cannabidiole CBN oder CBC sowie Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren und diverse Vitamine.

Einige Forscher nehmen an, dass die positive Wirkung von CBD durch andere Inhaltsstoffe der Cannabispflanze verstärkt wird („Entourage-Effekt“), sodass es sinnvoll ist, möglichst viele der enthaltenen Inhaltsstoffe zu erhalten. Davon könnten auch Patienten profitieren [52]. Das extrahierte CBD wird dann mit einem Trägeröl verdünnt, zum Beispiel mit dem ursprünglichen Hanföl. Manche Hersteller verwenden andere Pflanzenöle wie Sonnenblumenöl oder Leinöl, Erdnuss- oder Walnussöl.

Darüber hinaus gibt es noch weitere Herstellungsverfahren, wie zum Beispiel die alkoholische Extraktion. Bei dieser Methode werden die Pflanzenteile zunächst getrocknet und dann in Alkohol eingekocht. Der Nachteil dieses Verfahrens ist, dass die Menge des aus der Pflanze extrahierten CBD nicht kontrolliert werden kann, deshalb gilt diese Methode als sehr ungenau. Eine andere Alternative ist die Isolierung und Reinigung von Cannabidiol, das dann in Form von Kristallen vorliegt. Diese Kristalle bestehen zu 99,9 % aus CBD. Das heißt aber auch, dass sie so gut wie keine anderen Cannabinoide oder andere Inhaltsstoffe enthalten, welche die CBD-Wirkung verstärken oder ergänzen könnten. Die Kristalle werden schließlich in Öl oder Alkohol aufgelöst und unter der Bezeichnung „CBD Kristalle“ oder „CBD Isolate“ vermarktet.

 

CBD Öl selbst herstellen

Wer CBD Tropfen selbst herstellen möchte, muss sich im Klaren darüber sein, dass die Produktion sehr aufwendig ist. Die Basis ist die Hanfpflanze, von der in Deutschland etwa 50 Sorten für den Anbau zugelassen sind – vorausgesetzt man besitzt eine Sondergenehmigung für diesen. Der sogenannte Faserhanf, der den gesetzlich zulässigen THC-Anteil nicht überschreitet, wird im Frühjahr (April/Mai) gesät. Die Erntezeit hängt davon ab, ob die Hanfsamen nicht genutzt (Ernte: Juli bis Ende September) oder ebenfalls verwendet werden sollen (Ernte: Mitte September bis Mitte Oktober).

Aus den Hanfsamen wird dann in speziellen Ölmühlen das gepresst. Damit die wichtigen Inhaltsstoffe dabei nicht zerstört werden, muss die Temperatur bei diesem Vorgang zwischen 40 °C und 60 °C liegen. Anschließend wird das Öl mit weiteren CBD-Extrakten angereichert, um die Wirkstoffmenge zu erhöhen. Ob der Aufwand zur Herstellung eigener CBD Tropfen gerechtfertigt ist, ist allerdings fraglich. Insbesondere angesichts der vielen hochwertigen Produkte, die es – auch zu einem fairen Preis – auf dem Markt gibt.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Was sind CBD Tropfen?

CBD Tropfen bestehen aus Cannabidiol (CBD) Öl. Es wird aus der Cannabispflanze hergestellt und enthält den Wirkstoff Cannabidiol. Dieser kann verschiedene Wirkungen hervorrufen, wirkt jedoch nicht berauschend wie andere Bestandteile der Cannabispflanze (Beispiel: THC). Deshalb dürfen CBD Tropfen hierzulande legal ver- und gekauft werden – sofern sie die gesetzlich vorgeschriebene Grenze von 0,2 % THC nicht überschreiten. Produkte mit höherem THC-Anteil fallen unter das Betäubungsmittelgesetz und sind nicht frei verkäuflich, können aber unter bestimmten Umständen von Ärzten verschrieben werden (zum Beispiel bei chronischen Schmerzen).

 

Wie einnehmen?

Vor Gebrauch sollten Sie das CBD Öl gut schütteln. Geben Sie 1-2 Tropfen unter die Zunge und warten Sie 1-2 Minuten ab, bevor Sie sie herunterschlucken. Da Cannabidiol fettlöslich ist, wird häufig empfohlen, die Tropfen zusammen mit fetthaltigen Speisen einzunehmen.

 

Wie schnell wirken CBD Tropfen?

In den meisten Erfahrungsberichten ist von einem unmittelbaren Wirkeintritt der CBD Tropfen zu lesen. Allerdings hängt der Wirkeintritt auch von der Art der Einnahme / Anwendung ab. Bei einer oralen Einnahme tritt die schmerzlindernde und entkrampfende Wirkung den Berichten zufolge schon kurz danach ein.

Wenn die Tropfen aber beispielsweise mit der sogenannten Tampon-Methode gegen Regelschmerzen angewendet werden, dauert es etwa 30 Minuten, bis eine Wirkung zu spüren ist. Wie lange diese Wirkung anhält, hängt von der Konzentration der CBD Tropfen ab. Bei der Tampon-Methode werden üblicherweise 10 Tropfen einer 5 %-igen oder 10 %-igen Konzentration auf den Tampon geträufelt. In den meisten Fällen hält die Wirkung dann 6-7 Stunden an. Bei einer höheren Konzentration oder einer größeren Menge Tropfen lässt sich die Wirkungsdauer möglicherweise verlängern.

 

Welche Konzentration?

Welche CBD-Konzentration die beste ist, lässt sich pauschal nicht beantworten. Die richtige Konzentration hängt von vielen Faktoren ab, insbesondere von ihrem Anwendungszweck. Eine grobe Orientierung bietet die folgende Tabelle [53]:

 

Konzentration

geeignet für

bis zu 10 %leichte bis mittelstarke Angst, leichte Schmerzen (inkl. leichte Kopfschmerzen), gelegentliche Schlaflosigkeit, milder bis mäßiger Stress
15-30%mittelstarke Angst, mittelschwere Schmerzen (einschließlich) Kopfschmerzen, längerfristige Schlaflosigkeit, chronische Entzündungen, Verdauungsbeschwerden
über 30 %mäßige bis starke Angstzustände, starke Schmerzen (inklusive Migräne), schwere Schlaflosigkeit, chronische Entzündungen, Epilepsie, Multiple Sklerose, Krebs

 

 

Darüber hinaus ist jeder Mensch anders. Das heißt, dass die gleiche CBD-Konzentration bei dem einen Menschen eine starke Wirkung erzeugen kann, bei einem anderen Menschen (mit gleichem Körpergewicht) aber überhaupt nicht spürbar ist. Deshalb ist es ratsam, mit einer niedrigen Dosierung zu beginnen und diese nur bei Bedarf zu erhöhen.

 

Warum ist CBD Öl so teuer?

Der Herstellungsprozess von CBD Tropfen ist sehr aufwendig. Nicht nur, dass der Rohstoff (die Hanfpflanze) wachsen muss und dabei sorgfältiger Pflege bedarf. Auch die Weiterverarbeitung des Rohstoffs, insbesondere die Extraktion des CBD aus der Pflanze ist nur mit speziellen Geräten möglich und deshalb sehr teuer. Hinzu kommt, dass aus einer großen Menge Rohstoff nur eine vergleichsweise geringe Menge CBD-Öl erzeugt wird, das zu Tropfen weiterverarbeitet wird. Dabei müssen Anbauer wie Hersteller strenge Kriterien erfüllen und regelmäßige Kontrollen zur Qualität und Verarbeitung ihres Produkts durchlaufen. Solche Tests von unabhängigen Prüfinstitutionen kosten ebenfalls, was sich im Preis des Endprodukts niederschlägt.

Angesichts der Herstellungskosten und des Produktionsaufwands sind CBD-Tropfen gar nicht mehr so teuer, wie sie vielleicht auf den ersten Blick scheinen mögen. Vor allem nicht, wenn man berücksichtigt, welche positive Wirkung sie haben und welchen Mehrwert sie dadurch für Gesundheit und Wohlbefinden leisten.

 

Was ist der Unterschied zwischen Hanföl und CBD Öl?

Hanföl und CBD Öl unterscheiden sich sowohl in der Herstellung als auch in der Wirkung voneinander. Hanföl (oder auch Hanfsamenöl) ist nichts anderes als das aus dem Hanf kaltgepresste Öl. Es besitzt eine grüne oder bräunliche Farbe – je nachdem, ob ungeschälte Hanfsamen (grün) oder geschälte Samen (bräunlich) verarbeitet wurden. Wegen seines nussigen Geschmacks und des hohen Anteils an wertvollen essenziellen Fettsäuren ist es sehr gut geeignet, um als Speise- oder Pflegeöl verwendet zu werden. Außer seiner geschmacklichen (und auch kosmetischen) Eigenschaften hat es jedoch keine weitere Wirkung.

CBD Öl ist dagegen Öl (Hanföl oder ein anderes Trägeröl), das Cannabidiol (CBD) enthält, das mit zahlreichen positiven Wirkeigenschaften assoziiert wird. Es ist als Nahrungsergänzungsmittel anerkannt und unterliegt bestimmten Anbau- und Herstellungskriterien. Unter anderem kann es zur Linderung verschiedener Symptome oder zur Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens eingesetzt werden.

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Herbert Havera ist Autor und beschäftigt sich schon seit mehreren Jahren mit der Thematik Ernährung/ Gesundheit. In seiner Recherche sind mehrere Stunden an Arbeit geflossen bzw. stehen wir generell im engen Kontakt mit Forschungseinrichtungen, Mediziner und Anwendern. Dank der wertvollen Informationen aus unserem Netzwerk, sind wir in der Lage stets fundierte Informationen rund um Heilmittel bieten, die uns die Natur freiwillig anbietet. Der enorme Vorteil von Naturheilmitteln ist, dass sie meistens frei von Nebenwirkungen sind. Dennoch dürfen sie nicht hemmungslos konsumiert werden. Wir klären Sie darüber auf, welche Tagesdosis unbedenklich, ideal und nicht mehr gesund ist. Denn wie Paracelsus schon sagte: „Nichts ist Gift, alles ist Gift – alleine die Dosis macht das Gift“.  Wir bieten Ihnen Informationen stets nach einer fundierten Recherche. Wir forschen intensiv nach den neuesten Studien, in denen sich die Naturheilmittel unter strengen Tests bewähren mussten. Und wo sich ein angepriesenes Mittel nachweislich als Mummenschanz und Quacksalberei entpuppt hat, lassen wir Sie das ebenfalls wissen. 

Quellenangabe

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[31] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22729452

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[50] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6336869/

[51] https://www.nature.com/articles/s41598-019-52336-w

[52] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6143706/

[53] https://isum.com/cbd-oil-strength/

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